Dodge Challenger SRT Hellcat – Der Name ist Programm

Die 2015er Version des Dodge Challenger SRT mit dem Namenszusatz „Hellcat“ ist ein Muscle Car par Excellence: Ein Gedicht von einem amerikanischen V8-Motor mit 6,2 Litern Hubraum, 707 rassigen Rösser unter der Haube mit der Lufthutze und sagenhafte 880 Nm Drehmoment geben hier den Ton an.

Die Dodge-Entwickler lassen verlauten, dass dies nicht nur das stärkste je gebaute Muscle Car sei, sondern auch das schnellste. Verheißungsvolle Worte, die auf Beantwortung durch einen Test warten. Bekannt ist aber, dass die enorme Motorleistung drosselbar ist: Grundsätzlich ist der Challenger auf 500 PS limitiert, lässt sich aber, nach Betätigen eines roten Knopfs in der Mittelkonsole entsichern, sodass die geballten 707 PS bereitstehen. Den Kraftschluss gewährleistet ein manuelles Getriebe mit sechs Gängen. Optional kann aber auch eine Acht-Gang-Automatik geordert werden – für das gänzlich amerikanische Feeling.

Für Europa ist dieses Modell vorerst nicht vorgesehen, sondern bislang ausschließlich für den US-amerikanischen Heimatmarkt. Dort werden Preise um 75.000$ spekuliert. Rechnet man die Importkosten hinzu, erhält man selbst dann noch das beste PS-Leistungsverhältnis weit und breit.

Die Konkurrenz, sofern vorhanden, dürfte große Augen machen, da sie weder in Sachen Preis, noch – und das vor allem – mit der Leistung hinterher kommen dürfte. Das Wettrüsten geht also weiter und wir dürfen uns – Trotz Downsizing-Trend –  auf eine leistungsträchtige Zukunft einstellen. Wer es etwas ruhiger angehen lassen möchten, kann sich aber weiterhin mit den Standard-Challenger mit „nur“ 485 Pferden begnügen. Aber wir leben in schnelllebigen Zeiten, in denen es heißt: Höher, schneller, weiter.

Wer jetzt Musclecar-Blut geleckt hat, dürfte sich auch für den Bericht über das von uns getesteten Chevrolet Camaro Cabriolet interessieren. Lang lebe der „american way of drive“.

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