Mercedes Benz Vision Golf Cart

Mercedes. Hört man den Namen dieses traditionsreichen deutschen Automobilherstellers mit Stammwerk in Stuttgart-Untertürkheim fallen einem vermutlich luxoriöse Karossen ein, aus denen Prominente dem Fond entsteigen oder die berühmten Silberpfeile in der Formel 1. Aber ein Golf Cart? Wir werden sehen.

Seit fast 90 Jahren existiert der Firmenname Mercedes-Benz bzw Daimler.

In dieser beachtlichen Zeitspanne hat der Konzern sein Image gekonnt ausgebaut und das Unternehmen weltweit hoch ins Ansehen gehoben.

Luxus, Komfort und herausragende Fahreigenschaften machen die Fahrzeuge aus.

Und nun plötzlich: ein Golf Cart mit Mercedes-Stern? Ein Scherz? Sicher nicht!

Bild: Mercedes
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Vorgestellt wurde diese außergewöhnliche Studie beim dazu passenden British Open 2013, dessen Geschichte bis ins Jahr 1860 zurückreicht.

Chefdesigner Gorden Wagener hat hier ganze Arbeit geleistet: ein Golf Cart, das – in Normalfall – alles andere als luxoriös oder komfortabel ist, so zu entwerfen, dass es mit Fug und Recht den Namen Mercedes tragen darf.

Angetrieben wird der ungewöhnliche Benz von zeitgemäßen Elektromotoren, die sich an den Rädern befinden.

Bild: Mercedes
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Saft bekommt das Cart von den innovativen, am Dach angebrachten Solarzellen sowie über die Steckdose.

„Hinters Steuer setzen“ ist hier der falsche Ausdruck, denn ein Lenkrad sucht man hier vergeblich. Manövriert wird das Mercedes Benz Vision Golf Cart mit einem Joystick in der Mittelkonsole. So platziert können beide Insassen bequem das Fahrzeug steuern.

Komfort wird auch hier groß geschrieben: die Sitze im Innenraum sind ergonomisch geformt und verfügen über eine Sitzheizung und -belüftung, die für das Wohlergehen der Insassen sorgt. Eine Klimaanlage ist ebenso vorhanden wie eine Kopfraumheizung, genannt Airscarf.

Bild: Mercedes
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Für Info- und Entertainment sorgt das eigene iPhone oder iPad, das an einer drehbaren Dockingstation angebracht wird. Dort wird von Lautsprecher, Klimaanlage über Head-Up Display sowie die Multi-Media-Anlage alles geregelt.

Der leidenschaftliche Golfer kann hier über Social Media wie Facebook, Twitter und Co. seine Scores und Ergebnisse teilen.

Das in der Windschutzscheibe integrierte Head-Up Display zeigt auf Wunsch den Golfplatz, den aktuellen Spielstand oder auch die Wetterdaten an. Unterhalb der Windschutzscheibe befindet sich die digitale Geschwindigkeitsanzeige.

Bild: Mercedes
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Und geht mal ein Schlag so richtig daneben, gibt es den Notfallknopf, genannt „Fore-Button“, der über alle in der Nähe, bzw in der „Gefahrenzone“ befindlichen Carts die Golfer vor dem Fehlschlag warnt.

Zwei Golftaschen finden am Heck Platz, gleich neben dem Kofferraum. Im Innenraum gibt es ein Staufach für Sonnenbrillen, Golfbälle und sonstige Kleinigkeiten.

Ein besonderes Gimmick sind ein kleiner Kühlschrank sowie zwei Getränkehalter, die entweder kalt oder auch warm halten.

Bild: Mercedes
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Beleuchtung darf natürlich nicht fehlen: für Straßentauglichkeit sorgen Scheinwerfer, Rückleuchten und Blinker. Das Golf Cart verfügt sogar über Flutlichtscheinwerfer, die es ermöglichen auch bei Dämmerung oder Nacht zu spielen.

Bei der Frage, ob dieser „Traum aller Golfer“ aber jemals Wirklichkeit werden wird, hüllt sich Mercedes in Schweigen.

 

Quelle/Bilder: Mercedes

 

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