NAIAS: Willkommen zurück, Chevrolet Corvette C7 Stingray.

Manchmal ärgere ich mich, dass ich die 60er nicht miterlebt habe. Die damalige Chevrolet Stingray stand für die Symbiose aus Technik, Leistung und Design. Jetzt dachten sich die Rüsselsheimer: Wieso sollte man nicht an Erfolge anknüpfen? Entstanden ist die brandneue Corvette Stingray.

Ehrfürchtig steht der rote Blitz in Detroit. Unter der Haube sind 450 Pferde, die eingesperrt sind. An den Rädern liegen 610 Nm Drehmoment an. Der Sprint von 0-100 wäre in unter 4 Sekunden drin. Brachiale Werte für ein Auto, das heute seinen 60. Geburtstag feiert und neu aufgelegt wird. Leider sind nur noch zwei Komponenten aus dem ursprünglichen Auto verbaut. Rahmenstruktur, Fahrwerkskonstruktion, Antrieb, Assistenztechnologien, sowie Exterieur- und Interieurdesign wurden neu aufgebaut.

Kein Wunder, dass man bei der Corvette weiterhin auf das Hubraum-Pferd setzt. Hier arbeitet nämlich ein V8 mit 6,2 Litern Hubraum. Auch gibt es noch weitere Highlights, die Euch nicht vorenthalten möchte:

  • Interieur mit Materialien wie Karbon, Aluminium und handgearbeitetem Leder sowie zwei neuen Sitzvarianten (beide mit Leichtbau-Magnesiumrahmen für optimale Ergonomie) sowie ein individuell konfigurierbarer, dualer Acht-Zoll-Monitor für Fahrerinformationen und Infotainment.
  • Modernste Fahrdynamik-Technologien – darunter die Auswahl aus fünf Fahrmodi mit insgesamt 12 variablen Fahrzeugparametern zur optimalen Abstimmung auf die jeweiligen Fahrbedingungen und ein neues Siebengang-Schaltgetriebe mit Gangwechselerkennung „Active Rev Matching“ (Anpassung der Motordrehzahl an die Gangwahl). für fließende Schaltvorgänge
  • Vollständig neu entwickeltes 6,2-Liter-„LT1“-V8-Triebwerk mit modernsten Technologien wie Benzin-Direkteinspritzung, Zylinderabschaltung, kontinuierlich variabler Ventilsteuerung und einer hochmodernen Verbrennungssteuerung, die höhere Leistung bei geringerem Kraftstoffverbrauch generiert.
  • Einsatz von Leichtbaumaterialien wie einer Fronthaube und ein abnehmbares Hardtop aus Kohlefaserwerkstoff;; Kotflügel, Türen und hinteren Karosserieseitenwände aus Verbundwerkstoff; Unterbodenverkleidungen aus Karbon-Nano-Verbundmaterial; neuer Aluminiumrahmen für optimale 50:50-Gewichtsverteilung.
  • Äußere Merkmale: Xenon-Hochleistungsscheinwerfer mit LED-Leuchtdiodentechnologie, skulpturales Karosseriedesign mit motorsporterprobter Aerodynamik, niedriger Luftwiderstandsbeiwert für maximale Effizienz, zusätzliche Hochleistungskomponenten für maximale Fahrstabilität und Rennperformance.
  • Rennsporttaugliches „Z51“-Performancepaket (schlupfbegrenztes, elektronisch geregeltes Sperrdifferenzial, Trockensumpfschmierung, Integralbremse, Differenzial- und Antriebskühlung), spezielles Aeropaket zur Erhöhung der Hochgeschwindigkeitsstabilität.

Insgesamt finde ich die neue Corvette gelungen. Mal schauen, wann wir sie auf der Straße sehen. Im dritten Quartal 2013 sehen wir vermutlich schon mehr davon.

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