Hyundai Intrado: Ein Crossover für die Zukunft

Hyundai zeigt auf dem Autosalon in Genf einen Ausblick auf ein zukünftiges Crossover-Modell, das voraussichtlich die Nachfolge des ix35 antreten wird.

Die Studie Intrado soll vor allem bei der Bedienung den Kunden entgegenkommen. Des weiteren soll ein hoher Nutzwert mit umweltfreundlicher, sparsamer Antriebstechnik kombiniert werden. Und was bedeutet überhaupt Intrado? Der Name spielt laut Hersteller auf die Flügelunterseite von Luftfahrzeugen an, die den Auftrieb erzeugt und damit das Fliegen erst möglich macht. Eine Anspielung auf den technologischen Fortschritt bei Hyundai also.

Angetrieben wird der Intrado von einem Wasserstoff-Brennstoffzellen-Motors angetrieben, der bereits durch den ix35 Fuell Cell bekannt ist. Die verbaute Lithium-Ionen-Batterie leistet 36 kWh. Die Reichweite soll mit einer Tankfüllung bis zu 600 Kilometer betragen. Durch das reduzierte Gewicht soll zudem eine direkte und agile Fahrdynamik entstehen.

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Die Optik der Crossover-Studie folgt der neuen Designlinie, die an den fließenden Formen erkennbar ist. Durch einen konsequenten Leichtbau soll außerdem das Gewicht reduziert werden. Die Front wird durch schlanke Scheinwerfer gezeichnet, dazwischen ein Kühlergrill mit Sechseck-Muster, der mit etwas Fantasie an den Singleframe-Grill von Audi erinnert.

Im Interieur findet man ein aufgeräumtes, auf das wichtigste reduzierte Cockpit vor. Das Bediensystem enthält nur die wichtigsten Knöpfe und Funktionen. Sowohl in den Tür- und Klappenausschnitten sowie an der Mittelkonsole, ist das Kohlefaserlaminat der Chassisstruktur zu sehen. Die Verwendung der Farbe Orange führt zu einem Kontrast  zum freiliegenden Carbon. Das Lenkrad ist sehr sportlich und an der Unterseite abgeflacht.

Das Konzeptfahrzeug wurde hauptsächlich im europäischen Forschungs- und Entwicklungszentrum von Hyundai in Rüsselsheim entwickelt. Ob die Studie jemals einen Platz in der Produktpalette finden wird, liegt noch in der Zukunft. Aber ein Hingucker wird der Intrado auf dem Autosalon in Genf dennoch sein.

Bilder: Hyundai

About Lena Liessfeld

Lena hat Online-Journalismus studiert und beschäftigt sich derzeit im Master mit dem Medienwandel. Neben neuen Autos schlägt ihr Herz auch für Oldtimer und Mountainbiking.

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