Ford lässt Autos autonom einparken

Es klingt ein wenig nach „Knight Rider“, was schon bald Realität werden könnte: Ist die Parklücke zu klein, um den Fahrer nach dem Einparken selber noch aussteigen zu lassen, lässt man die Arbeit einfach vom Auto übernehmen.

Viele Autofahrer werden nicht nur in Fahrprüfungen von dem Problem des Einparkens geplagt. Auch später erweisen sich einige Parklücken gerade in Großstädten als zu klein. Deshalb arbeiten die Hersteller seit Jahren an Technologien, die das Problem in den Griff bekommen sollen. Es fing an mit den Abstandswarnern, die einem durch akustische Signale, den Abstand zum Hindernis aufzeigen sollten. Später folgten Rückfahrkameras, die zusätzlich eine optische Unterstützung im Display boten. Anschließend hatte man einen Parkpiloten gezeigt, der mittels Ultraschall-Sensoren freie Parklücken erkannte und diese selbstständig anfuhr.

Dabei musste der Fahrer stets Gas und Bremse selbst betätigen. Schließlich wollte kein Hersteller für mögliche Unfälle haftbar gemacht werden, weshalb nur die Lenkung übernommen wurde. Nun soll das System „Fully Assisted Parking Aid“ alles selbst machen – von Lenkung über die Schaltung bis hin zur Pedalerie-Arbeit. Dies soll dem Fahrer das Aussteigen erlauben und mittels Knopfdruck den Einparkvorgang selbst übernehmen. Der Clou: das Fahrzeug beendet den Einparkvorgang, wenn der Fahrer den Knopf nicht länger drückt. So können Unfälle vermieden werden, falls die Sensoren versagen sollten.

Leider sind das bisher nur Aufnahmen von Prototypen. Bis die Technik in die Serie geht, werden wohl noch so einige Jahre vergehen. Dennoch sieht der Versuch sehr spannend aus.

Bild/Video: Ford Deutschland

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