Maserati: Tradition und E-Motor unter einer Haube?

Auch im Fiat-Crysler Konzern soll sich nun künftig eine Antwort auf die Frage nach Elektromobilität ergeben, dass das große Los hierbei auf Maserati fiel, ist da aber eher überraschend.

Wie Konzern-CEO Sergio Marchionne mitteilte, sollen ab 2019 alle Maserati Modelle auch mit einem Elektroantrieb erhältlich sein.

Somit ist Maserati Vorreiter seiner Konzerngeschwister, denn bis 2022 soll rund die Hälfte der FCA-Modelle elektrifiziert werden.

Bis dato hielt sich der FCA-Konzern mit E-Motoren ja eher zurück, lediglich ein Elektrofahrzeug und einen Hybriden deckte der Konzern mit dem Fiat 500 E und dem Chrysler Pazifica ab, doch damit sei nun Schluss.
Grund für diesen doch eher radikalen Umbruch in der Konzernstrategie sei laut Marchionne der Dieselskandal in Europa und die damit verbundenen möglichen Fahrverbote in Innenstädten.

 

Keine vordere Platzierung

Wenn auch als Pionier seines Konzerns, betritt Maserati kein Neuland mehr.
Bereits seit 2012 präsentiert sich Tesla auf dem Markt für hochpreisige Elektroautos und auch andere Konzerne wie VW, Volvo, BMW, Daimler/Mercedes-Benz und Audi dürften sich bereits ihre Stellung gesichert haben.

Wir werden die letzten sein, wir müssen daher mit etwas anderem in den Markt einsteigen. Sehr anders.

Dieses Versprechen äußerte Technik-Chef Roberto Fedeli.

Dies ist auch eine Erklärung für den so späten Eintritt in den Markt, denn während andere sich an Tesla orientieren sollen, will Masersati eigene Wege gehen.

 

Maserati will alles anders machen

Ein ganz besonderes Augenmerk schenkt man dabei dabei dem Fahrerlebnis. Denn auch ein E-Maserati soll sich noch so anfühlen, wie man es von der italienischen Marke erwartet.

 

Maserati Levante
Ein Maserati ohne dicke Endrohre und dem typischen Sound? Heute undenkbar.

 

Vor allem das noch zu hohe Mehrgewicht aufgrund der Batterien ist zu beklagen, denn wer einen Maserati fährt, will auch Beschleunigung erleben können. Diese soll unter keinen Umständen unter dem neuen Antrieb zu kurz kommen.

Auch das Fehlen des für einen Maserati charakteristischen Sounds als Erkennungsmerkmal stellt eine Hürde dar, an dessen Kompension noch gearbeitet werden muss.

Wir sind gespannt was uns Ende des laufenden Jahrzehnts erwartet und ob es Maserati gelingt, neue Wege zu erschließen.

Text/Fotos: NewCarz

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