News: BMW M4 GTS – Fit für die Rennstrecke

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Der BMW M3 GTS ist sein Vorgänger und zeigt genau das Konzept, das auch der BMW M4 GTS lebt: die Priorisierung der Performance. Zunächst ist der GTS noch ein reines Konzept, das auf dem Concours d´Elegance in Pebble Beach vorgestellt wird. Ob der M4 GTS nur eine Studie zeigt, oder wie sein Vorgänger der E90-Baureihe, in einer Kleinserie gebaut wird, steht derzeit noch in den Sternen.

Allein durch seine kontrastreiche Lackierung fällt der BMW M4 GTS auf. Vorwiegend in „Frozen Gray Dark Metallic“ gehalten, setzen sich die in „Acid Orange“ lackierten Anbauteile gekonnt ab. So wirkt der GTS unverschämt sportlich – fast schon wie ein Renn-Touren-Wagen. Das zeigt auch den Anspruch von BMW: der Sportler soll für die Rennstrecke entwickelt worden sein, jedoch auch im Alltag seine Berechtigung finden.

Unter der Haube verrichtet weiterhin ein Dreiliter-Reihen-Sechszylinder sein Werk – wie gehabt. Doch die M-GmbH wäre nicht dort, wo sie heute steht, wenn man sich auf seinen Lorbeeren ausruhen würde. Die Bayern entwickelten, die aus der Tuningszene bekannte, Wassereinspritzung weiter und implantierten sie in den BMW M4 GTS. So sollen Leistung und Effizienz des Sechsenders gesteigert werden. Durch die stärker abgekühlte Ansaugluft könne man den Ladedruck der Turbos anheben und gleichzeitig den Zündzeitpunkt nach vorn verschieben. In PS-Zahlen wollen die Entwickler über ihre Technologie noch nicht sprechen.

Damit diese unbekannte Leistung – sie dürfte reichlich vorhanden sein, wie wir in unserem Test zum aktuellen BMW M3 bereits feststellten – sinnvoll auf die Straße gebracht werden kann, wurden spezielle Reifen entwickelt. An der Vorderachse rotieren 265er Walzen im 19-Zoll-Format, während es an der Hinterachse 285er Reifen in 20 Zoll sein dürfen. Die Pneus laufen auf geschmiedeten Felgen, die in ihrem Speichendesign nicht nur sehr attraktiv sind, sondern auch noch auf die passende Nomenklatur „666 M“ getauft wurden.

Äußerlich gibt es noch weitere Indizien für den BMW M4 GTS. Zum einen sticht die Kohlefaser-Motorhaube ins Auge. Sie sorgt nicht nur für eine Reduktion des Gewichts, sondern optimiert mit ihrer stattlichen Öffnung zusätzlich die Aerodynamik. An dieser Stelle setzen natürlich auch der ausladende Heckflügel und der von Hand einstellbare Frontsplitter an. Zum anderen wäre da ein weiteres technologisches Highlight: die Rückleuchten in OLED-Technik. Erst kürzlich stellten wir diese Technik bei Audi vor, nun kommen auch die Münchner damit auf den Markt. Beim BMW M4 GTS sorgen  gewundene Leuchtelemente für Aufsehen.

Damit sich der BMW M4 GTS nicht zu allein fühlt, erwartet ihn auf der kommenden IAA die bekannte Konkurrenz. Das Mercedes-Benz C63 AMG Coupé wartet bereits auf den ersten Vergleich. Fehlt nur noch eine Neuauflage des Audi S5 oder sogar RS5. Doch bis dahin müssen wir uns noch etwas gedulden.

Fotos/Quelle: BMW

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