Land Rover Experience Tour 2013: Erste Etappe von Berlin nach Krakau

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Montagmorgen, 7:00 Uhr, Berlin: Da ist es, das Abenteuer entlang der Seidenstraße. Heute beginnt die Land Rover Experience Tour 2013 bei der ich die ersten 2.000 Kilometer mitfahren werde. In den kommenden 50 Tagen werden elf Fahrzeuge sowie deren Fahrer um die halbe Welt reisen. Klingt verrückt? Ist es!

Der Startschuss für die lange Abenteuertour wurde „very british“ gewählt – in der Residenz der britischen Botschaft im Berliner Grunewald. Nach einer kurzen Ansprache des Botschafters Simon Mc Donald sowie des Geschäftsführers von Jaguar Land Rover Deutschland, wurde endlich die Start… äh englische Flagge geschwenkt.

Land Rover Experience Tour

Und schon ging es auf die Straßen, raus aus der Hauptstadt. Der Konvoi besteht aus insgesamt elf Fahrzeugen: Sechs Range Rover Evoque sowie vier Land Rover Discovery, die auf der Tour als Begleitfahrzeuge dienen. Gefahren werden diese unter anderem von den Instruktoren der Tour, einem Techniker sowie vom mitgereisten Filmteam und deren Kameraausrüstung.

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Doch der Platz ist insgesamt stark begrenzt: Auf dem Dach der Evoques ist ein Ersatzrad sowie zwei Kanister Diesel für die Notfälle untergebracht. Die Rückbänke sind ebenfalls stark eingeschränkt, da dort Trinkwasser sowie technisches Equipment parat steht. Neben dem Gepäck im Kofferraum gibt es auch eine Sauerstoffflasche sowie einen Feuerlöscher an Bord. Neben einem serienmäßigen Navigationssystem befindet sich auch ein GPS-Gerät an der Frontschreibe sowie über dem Lenkrad ein Funkgerät, dass eine Kommunikation mit allen Fahrern der Fahrzeuge ermöglicht. Sehr hilfreich, denn eine Mautstation oder Tankstelle mit einer so großen Anzahl von Autos zusammen zu finden ist eine große Herausforderung.

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In der Mittelkonsole des Range Rover Evoque befindet sich zudem ein roter Knopf. Der Grund dafür: Der Range Rover Evoque kommt Ende des Jahres kommt als Facelift mit einem 9-Gang-Automatikgetriebe auf den Markt. Dieses Getriebe wird auf der Land Rover Experience Tour zum ersten Mal getestet und auf Langstrecke erprobt. Sollten Probleme in irgendeiner Form auftreten, kann dieser Notfallknopf gedrückt werden. Dann stehen alle Prototypen bis zu 20 Minuten still.

Neben dem Gepäck sowie technische Veränderungen an den Fahrzeugen wurde auch die Außenlackierung für die Experience Tour angepasst. So tragen alle Fahrzeuge zur Erkennung die gleichen Beschriftungen der Seidenstraße. Ein echter Hingucker für alle vorbeifahrenden Autos sowie Passanten auf dem Bürgersteig.

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Recht zügig verlassen die „Landies“ die Hauptstadt. Dann geht es durch den Spreewald, an Cottbus vorbei in Richtung deutsch-polnische Grenze. Doch auf dem Grenzübergang erwartet einen… nichts. Allein das EU-Schild mit „PL“ lässt erkennen, dass nun ein neues Land beginnt. Nein, stimmt nicht ganz: Der Bodenbelag der Straße wird plötzlich deutlich schlechter. Nach dem warm fahren auf neuen Straßen, wird es plötzlich mit dem 2,2-Liter-Turbodiesel holpriger auf der Straße. Doch der Evoque federt die Bodenwellen gut ab. Zum Glück! Denn es sind noch über 450 Kilometer bis nach Krakau zu fahren – unser erstes Etappenziel.

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Nach einem kurzen Tankstopp und Aufenthalte vor Mautstationen kommen wir in der zweitgrößten Stadt des Landes an. Krakau hat über 750.000 Einwohner und gehört zur „heimlichen“ Hauptstadt Polens. Nicht umsonst, denn die Bauwerke aus Gotik, Barock und Renaissance geben ein hübsches Stadtbild ab.

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Nach einem kleinen Stadtrundgang zu Fuß stehen die Evoques für den morgigen Tag schon abfahrtbereit: Es geht von Krakau weiter nach Osten in die Ukraine. Dort erwartet uns dann aber wirklich der Grenzübergang. Ob es gut gelaufen ist, erfahrt ihr morgen.

Text/Bilder: Lena Ließfeld

About Lena Liessfeld

Lena hat Online-Journalismus studiert und beschäftigt sich derzeit im Master mit dem Medienwandel. Neben neuen Autos schlägt ihr Herz auch für Oldtimer und Mountainbiking.

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