Neue Größe bei den Kompakten: Nissan Pulsar

Nissan wagt sich seit Jahren Abstinenz wieder in das sehr umkämpfte Kompaktwagensegment vor.

Der Neue nennt sich Pulsar und kommt mit vielen Innovationen und einer satten Portion an japanischem „Chic“ daher.  Großzügige Platzverhältnisse und ein umfangreiches Sicherheitspaket waren den Entwicklern dabei besonders wichtig.

Mit dem V-förmigen Kühlergrill und den stark ausgeprägten Kurven, ist der Pulsar auf Anhieb als Nissan-Modell erkennbar und reiht sich in die Nissan Design-DNA der Vormodelle, Qashqai und X-Trail, ein. Markante Radkästen sowie eine zum Heck hin ansteigende Gürtellinie prägen die Seitenansicht. Doch nicht nur damit möchte der Pulsar an seine hübschen Brüder anknüpfen, sondern auch mit hochwertige Materialien und einem klaren Design, wie das Nissan-Marketing verspricht. Speziell auf Europa abgestimmt, läuft der Pulsar im spanischen Nissan Werk in Barcelona vom Band.

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Hohes Ausstattungsniveau

Die Angebotspalette des Pulsar umfasst die drei bekannten Ausstattungslinien Visia, Acenta und Tekna. Alle Modelle verfügen über eine Klimaanlage, ein Fahrerinformationssystem sowie elektrische Fensterheber rundum. Ein Reifendruck-Kontrollsystem, sechs Airbags und das Stopp-Start-System sind ebenfalls Serie. Bei umfangreicher Ausstattung bleiben sich die Japaner treu.

Neues aus dem Technikregal

Der Nissan Pulsar verfügt über viele nützliche technische Features, die die Fahrt noch sicherer machen sollen. „Nissan Safety Shield“ ist das neue Zauberwort, das verschiedenste Assistenzsysteme miteinander kombiniert. Dass dieses System auch „Hand und Fuß“ hat, zeigt der Gewinn des „Safety Award“, der von einem britischen Automagazin vergeben wird.

Das Nissan Safety Shield bringt Autokäufern mit seinen cleveren und fortschrittlichen Lösungen zusätzliche Sicherheit. „Funktionen, die man zuvor nur aus teureren Fahrzeugen kannte, sind nun in einer Reihe von bezahlbaren Modellen erhältlich“, begründete Steve Fowler, Chefredakteur des Fachmagazins, die Entscheidung. Die Jury zeigte sich von dem hohen Sicherheitsniveau beeindruckt, das aus der Kombination verschiedener Assistenzsysteme resultiert. Dazu zählen unter anderem die Verkehrszeichen- und die Bewegungserkennung, ein Müdigkeitswarner, ein Spurhalte-, ein Totwinkel- sowie ein autonomer Notbrems-Assistent.

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Doch für dieses System ist der „Safety Award“ nicht die erste Auszeichnung: Das Nissan-eigene Paket bescherte dem Nissan Note bereits im vergangenen Jahr den „Safetybest“-Award.

Zusätzlich ist die neueste Generation von Nissan Connect ebenfalls an Bord. Das Navigations- und Infotainment-System integriert nicht nur das Smartphone, sondern bietet zahlreiche Funktionen wie etwa „Send-to-Car“ von Google und diverse Apps.

Weiteres Ausstattungshighlight sollen die neuen LED-Scheinwerfer sein, die bereits für den Qashqai und den X-Trail zu erwerben sind. Das weiße, klare Licht soll bis zu 50 Prozent weniger Energie als konventionelle Scheinwerfer verbrauchen und leuchtet dabei die Straße nochmals besser aus, als man es bislang von Xenon-Scheinwerfern kannte.

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Turbo-Aufladung

Beim Antrieb setzt Nissan konsequent auf kleine Turbo-Motoren. Als Einstiegsmotor dient ein 1,2-Liter „DIG-T“ Turbobenziner mit 85 kW/115 PS. Alternativ steht ein 1,5-Liter-dCi-Diesel mit 81 kW/110 PS und einem maximalen Drehmoment von 260 Nm zur Wahl. Leistungshungrige müssen sich bis 2015 gedulden, denn dann wird das Motorenangebot um einen 1,6-Liter DIG-T Turbobenziner mit 140 kW/190 PS erweitert. Ob es noch einen größeren Diesel geben wird, ist bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar – wünschenswert wäre es allerdings. Der CO2-Ausstoß beläuft sich je nach Motorisierung auf weniger als 95 Gramm pro Kilometer (noch nicht homologiert).  Neben einem manuellen Schaltgetriebe wird für den Pulsar optional auch ein „Xtronic“-Automatikgetriebe erhältlich sein.

Platz en masse

Mit 2,70 Meter bietet der Nissan Pulsar den längsten Radstand seiner Klasse: Kein anderer Kompaktwagen soll mehr Schulter- und Beinfreiheit bieten können. Selbst auf der Rückbank liegt die Kniefreiheit bei 692 Millimetern, womit der Pulsar geräumiger als einige Mittelklassemodelle ist. Die Gesamtlänge bewegt sich mit 4,39 im normalen Rahmen des Golf-Segmentes.

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Den ersten Kunden hat Nissan schon: Fußballstar Andrés Iniesta konnte seinen Pulsar schon vor Marktstart in der Produktionsstätte Barcelona abholen. Die offizielle Markteinführung erfolgt im Herbst 2014.

Text: Rene Beermann / Bilder: Nissan

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