NISSAN GRIPZ Concept – Synapsen im Monstermodus

Ein besonders auffälliges Concept-Car stellt NISSAN in Aussicht. Dieser Hybrid Crossover besticht durch optische Extravaganz bis ins Detail. Wir hatten uns den Crossover auch auf der IAA mal genauer angesehen. In das Design ließ man überall Elemente von Rennrädern und Farben der Rallye-Legende Nissan 240Z einfließen. Das gefällt oder törnt ab – mit anderen Worten, es polarisiert.

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Die Studie lässt den Augen des Begutachters keine Ruhepause. Von monströsen 22-Zöllern und jeder Menge Carbon, blickfangende Flügeltüren vorn und – ganz im Kontrast – nach hinten öffnenden Fondtüren – es gibt jede Menge Eyecatcher. Nur Außenspiegel sucht man vergebens. Diese ersetzt wohl ein Kamerasystem.

Im Innenraum bieten Sitze im Fahrradsattel-Look den Insassen Platz. Das Cockpit sieht wie die gesamte Studie sehr futuristisch aus. Die Lüftungsdüsen werden ihrem Namen mehr als gerecht. So erinnern sie an Triebwerke eines Düsenjets. Von welcher Seite man aus dieses Concept-Car auch betrachtet, das kantige zerklüftete Design mit den pausbackenen hinteren Radkästen wirkt wie eine Mischung aus einem frechen Monster und einem finster drauf zu scheinendem Pitbull.

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Die exakte Motorisierung behält NISSAN vorerst für sich, nur das ein 109 PS starker Elektromotor zur Verfügung stehen wird, ist bislang bekannt. Ob er einem Verbrennungsaggregat kraftvoll unter die Arme greifen soll oder mithilfe eines sogenannten Range-Extenders, welcher ausschließlich für die Gewinnung von Elektroenergie verantwortlich sein soll, alleine für Vortrieb sorgt, steht offensichtlich nicht endgültig fest.

Es ist eine Studie. In welcher Form dies in zukünftige Modelle von NISSAN einfließt oder gar eigenständig einem neuen Segment den Weg ebnet, bleibt abzuwarten. Selbst einem neu aufgelegtem Juke könnte die Studie als Designvorlage dienen. Warum nicht?

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Text/Fotos: NewCarz

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