Wenn weniger mehr ist – das neue Smart Cabriolet

Es feiert seine Weltpremiere auf IAA in Frankfurt, das neue Smart Cabriolet. Ab November ist es bestellbar und kann so pünktlich zum Cabrio-Start im kommenden Frühling an die Kunden ausgeliefert werden. NewCarz zeigt erste Fotos, Details und Fakten zu den Motorisierungen des Smart Fortwo mit integriertem Frischluftvergnügen.

Das Design hat sich gegenüber der geschlossenen Variante kaum verändert, einzig das Stoff-Faltdach hält Einzug. Mit eine Knopfdruck lassen sich beim Smart Cabriolet drei verschiedene Stufen des Offenfahrens einleiten. In Stufe eins wird das Faltdache einfach nach hinten gefahren, wie bei einem Schiebedach oder einem gewöhnlichen Faltdach. In Stufe zwei kann das Dach bis zur Kofferraumklappe geschobenen werden, während es in der dritten Stufe komplett entfernt werden kann. Klingt in der Theorie fast, wie gleich drei Autos in einem. Die Dachholme wandern dann in ein Fach auf der Innenseite der Kofferraumklappe. Damit wird jegliche Platzverschwendung vermieden – wichtig bei einem Auto diesen Formats.

Das Verdeck öffnet binnen zwölf Sekunden, so dass das Frischluft-Vergnügen im Smart Cabriolet nicht lange auf sich warten lassen muss. Selbst bis zur Höchstgeschwindigkeit von etwas über 150km/h lässt es sich öffnen. Beeindruckend, aber auch passend zur Fortschrittlichkeit von Daimler. Auch farblich geht Smart einen neuen Weg. Man kann zum einen die klassischen Farben Schwarz und Rot wählen, zum anderen einen Jeans-artigen Stoff im Ton „Denim-Blue“ wählen.

Ist das Verdeck gänzlich entfernt – und das geht leider nicht während der Fahrt – kann das Auge die schmaler gewordenen B-Säulen erfassen. Allerdings fällt das nur auf, wenn Coupé und Cabriolet direkt nebeneinander stehen. Doch dieses Design-Mittel tut dem Smart Cabriolet gut; es lässt die Statur des Bonsai-Flitzers schlanker erscheinen.

Auf Seiten der Motoren stehen zwei Aggregate parat. Die beiden Dreizylinder leisten 71 und 90 PS und sind ebenfalls im Schwestermodell Renault Twingo erhältlich. Für alle Nichtwissenden: Renault und Daimler kooperieren beim Smart und beim Twingo. Eine Kleinstwagen-Allianz auf hohem Niveau.

Zurück zum Smart Cabriolet und seinen zwei Antrieben. Kombinieren kann man die Aggregate mit einer 5-Gang-Handschaltung oder einem 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe. Die Verbräuche sollen je nach Getriebe zwischen 4,2 bis 4,3 Litern auf 100 Kilometern liegen und damit einen CO2-Ausstoß von unter 100 g/km ermöglichen. Die Fahrleistungen liegen dabei auf dem Niveau des Coupé: Die Beschleunigung von null auf 100 Stundenkilometer dauert zwischen 10,7 bis 15,5 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit variiert von 151 und 155 km/h. Ausschlaggebend ist hier die Wahl des Aggregats und des Getriebes.

Fotos/Quelle: Daimler

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