Die Vorfreude steigt: BMW i3-Premiere am 29. Juli 2013

Nun ist es endlich soweit! BMW hat das Datum für die Ankündigung seines ersten BMW i-Fahrzeugs bekanntgegeben und es wird am 29. Juli 2013 der nagelneue BMW i3 offiziell enthüllt. Auf der IAA 2013 wird er dann sein Publikumsdebüt feiern. Wer sich nun fragt: „Ich hab das Auto doch schon einmal irgendwo gelesen und gesehen?“, der täuscht sich nicht. Der BMW i3 wurde bereits vor 2 Jahren zusammen mit dem Sportwagen BMW i8 als Concept der Öffentlichkeit präsentiert und es wurde damals versprochen, dass der kleine Bruder bereits 2013 zu den Händlern und damit zu den ersten Kunden ausgeliefert wird.

BMW hat dazu ein kleines Video veröffentlicht, einen sogenannten Teaser, der die Stimmung noch bisschen anheizen soll. „Vorfreude“ ist hier das Wort, welches im Mittelpunkt des kleinen Ausschnitts steht.

Wer noch was zum BMW i3 wissen möchte, sollte hier weiterlesen, denn ich habe die Daten des Concepts einmal bisschen zusammengefasst, um einen groben Überblick zu bekommen, wie es denn auf den Markt kommen könnte.

Das BMW i3 Coupé und der BMW i8 Spyder unterstreichen, wie emotional und begehrlich emissionsfreie Dynamik sein kann. Herzstück ist dabei die BMW eDrive Technologie, die künftig allen Elektro- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeugen von BMW ein einzigartiges Fahrerlebnis bescheren soll. Bei BMW sind die neuen eDrive Antriebe zentraler Bestandteil aller BMW i-Modelle und umfassen sowohl den Elektromotor, als auch die Lithium-Ionen-Batterie und das intelligente Antriebsmanagement.

Quelle: BMW Deutschland
Quelle: BMW Deutschland

Mit dem BMW i3 soll somit das erste Premium-Elektrofahrzeug auf den Markt kommen, oder wie BMW es nennt: „als Antwort auf die gesellschaftlichen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen unserer Zeit.“

Die bekannten Probleme von Elektrofahrzeugen war bis jetzt noch die zu kurzen Reichweiten und eine unzureichende Nachlade-Infrastruktur. Sollten die Batterien länger herhalten, sind es dann meistens die Tankstellen, die keine Strom-Ladestation anbieten. Dies waren zwei Gründe, die BMW beschäftigten und veranlassten, sich dieser Sache anzunehmen. Bereits seit 2008 testen und entwickelten die Münchner an dem Elektroantrieb. Nach sage und schreibe mehr als 20 Millionen wissenschaftlich ausgewerteten Testkilometern mit deutlich mehr als 1.000 Testkunden in zehn Ländern hat BMW Erkenntnisse gewonnen und versucht diese in ihren neuen Fahrzeugen umzusetzen.

Somit ist der BMW i3 so ausgelegt, dass beim Einsatz im typischen „Pendlerbetrieb“ zwischen Wohn- und Arbeitsort ein Nachladen der Batterie nur alle zwei bis drei Tage nötig wird. Das ist beim BMW i3 mit seinen 130 bis 160 Kilometern Reichweite im Alltagsbetrieb mehr als gewährleistet. Und auch über das städtische Umfeld hinausgehende Fahrten sollen damit problemlos möglich sein.

Für die Energieversorgung des Antriebs und aller weiteren Fahrzeugfunktionen sorgt im BMW i3 eine speziell entwickelte Hochleistungs-Lithium-Ionen-Batterie. Als Lösung für die Abhängigkeit einer Batterie an die Temperaturen wurde ein intelligentes Heiz‑/Kühlsystem gewählt, das die Batterie stets auf optimaler Betriebstemperatur hält. Davon profitiert neben der Alltagstauglichkeit auch die Langzeitstabilität und Lebensdauer der Batterie. Man wird sehen, ob sich dies auch in den zukünftigen Langzeittests bemerkbar macht.

Quelle: BMW Deutschland
Quelle: BMW Deutschland

Die Reichweitenanzeige wird auf dem zentralen Informationsdisplay innerhalb der Navigationskarte dargestellt. Ausgehend vom aktuellen Standort des Fahrzeugs werden alle mit den vorhandenen Energiereserven erreichbaren Punkte in Form einer Umkreiskontur angezeigt. Da der Energieverbrauch und damit die Reichweite des Fahrzeugs vom Fahrer durch einen Wechsel des Fahrmodus aktiv beeinflusst werden kann, steht das Ergebnis in einer Grafik dargestellt in der Reichweiten-Berechnung stets in zwei Varianten: So wird dem Fahrer im COMFORT sowie im ECO PRO beziehungsweise im ECO PRO+ Modus die jeweils aktuelle Reichweite angezeigt. Je nach Zielpunkt wird ihm durch den Reichweiten-Assistenten bei Bedarf der Wechsel in den ECO PRO beziehungsweise ECO PRO+ Modus empfohlen, um die Reichweite zu erhöhen. In der sportlich komfortablen Standard-Einstellung COMFORT liegt die Reichweite eines BMW i3 schon bei 160 Kilometern. Im ECO PRO Modus, der mit angepasster Fahrpedalkennlinie arbeitet und weniger Leistung abruft, erhöht sich die mögliche Fahrstrecke um rund zehn Prozent.

Der ECO PRO+ Modus ist konsequent auf Reichweite ausgerichtet. Dazu wird die Höchstgeschwindigkeit des BMW i3 auf 90 km/h reduziert und Verbraucher wie Heizung und Klimaanlage werden auf einen energiesparenden Modus umgeschaltet. Der mögliche Aktionsradius steigt so um rund 25 Prozent gegenüber dem COMFORT Modus. Klingt kompliziert, doch soll alles seine Einfachheit haben.

Quelle: BMW Deutschland
Quelle: BMW Deutschland

Auf Wunsch kann sich der Fahrer in der Nähe seines Zielorts befindliche Ladestationen anzeigen und mit einem weiteren Knopfdruck reservieren lassen. Zusätzlich informiert ihn das System auch darüber, welche Ladezeit erforderlich ist, um anschließend den Rückweg beziehungsweise die Fahrt zu einem weiteren Navigationsziel antreten zu können. Darüber hinaus soll ein optional erhältlicher Range Extender die Erhöhung der Reichweite des BMW i3 auf rund 300 Kilometer ermöglichen.

Der Preis des BMW i3 soll in Deutschland zwischen 36.000 und 40.000 Euro liegen. Angetrieben wird das Serienmodell dann wohl mit einem 170 PS starkem Elektromotor, der Schwerpunkt des Fahrzeugs soll extrem tief liegen, der Hinterradantrieb befindet sich in etwa auf das Niveau eines 320d. Mehr dazu gibt’s am 29. Juli 2013. Die Premiere kann sogar live auf Youtube.com/BMWi mitverfolgt werden.

About Tobias Platzer

Tobias ist leidenschaftlicher Blogger und ist auch bei einigen anderen Blogs tätig, unter anderem asapps.de. Er schreibt hier über aktuelle News von neuen Fahrzeugen. Auf Twitter erzählt er unter dem Benutzernamen @toblr aus seinem Leben, hauptsächlich hat das aber mit Technik zu tun.

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