News: Mercedes-Benz GLC – Neuer Name, neuer Look

Die Stuttgarter brennen auf der diesjährigen IAA ein wahres Feuerwerk an Neuheiten ab. Neben dem Mercedes-AMG C63 Coupé und dem S-Klasse Cabriolet rollt vor allem ein Volumenmodell in die Hallen der Frankfurter Messe: der neue Mercedes-Benz GLC. Wir zeigen bereits vor der IAA erste Fotos und geben einen Ausblick auf die Details dieses SUV.

Die Zeiten des eckigen GLK sind vorüber. Das neue Modell, das in derselben Klasse angesiedelt ist, bekommt eine neue Nomenklatur und nennt sich nun GLC. Der Neuling verzichtet bewusst auf Ecken und Kanten, um so für den chinesischen Markt attraktiver zu sein. So gezeichnet, kommt auf den ersten Blick die technische Verwandtschaft zur C-Klasse auf. Vor allem an der Front und der Gestaltung der Scheinwerfer und des Grills wird die Ähnlichkeit klar.

Karosserie

Damit der Mercedes-Benz GLC aber etwas rauer und nicht so nobel, wie die C-Klasse, wirkt, bekam er ein paar Attribute, die ihn in Richtung Geländewagen rücken. Ein dicker Unterfahrschutz an der Front, mattschwarze Kunststoff-Radläufe, angedeutete Trittbretter – so sieht ein geländegängiges Modell aus. Starten wird der Schwabe, der größentechnisch eigentlich in der Mittelklasse beheimatet ist, bei etwa 44.500€. Dann fährt der GLC mit 211 Benziner-PS vor und verfügt bereits über Allradantrieb.

Weitere Unterschiede zum Vorgänger: der GLC wuchs in allen Dimensionen. Die Länge beträgt nun 4,66m und wuchs zum GLK um 12cm. Die Breite legte um fünf Zentimeter auf 1,89m, die Höhe um einen Zentimeter auf 1,64m zu. Besondere Erwähnung verdient aber der gewachsene Radstand. Nahezu zwölf Zentimeter mehr Raum zwischen den Rädern versprechen mehr Platz im Innenraum.

Da höher, schneller und weiter auch an diesem Modell nicht vorbei geht, vergrößerte man beim Mercedes-Benz GLC auch das Kofferraumvolumen. 580 Liter Basisvolumen stehen nun bereit und damit stolze 130 mehr, als beim Vorgänger. Trotz des Wachstums legte der neue GLC aber nicht an Gewicht zu – ganz im Gegenteil. Durch die Verwendung von Aluminium ist der neue Stuttgarter um 80kg leichter.

Geländeeigenschaften

Zwar traut man den heutigen SUV nicht zu, dass sie tatsächlich geländetauglich sind, doch hat Mercedes-Benz, nicht zuletzt dank des Gelände-Urgesteins „G“, viel Erfahrung auf diesem Gebiet. So kann auch der GLC mit überzeugenden Attributen aufwarten, sobald es auf den Weg abseits befestigter Straßen geht. Zumindest, wenn das Off-Road-Paket mitbestellt wird. Damit kann das SUV um bis zu 50mm höhergelegt werden – alles per Knopfdruck. Hinzu kommt, dass das Fahrwerk in dieser Einstellung weich abgestimmt wird, damit man bei der Fahrt über Stock und Stein genügend Grip hat. Mit inbegriffen in dieses Paket sind auch vier Fahrmodi: Offroad, Steigung, Anhänger und Freischaukeln. Letzteres beschreibt die Situation des Festfahrens im Gelände. Natürlich ist auch die bekannte Bergabfahrhilfe inkludiert.

Für das Fahren auf normalen Straßen hat der Kunde zwei Möglichkeiten: konventionelle Stahlfedern gepaart mit variablen Dämpfern oder ein Luftwahrwerk namens „Air Body Control“. Hier kann der Fahrer die Modi Comfort und Sport wählen. In dieser dynamischen Stufe senkt sich die Karosserie um 15mm ab.

Antriebe

Zum Marktstart kommt das SUV mit vier Motorisierungen: zwei Diesel und zwei Benziner. Die Selbstzünder verfügen zum Launch über 2,1 Liter Hubraum und decken das Leistungsspektrum von 170 bis 204 PS ab. Der 220 CDI liefert dabei 400Nm Drehmoment, der 250 CDI 100Nm mehr. Dabei halten sich die Verbräuche in engen Grenzen: zwischen 5,0 bis 5,5 Liter auf 100 Kilometer verspricht der Hersteller.

Seitens der Benziner werden vorerst der Mercedes-Benz GLC 250 CGI und 350 CGI angeboten. Beide Aggregate sind ebenfalls Vierzylinder-Motoren und stellen 2,0 Liter Hubraum bereit. Die Leistung liegt im 250er bei 211 PS, während der stark aufgeladene 350 CGI 327 PS liefert. Letzterer soll dabei mit einem Durchschnittsverbrauch von 2,6 Litern auf 100 Kilometern glänzen. Grund dafür ist die Hybridtechnik. Der 250 GLC soll bei 6,5 bis 7,1 Litern liegen. Allen Motoren gemein sind gute Fahrleistungen, die das SUV  auf mindestens 210 km/h beschleunigen.

Assistenzsysteme

Heutzutage sind Sicherheitssysteme und Assistenten, die das Fahren sicherer und komfortabler machen, unerlässlich. Das weiß man auch bei Mercedes und spendierte dem GLC serienmäßig ein bereits reichhaltiges Angebot. Ein Aufmerksamkeits-Assistent, der Lichtassistent, ein Kollisionswarner und ein Seitenwind-Assistent fahren in allen Versionen mit.

Darüber hinaus kann man das SUV auch mit einem Paket ausrüsten, das einen Abstandswarner inklusive Lenk-Assistenten, Stop&Go-Funktion und einer Bremsfunktion mit Fußgängererkennung bereithält. Die bereits bekannten Totwinkelwarner und Spurhalte-Assistenten kann man natürlich auch bekommen. Für gute Sicht bei Nacht sorgt das auspreispflichtige LED-Licht. Schließlich kann man seinen Mercedes-Benz GLC dank der 360°-Kamera vor bösen Parkremplern schützen.  Wir sind auf das neue Modell gespannt und freuen uns ihn schon bald auf unseren Straßen zu sehen.

Fotos: Mercedes-Benz

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