Kurzvorstellung: Seat Alhambra Facelift – Was ist neu?

Kaum ist er zwanzig geworden, bekommt das aktuelle Modell des Seat Alhambra ein Facelift verpasst. Doch so wirklich erkennt man dem spanischen Familien-Van die Schönheits-Operation nicht an. Was sich tatsächlich geändert hat und wie der Spanier auch in Zukunft attraktiv bleiben will, zeigt der Bericht zum Seat Alhambra Facelift.

Design

Äußerlich haben die Spanier den Van nur sehr behutsam angetastet. Hauptsächlich die neuen LED-Rückleuchten im markentypischen Design fallen ins Auge. An der Front zeigt sich das neue Markenlogo im angepassten Frontgrill. Schließlich bietet Seat für das neue Modell noch frische Farben und aktuelle Felgendesigns an. Mit dem Seat Alhambra Facelift ist die Auffrischung des gesamten Portfolios fürs Erste beendet.

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Ansonsten bleibt der Familien-Van seiner Linie treu. Doch das ist nicht schlecht, schließlich darf das schnörkellose Design als zeitlos beschrieben werden. Glatte Flächen und sein unaufgeregtes Design sprechen für die Aktualität der Gestaltung. Auffällig unauffällig: die gekonnte Integration der seitlichen Schiebetüren. Zusammen mit dem Volkswagen Sharan, von dessen Facelift wir erst kürzlich berichteten, verfügt der Alhambra als einziger seiner Klasse über diese sinnvollen Zustiege zum Fond.

Interieur

Im Innenraum des Spaniers tat sich hingegen etwas mehr. Zu den Veränderungen zählen nicht nur neue Sitzpolster-Designs in Stoff oder Leder, sondern auch eine Massage-Funktion für den Fahrersitz, die sicherlich auch den Taxi-Fahrern gefallen wird. Schließlich gefällt der Seat Alhambra den Berufskraftfahrern besonders gut, wie wir herausgefunden haben. Geblieben ist dafür aber der hohe Sitzkomfort des Gestühls, das einen guten Kompromiss aus Halt und Komfort bietet.

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In Sitzreihe Nummer zwei besteht die Möglichkeit drei integrierte Kindersitze zu justieren – das kann nicht jedes Modelle in dieser Klasse. Weiterhin vorhanden: die Konstellation mit maximal sieben Sitzen in drei Sitzreihen, von denen sich die hinteren fünf ausbauen lassen. Resultat: 2.430 Liter Ladevolumen. Damit sollte auch das große Urlaubsgepäck gut untergebracht werden können.

Antriebe

Unter der Haube haben die Ingenieure für das Seat Alhambra Facelift natürlich auch gewerkelt. Alle Aggregate – drei Diesel und zwei Benziner – erfüllen nun die Euro-6-Abgasnorm. Sie sollen im Durchschnitt bis zu 10% sparsamer gegenüber dem Vorgänger geworden sein.

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Die Diesel fahren zum Facelift mit Leistungen von 115, 150 und 184 PS vor. Dabei kann der Mittlere mit optionalem Allradantrieb ausgerüstet werden. Auf Seiten der Benziner stehen Direkteinspritzer mit 150 und 220PS bereit – letzterer serienmäßig mit DSG. Auch die anderen Motoren können mit dem Doppelkupplungsgetriebe ausgestattet werden. Einzige Ausnahme: der Einstiegs-Diesel fährt ausschließlich mit einer Sechsgang-Handschaltung vor. Besonders interessant ist bei der neuen Generation des DSG die Segelfunktion. Geht der Fahrer vom Gas, kuppelt das Getriebe aus und spart somit kostbaren Kraftstoff.

Infotainment/Assistenzsysteme

Natürlich setzte Seat auch die Infotainmentsysteme auf den neuesten Stand. Die Touchscreen-Geräte gefallen nun mit einer noch leichteren Bedienung, verfügen über eine Wischgesten-Steuerung und erlauben die Kopplung von gängigen iOS- und Android Smartphones. Dabei ist die Integration von Apps im Fahrzeug vordergründig und gewährt so mehr Sicherheit beim Fahren.

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Das Thema Sicherheit wird auch mit den neu im Seat Alhambra verfügbaren Assistenzsystemen groß geschrieben. Der Van lässt sich mit einem Toter-Winkel-Warner, der dritten Generation des Parklenkassistenten, der sowohl das  Ein- und Ausparken ermöglicht, und dem DCC-Fahrwerk ausrüsten. Damit wäre also die eierlegende Woll-Milch-Sau geboren.

Fotos: Seat

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