News: Toyota Rückruf – Probleme mit den Airbags

Der größte Autobauer der Welt wird erneut von einem Rückruf geplagt: dieses Mal sind die Airbags Auslöser für unfreiwillige Werkstattbesuche. Welche Modelle vom Toyota Rückruf genau betroffen sind, welche Jahrgänge betrachtet werden müssen und welches Bauteil genau für die Aktion verantwortlich ist, zeigen wir von Newcarz.

Toyotas Devise ist es seit je her, seinen Kunden höchste Zuverlässigkeit zu bieten. Bei jedem Zweifel an der Qualität, sollte er auch noch so klein sein, haben sich die Japaner das Ziel gesetzt, die volle Verantwortung zu übernehmen und alle betroffenen Fahrzeuge sofort in die Werkstätten zu rufen. Mit allen Folgen, die dazu gehören: der Ruf leidet schließlich unter solchen Aktionen.

Toyota-Airbag-Newcarz

Beim aktuellen Toyota Rückruf kann es bei verschiedenen Modellen dazu kommen, dass der Airbag – im Fall eines Unfalls – nicht ordnungsgemäß funktioniert. Verantwortlich dafür sei das Eindringen von Feuchtigkeit in den Gasgenerator, den der Zulieferer Takata entwickelte. Betroffen sind Generatoren auf der Fahrer- wie auch auf der Beifahrerseite, da diese beiden Luftsäcke besonders anfällig für das Eindringen von Feuchtigkeit seien. In Deutschland trifft das auf insgesamt 152.940 Fahrzeuge zu, europaweit auf etwa 1,3 Millionen Toyotas. Weltweit übersteigt die Zahl sogar die fünf Millionen-Hürde.

Toyota-Avensis-Verso-Newcarz

Dabei betonen die Japaner, dass der Rückruf freiwilliger Natur sei. Die betroffenen Fahrzeughalter werden mit der Bitte, sich in ihrer Toyota-Werkstatt zu melden, angeschrieben. Die Ausbesserung ist natürlich kostenfrei und dauert etwa vier Stunden.

Betroffen sind folgende Modelle:

  • Aus dem Produktionszeitraum von März 2003 bis März 2007: Corolla, Yaris, Picnic, Avensis Verso, Tundra und Sequoia
  • Aus dem Produktionszeitraum Juli 2003 bis Dezember 2005: RAV4 und Hilux.

Fotos: Toyota

Quelle: Toyota

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