Ford zeigt neuen S-Max als ConceptCar

Mit der Studie S-Max Concept will Ford die Blicke der IAA-Besucher fesseln.  Sie gewährt einen ersten Ausblick auf den Nachfolger des Serienmodells, das seit 2005 am Markt erfolgreich ist.

Der geräumige Sport-Van nimmt vom Kühlergrill über einen großen unteren Lufteinlass bis zu den hochgezogenen Scheinwerfern die inzwischen markentypischen Designmerkmale auf. Die Windschutzscheibe reckt sich bis ins Dach und Türgriffe sucht man (zumindest beim Concept Car) noch vergebens.

Unter der Haube arbeitet der mit 1,5 Liter Hubraum größere Bruder des preisgekrönten „1,0-Ecoboost“-Motors mit Benzin-Direkteinspritzung und Turboaufladung, doppelter variabler Nockenwellenverstellung.

Beim Thema Konnektivität und Multimedia bringt das System Sync/My Ford-Touch die drahtlose Anbindung ans Internet und eine docking station für Tablet-PC. Über den Sync-App-Link kann der Fahrer Smartphone-Apps wie Musikwünsche, Navigationstipps und mehr über Sprachbefehl steuern. Mitten im Armaturenbrett zeigt ein Monitor gleichzeitig unterschiedliche Informationen für Fahrer (bedienungsrelevant)  und Beifahrer (Unterhaltung).

Auf Wunsch kann der S-Max Concept mit anderen, entsprechend ausgestatteten Fahrzeugen kommunizieren – etwa über Gefahren wie Geisterfahrern oder liegengebliebene Fahrzeuge. Ein Kollisions-Warner erkennt kreuzende Fußgänger und kann eine Bremsung einleiten. Der weiter entwickelte, selbst lenkende  Einpark-Assistenten parkt nun auch in Parkboxen quer zur Fahrzeugrichtung  ein, wechselt zwischen Rückwärts- und Vorwärtsgang und warnt vor Querverkehr.

Den Innenraum beschreibt Ford als von dynamischen Formen geprägt. Wichtiger: Die bewusst schmalen Sitze in Reihe drei lassen sich mit einem Handgriff in der Höhe verstellen, die  Reihe zwei macht sich für einen besseren Durchstieg dorthin  besonders klein; der mittlere Einzelsitz verschwindet gar ganz im Fahrzeugflur.

Text: Fred Ascheberg / Fotos: Ford

2 comments

Schreibe einen Kommentar