FF Zero 1 – Supersportler mit 1.000 Elektro-PS

Ein Supersportwagen namens FF Zero 1 , der aus vier Elektromotoren brachiale 1.000 PS auf die Antriebsräder bringt – das ist die Kampfansage des Start-up-Unternehmens Faraday Future gegen Tesla & Co.

Der Einsitzer ist eine der Hauptattraktionen der diesjährigen Consumer Electronics Show ( läuft noch bis zum 9.1.2016) im nordamerikanischen Las Vegas.

Doch in Wahrheit plant die Newcomer-Marke ein völlig anderes Modell.
Dabei handelt es sich offensichtlich um eine Crossover-Limousine, welche zumindest im folgenden Promotion-Video angedeutet wird.

Die Fließheck-Silhouette mit dem extrem kurzen Vorderwagen zeigt sich in eigenwilligen Proportionen. Eine seitlich umlaufende, Linie, welche der Chefdesigner Page Beermann als ‚Ufo-Linie‘ bezeichnet, soll wie auch die nach oben gezogenen, superschmalen Scheinwerfer das Markengesicht prägen. Präzise gezeichnete Rückleuchten runden den exotischen Außenauftritt ab.

Die Elektro-Plattform des FF Zero 1 ist nach Aussage von Farady Future so flexibel, dass sie problemlos als Unterbau für andere Modelle des Unternehmens, also auch für die Crossover-Limousine dient.

Die interne Bezeichnung der Limousine trägt den Namen ‚FF Zero 2‘, wird aber bis zum Marktstart einen anderen Namen erhalten. Auch wird dieses Modell nicht unbedingt mit 1.000 PS oder mehr ausgestattet sein. Beermann sagt zur Variabilität des hauseigenen E-Antriebs „Unsere Plattform funktioniert nicht nur mit vier, sondern auch mit einem, zwei oder drei Elektromotoren“.

Die neue Crossover-Limousine soll im Laufe des Jahres 2016 erstmals gezeigt werden und sie könnte bereits 2017 auf den Markt kommen.

Doch der Wettbewerb ist hart. Neben dem Tesla Model X werden in sehr naher Zukunft auch batteriegetriebene Crossover-Modelle von Audi und Mercedes-Benz das Segment bereichern.

Der ausgestellte Supersportwagen, wird wohl leider – zumindest vorerst – nur eine Studie bleiben. Der Hersteller spricht zwar offiziell von einer möglichen Kleinserie, aber diese dürfte aus Kostengründen zunächst einmal hinten anstehen.

Text: NewCarz / Fotos: Volkswagen

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