Mercedes Benz SLR 722 BLACK ARROW – mattschwarzer Silberpfeil

Dieser Mercedes Benz SLR 722 BLACK ARROW basiert auf einem SLR 722 Edition und wurde von ‚Edo Competition‘ technisch und optisch deliziös modifiziert.

Im Ergebnis kleidet den SLR nun Mattschwarz mit auffälligen, roten ‚722‘-Schriftzügen. Mehr Leistung bringt ihn voran und bei der Namenstaufe erhielt er den Namen Black Arrow. Und der mattschwarze Pfeil hält auch, was er bereits optisch verspricht – denn an der Leistungsschraube wurde ordentlich gedreht.

 

NewCarz-SLR-EDO-722 (6)
Startnummer und Leistungsangabe zugleich – Die Zahl 722.

 

Die Nummer ‚722‘ des Mercedes SLR geht auf den Sieg der Rennfahrerlegende Stirling Moss und seinem Beifahrer Dennis Jenkinson bei der Mille Miglia zurück.
Damals hat die Mercedes Besatzung mit der Startnummer ‚722‘ zum ersten Mal nach über 20 Jahren wieder einen Sieg eingefahren. Allerdings konnte die Sonderedition Mercedes SLR 722 ursprünglich ’nur‘ mit 650 Pferdchen unter der Haube dienen, was bei vielen für Verwirrungen sorgte.

 

NewCarz-SLR-EDO-722 (4)
Scherentüren – typisch für einen SLR.

 

Dank dem deutschen Tuner ‚Edo Competition‘ ist aber durch die Vereinheitlichung von  Startnummer und Leistung Schluss mit zahlentechnischen Unterschieden. Unter anderem wurden neue Sportluftfilter, neue Sportkatalysatoren und neue Abgaskrümmer eingesetzt. Der Kompressor erhielt eine andere Übersetzung, was den Ladedruck entsprechend erhöhen dürfte.

Der brachiale V8-Sound donnert markerschütternd aus den Sidepipes und kündigt den SLR 722 bereits von Weitem an. Der 5,4-Liter Kompressor-Motor leistet nun 722 PS. Das maximale Drehmoment liegt bei beachtlichen 890 Newtonmetern.

 

NewCarz-SLR-EDO-722 (5)
Donnerwetter – die Sidepipes geben lautstark jede Gaspedalbetätigung an die Umgebung weiter.

 

Die damit verbundenen Fahrleistungen sind beeindruckend und sprechen für sich: In nur 3,4 Sekunden beschleunigt der Black Arrow von 0 auf 100 km/h und in nur 24,5 Sekunden erreicht der Supersportler bereits die 300 km/h-Marke. Die Endgeschwindigkeit liegt bei 345 km/h und ist elektronisch begrenzt. In diesen Bereichen dürfte der Black Arrow nur in den seltensten Fällen auf Konkurrenten treffen.

Doch der modifizierte Sportwagen überzeugt nicht nur mit schier unbändiger Kraft, sondern auch mit seinem einzigartigen Design. Trotz seiner zurückhaltenden, mattschwarzen Lackierung ist das Sportmodell durch die ‚722‘-Beschriftung an den Türen und der Motorhaube extrem auffällig und hinterlässt dadurch einen nachhaltigen Eindruck beim Betrachter. Auch die 21-Zoll großen Leichtmetallräder verlauten bereits auf den ersten Bilck, dass es sich hier um einen Supersportwagen handelt.

 

NewCarz-SLR-EDO-722 (2)
Bis zu 345 km/h schnell ist der BLACK ARROW.

 

Das Interieur ist ebenfalls in schwarz gehalten sowie zusätzlich mit vereinzelten Carbon-Elementen akzentuiert, was den Motorsport-Flair unterstreicht.

Das Fahrwerk wurde um zehn Millimeter abgesenkt, um Wankbewegungen zu minimieren. Die Brembo-Sportbremsanlage vernichtet bei Bedarf eindrucksvoll und zuverlässig alle Energien des Achtzylinders.

 

Dieses Fundstück sieht man sicherlich sehr selten auf öffentlichen Straßen. Vom Mercedes Benz SLR 722 Edition ´, der als Grundlage für den BLACK ARROW dient, wurden nur 150 Exemplare hergestellt.  Dieses Exemplar sieht man vielleicht mit Glück auf den Straßen von Hamburg. Denn dort wird der Supersportler ausgestellt und zum Verkauf angeboten.

Text / Fotos: NewCarz

 

 

Technische Daten: Mercedes Benz SLR McLaren 722

Ausstattungsvariante: EDO Competition ‚BLACK ARROW‘

Länge x Breite x Höhe (m): 4,66 x 1,91 x 1,26

Motor: V8 Zylinder Kompressor Motor

Leistung: 722 PS (530 kW) bei 7.100 rpm

Drehmoment: 890 Nm von 2.400 bis 5.800rpm

Getriebe: Automatik mit Schaltpaddel am Lenkrad

Beschleunigung 0-100 km/h: in 3,4 Sekunden

Höchstgeschwindigkeit: 345 km/h

Durchschnittsverbrauch (NEFZ-Norm): 14.5 L/100 km

CO2-Emissionen: 348g/km

Abgasnorm: Euro 5

Leergewicht: 1.724 kg

Kraftstofftank: 100 Liter

Preis des Testwagens: 294.900,00

Schreibe einen Kommentar