Mercedes-Benz C-Coupé – Vorzüglicher Athlet

Es ist soweit: Das Coupé der C-Klasse kann endlich bei den Händlern bestellt werden.

Nach der Weltpremiere auf der IAA in Frankfurt stellen wir den jungen Zweitürer etwas genauer vor.

Auf den ersten Blick sieht das Mercedes-Benz C-Coupé erwachsener als sein Vorgänger aus. Ein Blick ins Datenblatt bestätigt diesen Eindruck. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Stuttgarter um gute fünf Zentimeter in der Länge und knappe vier Zentimeter in der Breite gewachsen. Die kurzen Überhänge vorne und hinten garantieren zudem einen dynamischen Auftritt. Das Design des C-Coupé orientiert sich größtenteils an der Limousine. Allerdings kommt der Zweitürer serienmäßig mit einem um 15 Millimeter abgesenkten Fahrwerk, sodass der Wagen tiefer auf der Straße liegt. Die großen Lufteinlässe und der Diamantgrill unterstreichen den sportlichen Charakter. Ab den Scheinwerfern zieht sich eine markant hohe Bordkante über die gesamte Seite, die dem Wagen eine zusätzliche, athletische Note verleiht. Abgerundet wird dies zusätzlich durch die rahmenlosen Scheiben und die aufgesetzten Außenspiegel.

Schnittige Seitenführung: Das C-Coupé liegt flach auf dem Asphalt.
Schnittige Seitenführung: Das C-Coupé liegt flach auf dem Asphalt

Das Heck steht dem Rest des C-Coupé in Sachen Dynamik in nichts nach. Es erinnert durch die eher flachen Rückleuchten, die schräg herabfallende Dachlinie und die beiden Auspuffendrohre – jeweils eins pro Seite – stark an das S-Coupé.

Interieur

Der Innenraum des Mercedes-Benz C-Coupé ist ebenfalls an die Limousine angelehnt. Dennoch wurde durch gezielte Eingriffe die Optik noch weiter aufgewertet: So sind beispielsweise die Sitze schmaler und schnittiger geformt als die der Limousine. Das Resultat ist eine Prise mehr Sportlichkeit. Die Haptik ist – typisch Mercedes – großartig. Gleiches gilt für die Verarbeitungsqualität. Mercedes spricht hier gar von einem „Manufakturcharakter“. Dem stimmen wir zu.

Materialauswahl und Verarbeitungsqualität sind auf gewohnt hohem Niveau

Fahrwerk

Serienmäßig ist das C-Coupé mit Stahlfedern ausgestattet, wobei der Kunde hier die Wahl zwischen zwei verschiedenen Fahrwerken mit adaptivem Dämpfersystem hat. Zur Auswahl steht zum einen das sogenannte „Agility-Control“-Fahrwerk für den komfortorientierten Fahrer, zum anderen ein straffer ausgelegtes Sportfahrwerk für den ambitionierteren Piloten. Wer es noch komfortabler wünscht, dem raten wir zum Luftfahrwerk „Airmatic“, welches optional dazubestellt werden kann. Dann hat der Besitzer die Möglichkeit, zwischen fünf verschiedenen Fahrmodi zu wählen.

Motoren

Die Motorenpalette des Mercedes C-Coupé ist breit gefächert, sodass für jeden der passende Antrieb dabei sein sollte. Das Einstiegsmodell bildet der 1,6-Liter-Vierzylinder mit 156 PS im C180. Die Speerspitze der Modellreihe ist der kompromisslose C63 AMG S, der aus vier Litern Hubraum und acht Zylindern eine Leistung von 510 PS generiert.

Des Weiteren stehen zwei Dieselmodelle mit überarbeiteten Vierzylinder-Motoren zur Verfügung, welche 170 PS beziehungsweise 204 PS leisten.

Alle angebotenen Motoren erfüllen die Euro-6-Abgasnorm und sollen bis zu 20 Prozent weniger Kraftstoff als ihre Vorgänger benötigen.

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