DS7 Crossback – Edel sei das SUV

DS7 Crossback

Der PSA Konzern gibt mit der Marke DS – dem edlen Ableger von Citroen – mächtig Gas, diesmal in Form eines DS7 Crossback, welcher erstmals in die Riege der noblen Mittelklasse SUV vordringen soll.

Dabei gilt der scharfe Blick solchen Konkurrenten wie Audi Q3, BMW X3, Volvo XC60 oder Range Rover Evoque. Keine leichte Aufgabe, doch auch keine Unlösbare.

Der DS7 Crossback zeigt sich von außen nicht als die experimental-mutige Lösung, welche man von DS durchaus erwartet hätte. Doch wirkt das SUV insgesamt gefällig, aber auch brav unauffällig.

 

Abheben oder Herdentarnung

Fast zu brav, um aus dem SUV-Potpourri hervorzuragen. Doch es scheint eine unabgesprochene Übereinkunft der meisten Hersteller zu sein, ihre SUV in grundlegenden Elementen zu vereinheitlichen. Schmale LED-Scheinwerfer und Heckleuchten, geschwungene und hoch angesetzte Gürtellinie, üppig ausgestellte Radhäuser, kompakt-stramm gehaltener Heckbereich, nur um einige Details zu nennen, welche man bei den meisten aktuellen Modellen wiederfindet. Ausnahmen wie der Evoque oder ein Lexus beweisen da etwas mehr Mut.

 

DS7 Crossback Heckansicht
Verwechslungsgefahr – von Hinten erinnert der DS7 an deutsche Pendants.

 

Bei den Abmessungen wurde jedoch weniger geknausert als bei Audi & Co. Sowohl in der Länge als auch Breite übertrumpft der DS7 Crossback viele seiner Wettbewerber um einige Zentimeter. Dieser Zuwachs dürfte sich vorteilig im Platzangebot des Innenraums zeigen.

 

Renommee 2.0

Apropos Innenraum: Im Interieur zeigt das SUV deutlich markantere Innovationen in puncto Noblesse und Luxus. Von edlen Materialien, wie weich patiniertem – perlengestickten – Leder, über moderne Technologien, beispielsweise in Form von einem zwölf Zoll großem Touchscreen – unter anderem mit Nachtsichtfunktion – bietet das Interieur eine wohlig anmutende Atmosphäre und modernste Technologien en masse.

 

DS7 Crossback Interieur
Feinste Materialien und modernste Technik im DS7 Crossback.

 

Edler Blickfang ist der analoge Chronograph B.R.M. 180 im Retro-Design. Diese bleibt zunächst in einer Schatulle verborgen – startet man den Motor, dreht sich die Schatulle um 180 Grad um die eigene Achse und gibt den Blick auf den edlen Chronographen frei.

DS7 Crossback - B.R.M. Chrono
Eyecatcher – der Chronograph von B.R.M.

Auch anhand solcher Details wird deutlich, dass der Hersteller von Anfang an, mittels höchsten Komfort- und Technologieansprüchen, bekannten Platzhirschen wichtige Kunden abspenstig machen will.

Thierry Metroz, Direktor Design DS Automobiles erklärt zum Einsatz diverser edlen Akzente im DS7:

Jedes Material, jedes Detail ist ein Beleg für den Einfluss der Haute Couture, der hochpräzisen, sinnlichen Handwerkskunst.

Ästhetische Erleuchtung

Die beim Öffnen rot aufblinkenden Hauptscheinwerfer, welche sich bis zu 90 Grad drehen lassen, sollen die Fahrbahn und jede Kurve besser ausleuchten können, als alle Adaptiv- und Matrix-Scheinwerfer der deutschen Konkurrenz.

Das lichttechnische Designspielfeld bezieht sich auch auf die Heckleuchten, welche in einer Art Fischschuppenmuster für fast berauschende Blickfänge sorgen.

 

DS7 Crossback Heckleuchten
Eyes in Chains – das Design fesselt die Sehnerven.

 

 

Ab Frühjahr 2018

Ob der Sprung nach vorne gelingt? Man sollte es kritisch sehen, doch auch nicht ohne Zuversicht. Technologien in Form von Assistenzsystemen und Lichttechnik gewinnen immer mehr Gewichtung in der Entscheidungsfindung bei Kunden. Daher könnte der Weg durchaus „auf Kurs“ bedeuten. Zumal ein Einstiegspreis von ungefähr 30.000 Euro unter denen der – zumindest wichtigsten – Konkurrenz liegen wird.

 

DS7 Crossback Innenraum
Luxus pur – das Interieur verzaubert bereits optisch.

 

Nächste Woche kann man sich den DS7 Crossback erstmals in blechgewordener Erscheinung auf dem Automobilsalon in Genf anschauen. Auf den automobilen Markt wird er dann ab 2018 erscheinen. Zunächst mit fünf verschiedenen Motorisierungen, davon zwei Selbstzünder. Die Leistungsspanne reicht von 130 bis 230 PS. Später soll auch ein Plugin-Hybrid mit ungefähr 300 PS Systemleistung folgen.

 

Text: NewCarz / Video + Fotos: Hersteller

 

 

 

 

 

 

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