Chevrolet Camaro – Muscle Car der nächsten Generation

Nicht mehr lange und der neue Chevrolet Camaro wird auf der IAA 2013 in Frankfurt präsentiert:

Als ein komplett überarbeitetes Modell mit zahllosen Neuerungen, mit denen sich der Camaro stolz „Muscle Car“ nennen darf.

„Mit dem Camaro verbindet man außergewöhnliches Design, Leistung und Fahrvergnügen. Mit der Neuauflage führen wir zugleich neue Hightechmerkmale ein, die dem Kunden zusätzlichen Komfort und Mehrwert bringen.“

sagt Dr. Thomas Sedran, President und Managing Director von Chevrolet Europe.

Laut Chevrolet leitet sich der Name „Camaro“ aus dem französischen Wort camarade ab, was sich mit „Kamerad“ oder „Freund“ übersetzen lässt.

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Seit seinem ersten Auftreten zu Zeiten des Vietnamkrieges verkörperte das Pony Car Sportlichkeit und Kraft, ebenso wie das beinahe zeitgleich erschienene Ford Mustang. Schnell wurden diese Modelle zu Ikonen ihrer Zeit und begeistern auch heute noch sowohl Kenner und Liebhaber der Klassiker als auch andere Automobilbegeisterte.

Der neue Chevrolet Camaro wird als Coupe und als Convertible vorgestellt, beide dem Vorgänger sehr ähnlich, jedoch deutlich aerodynamischer. Dabei verlieren sie jedoch keineswegs das unverkennbare Gesicht der Camaros seit 2009.

Der aktualisierte US-Sportler stellt die umfassende Überarbeitung seit Vorstellung der 5. Modellgeneration als Konzeptstudie im Jahr 2006 dar – und zugleich eine moderne Interpretation des Themas „Muscle Car“ und des „American way of drive“.

Bild: Chevrolet
Bild: Chevrolet

Die Motorenkühlung wurde ebenso wie die Fahrstabilität wurden überarbeitet und signifikant verbessert.

Der untere Kühlergrill ist nun breiter, der obere Lufteinlass wurde schmaler gebaut. Entlüftungsöffnungen in der Fronthaube führen überschüssige Wärme ab und reduzieren den aerodynamischen Auftrieb im vorderen Teil des Fahrzeugs. Eine Heckpartie mit skulptural geformtem Kofferraumdeckel, Diffusor und schmalen, horizontalen Rückleuchten runden das neue Design gekommt ab. Die Radioantenne ist bei beiden Karosserievarianten versteckt und in den Heckspoiler integriert.

Angetrieben wird der starke Sportler vom bewährten 6,2-Liter-V8-Motor, wahlweise auch mit serienmäßigem Sechsgang-Schaltgetriebe oder in einer optionalen, ebenfalls sechsstufigen Automatikversion, in der das Fahrzeug zusätzlich über eine Kraftstoff sparende Zylinderabschaltung und die variable Ventilsteuerung „VVT“ verfügt.

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In der manuell geschalteten Ausführung generiert das Triebwerk des Camaros 318 kW (432 PS) und ein Drehmomentmaximum von 569 Nm bei 4.600 Umdrehungen pro Minute.

Beim Selbstschalter sind es 298 kW (405 PS) beziehungsweise 556 Nm (bei 4300 1/min). Dementsprechend schnell wird der Sprint von 0 auf 100 km/h absolviert: Nur 5,2 Sekunden benötigt das Coupé, die Cabrioversion ist mit 5,4 Sekunden kaum langsamer.

Bild: Chevrolet
Bild: Chevrolet

Zu den Interieurhighlights gehören darüber hinaus ein neues Headup-Farbdisplay und die ebenfalls neue, vernetzte Chevrolet MyLink-Technologie. Das Radio ist um einen hochauflösenden Sieben-Zoll-Touchscreen-Farbmonitor herum aufgebaut und bietet eine klare, auf Piktogrammen basierende Menüanzeige.

Die stolzen Besitzer des neuen Camaros können außerdem über die sogenannte „Chevrolet MyLink-Technologie“ auf die Telefonverzeichnisse, persönlichen Musiklisten oder Fotogalerien von passenden Smartphones zugreifen. Die dazu nötige Verbindung erfolgt via Bluetooth sowie über USB- und Aux-Schnittstellen.

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Neben einer Spracherkennung beinhaltet das System auch eine Text-to-Speech-Funktion, über die man sich die Nachrichten von seinem Smartphone vorlesen lassen kann. Eine Rückfahrkamera zählt ebenfalls zum Standard der Chevrolet MyLink-Technologie.

Gegen Ende des Jahres 2013 wird der neue Camaro bei ausgewählten Chevrolet-Händlern in Europa verfügbar sein. Mit Preisen ab 39.990 Euro (Deutschland) für die Coupévariante und 44.990 Euro (Deutschland) für die Cabriovariante.

 

Quelle/Bilder: Chevrolet

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