Audi S1: Power-Zwerg mit 231 PS

Audi S1. Der Name ist bekannt aus den Rallye-Zeiten der 80er Jahre. Dort dominierte Audi seinerzeit die Weltmeisterschaften. Nun kommt das Kürzel zurück auf die Straße: Auf dem Autosalon in Genf stellen die Ingolstädter den neuen Konzernsportler Audi S1 und S1 Sportback vor. Damit soll vor allem der Konkurrent Mini mit seinem John Cooper Works-Modell angegriffen werden.

Audi S1 Sportback

Aus Unternehmenssicht lässt sich über den Sportler der A1-Baureihe folgendes lesen:

Der Audi S1 bietet alle Tugenden eines Sportwagens, viel Leistung, direktes Handling und einen permanenten quattro-Antrieb, der die Leistung souverän auf die Straße bringt.

Angetrieben wird der Kleinwagen nicht von einem aufgeladenen Fünfzylinder (wie das Ralley-Auto von 1985), sondern von einem 2,0-Liter-Turbobenziner mit vier Zylindern, 231 PS bei einem maximalen Drehmoment von 270 Newtonmeter. Sein Antriebsmoment verteilt der Audi S1 über einen Quattro-Antrieb auf alle vier Räder. Dafür sitzt die hydraulische Lamellenkupplung an der Hinterachse und wird bei einer radselektiven Momentverteilung von einer elektronischen Quersperre unterstützt. Damit rennt der Audi S1 im besten Fall in 5,8 (Sportback 5,9) Sekunden auf Tempo 100. Der Verbrauch wird mit 7,0 (Sportback 7,1) Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer angegeben.

Audi S1 Sportback

Auch das Fahrwerk der Sportmodelle wurde überarbeitet. So wurde unter anderem die elektromechanische Servolenkung neu entwickelt. Modifizierte Schwenklager an der Vorderachse sorgen für die nötige sportliche Lenkung. Im Heck kommt anstatt der Verbundlenker-Hinterachse eine Vierlenker-Konstruktion in Einsatz und auch das Setup wurde sportlich-straff eingestellt. Ab Werk rollen die Audi S1-Modelle auf 17 Zöllern mit 215/40er Pneus. Optional sind auch 18 Zöller mit 225/35er Reifen zu haben.

Optisch fallen bei den Audi S-Modellen vor allem die Xenon-Plus-Scheinwerfer, LED-Rückleuchten, neue Schürzen vorne und hinten, Seitenschwellerverkleidungen sowie die Vierrohr-Abgasanlage auf. Zusätzlich kann ein Quattro-Exterieurpaket gewählt werden. Dies umfasst beispielsweise einen großen Heckspoiler.

Der Innenraum ist vor allem in dunklen Tönen gehalten. So gibt es schwarze Luftausströmer, Tachoskalen, Edelstahlpedale und Sportsitze. Auch hier kann ein zusätzliches Quattro-Paket gewählt werden.

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Die Modelle S1 und S1 Sportback rollen ab dem zweiten Quartal 2014 zu den Händlern. Die Preise beginnen bei 29.950 Euro für den Audi S1 und bei 30.800 Euro für den Audi S1 Sportback.

Bilder: Audi

About Lena Liessfeld

Lena hat Online-Journalismus studiert und beschäftigt sich derzeit im Master mit dem Medienwandel. Neben neuen Autos schlägt ihr Herz auch für Oldtimer und Mountainbiking.

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