Alfa 4C soll Brücke zwischen alter und neuer Welt schlagen

Der Alfa 4C stellt nach firmeneigener Einschätzung die perfekte Synthese zwischen Vergangenheit und Zukunft von Alfa Romeo dar.

Das 895 Kilogramm  leichte Coupé mit Heckantrieb, Mittelmotor und zwei Schalensitzen wird von einem neuen, 176 kW/240 PS starken Voll-Aluminium-Vierzylindermotor mit 1,8 Litern Hubraum mit  Turbo-Aufladung, verbunden mit einem automatisierten Doppelkupplungsgetriebe, angetrieben. Das Besondere ist sein komplett aus Kohlefaser gefertigtes Chassis mit Aluminium-Elementen, das ein Leistungsgewicht von unter vier Kilogramm pro PS ermöglicht. Dieser Wert war bisher nur extrem teuren Supersportwagen vorbehalten.

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Die Bezeichnung „4C“ (quattro cilindri) ist eine Verbeugung vor der Rennsportvergangenheit, als in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts die roten Kultrenner 8C und 6C um Siege kämpften.

Die knappe Länge von unter vier Metern und der Radstand von unter 2,40 Meter sorgen neben dem geringen Gewicht für die angestrebte, besondere  Agilität des Alfa 4C. Der Sportler soll für motorsportähnliche Fahremotionen auf der Straße und vor allem auf der Rennstrecke sorgen, wenn seine  Schnelligkeit und hohen Kurvenkräfte besonders gut zur Geltung kommen.

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Alfa Romeo wird den 4C auf allen weltweit wichtigen Märkten anbieten. In den USA soll er als öffentlichkeitswirksames Modell den Neustart der Italiener befeuern. Schließlich gehört die uramerikanische Traditionsmarke Chrysler/Jeep wie Alfa Romeo zum Fiat-Konzern.

Die Preisempfehlungen für den Alfa 4C  werden für jedes Land zum Zeitpunkt der Markteinführung bekanntgegeben. Pro Jahr können 3500 Stück im Maserati-Werk Modena gebaut werden – 1000 davon bleiben in Europa.

Fred Ascheberg

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