Mini Clubman Concept: Auf dem Weg in die Kompaktklasse

Auf dem Autosalon in Genf zeigt die BMW-Tochter einen Ausblick auf den neuen Mini Clubman. Die seriennahe Studie zeigt, dass der Clubman deutlich gewachsen ist; gegenüber seinem Vorgänger um 26 cm in die Länge und 17 cm in die Breite. Die Gesamtlänge beträgt somit 4,22 Meter. Damit will Mini den Clubman zu einem familientauglichen Fünftürer umfunktionieren.

Trotz größerer Außenmaße ist der Mini sofort zu identifizieren. Die Frontansicht prägen die runden Hauptscheinwerfer und der verchromte Kühlergrill. Innerhalb des Grillrahmens trägt der Clubman allerdings neue, runde Nebelscheinwerfer. Die Seitenansicht präsentiert einen langen Radstand, flach angestellte Scheiben und kurze Überhänge. Am Mini Clubman neu sind die seitlichen Luftauslässe hinter den Vorderrädern, die zu einer besseren Aerodynamik in diesem Bereich führen sollen. 19-Zoll-Leichtmetallfelgen sorgen für den sportlichen Vormarsch.

Postproduction: Wagnerchic*Digital Artwork  www.wagnerchic.com

Ebenfalls neu ist das Türkonzept. Die gegenläufig öffnenden Portale auf der Beifahrerseite sind Geschichte. Zugang zum Passagierabteil funktioniert nun über vier konventionelle Türen. Die „Split Doors“ am Heck bleiben erhalten und beherbergen auch die neu gestalteten Heckleuchten, die mit einer besonderen Technik dreidimensional wirken sollen. An der Unterseite des Hecks prangt ein verchromter, zentraler Doppelrohrauspuff in einem Diffusor. Für eine saubere Abrisskante sorgt ein zweigeteilter Spoiler an der Dachkante.

Beim Design denkt Mini auch an die Vogelperspektive. Der oben genannte Doppel-Dachspoiler kommt vor allem von oben zur Geltung. Zwischen den beiden Flügeln des Dachspoilers ist die dritte Bremsleuchte im Formel-1-Stil integriert. Zwei Plexiglasscheiben ziehen sich zusätzlich beinahe über die gesamte Länge des Daches.

Im Interieur ist gestalterisches Grundthema eine Ellipse, die sich ebenfalls im Design der Frontscheinwerfer wiederfindet. Mini kombiniert außerdem drei verschiedene Ledersorten- und Farben mit einem Eschenholz-Funier, weißen Porzellanlack und metallisch anmutenden Oberflächen. Am Armaturenbrett werden unterschiedliche Teile farbig beleuchtet. Das große zentrale Display kann unterschiedlich programmiert und auf unterschiedliche Nutzerbedürfnisse angepasst werden.

Bilder: Mini

About Lena Liessfeld

Lena hat Online-Journalismus studiert und beschäftigt sich derzeit im Master mit dem Medienwandel. Neben neuen Autos schlägt ihr Herz auch für Oldtimer und Mountainbiking.

2 comments

Aber Aber, doch nicht die Tür wegnehmen, DAS Alleinstellungsmerkmal mit echt praktischem nutzen kann man doch nicht weg designen. Jetzt ist es nur noch ein klein geratener kombi, der mit dem CLA shooting brake konkurrieren wird!

Schreibe einen Kommentar