Felix Baumgartner testet den Volkswagen XL1

Felix Baumgartner ist spätestens seit seinem Sprung aus dem Weltall dafür bekannt, außergewöhnliche Dinge zu tun. Nun fuhr er ein außergewöhnliches Auto.

Was haben sich die Wolfsburger da wieder Tolles ausgedacht? Ein Auto, das weniger als einen Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen soll, klingt unglaublich. Wir haben es Euch bereits hier vorgestellt. Nun fuhr Baumgartner das Fahrzeug, das auf dem Genfer Automobilsalon stand.

Das Ganze wird durch einen Plug-In-Hybrid realisiert, der es erlaubt, 50 Kilometer rein elektrisch zurücklegen zu können. So kommt es dank dem geringen CW-Wert von ca. 0,19 (im Vergleich: Mercedes-Benz CLA CW 0,22) und einem Minimalgewicht von nur 795kg als Stadtflitzer durchaus in Frage. Als Motoren dienen der Zweizylinder-TDI-Motor (35 kW / 48 PS) und eine E-Maschine (20 kW / 27 PS), welche vom 7-Gang-DSG angetrieben werden. Als Maximalgeschwindigkeit sind bei dem Prototypen 160 km/h angegeben. Damit ist der Volkswagen XL1 wahrlich kein Rennwagen, gerade wenn man den Sprint von 0 auf 100 km/h in über 12 Sekunden bedenkt.

Interessant sind die Dimensionen des Fahrzeuges: 3.888 mm lang, 1.665 mm breit und nur 1.153 mm hoch. Vergleicht man den XL1 nun mit dem Konzernbruder Polo, der ähnlich lang (3.970 mm) und breit (1.682 mm), doch deutlich höher (1.462 mm) ist, so fällt auf, dass der Wagen deutlich schnittiger ist. Bleibt man im selben Konzern, fällt der Sportwagen Porsche Boxster sicherlich auf, der 1.282 in der Höhe mm misst. Schnell fällt auf, dass der XL1 ein wahrer Exot ist. Man darf gespannt sein, wann weitere Versionen auf die Straße treffen werden.

Bild/Video: Volkswagen

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