Service: Fahrverbot in den Städten Bella Italias

Stop! – hier geht es nicht mehr weiter. So warnen jetzt Schilder am Rand italienischer Städte. Wer hinein fährt, muss blechen. Wie, was, warum – die Erklärung in Kurzform.

Beginnen wir mir dem schmerzhaften Teil. 80 Euro kostet es, wenn man erwischt wird beim Überqueren der Grenze und dem Fahren innerhalb der verbotenen Zone. Die wird mit Schildern jeweils gekennzeichnet. Wer 60 Tage wartet mit dem Bezahlen, muss doppelt ran.

Sogar per Video werden die „Zona a traffico limitato“ – kurz ZTL überwacht, um Verkehrssünder zu entlarven. Ziel ist es die historischen Stadtzentren von Verkehr freizuhalten. Laut Italiens Regierung ist das ein Service für die Umwelt. Luft und Natur sollen so geschützt werden.

Fährt man mehrmals über die Grenzen rein und raus und wird erfasst, muss jede einzelne Überquerung bezahlt werden. Das kann schnell zu einem sehr teuren Spaß werden.

Nur Touristen, die ein Hotel in den Zentren gebucht haben und mit eigenem PKW anreisen, dürfen per Ausnahme und unter Belegungspflicht hinein. Wer das vor hat, muss etwas Vorarbeit leisten. Kennzeichen registrieren lassen, bestenfalls vor der Anreise, spätestens bei der Anreise.

Ansprechpartner sind dafür die Hotels oder Kommune. Gute Hotels bieten den Service selbstständig an. Ist schon bei der Anreise eine Strafe fällig, kann diese nach der Registrierung annulliert werden. Wer schlau ist meldet sich vorher an und spart sich einigen Ärger. Oder: Anreise per Bahn oder Flieger.

Wer mit dem Mietwagen fährt sollte sich nicht abgesichert fühlen. Die Vermietungen geben die Strafen weiter und geben für diesen Service noch satte Bearbeitungsgebühren oben drauf. Da spart man sich lieber das Auto und gibt das Geld für Pizza, Pasta und Eis aus – ohne bitteren Beigeschmack.

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