Volvo V40 Facelift – Halbzeit mit Polarstern

Das Volvo V40 Facelift ist für uns Grund genug, den kompakten und erfolgreichen Schweden erneut unter die Lupe zu nehmen.

Der Volvo V40, welcher in unserer Redaktion fast schon eine Art Dauertest innehält, unterzieht sich mittlerweile einem dritten Test.

In diesem Fahrbericht testen wir allerdings das Faceliftmodell mit einer anderen Motorisierung, nämlich dem äußerst potenten Benziner T5 mit dank Polestar-Optimierung 253 PS.

 

 

Exterieur – Kleines, aber feines Upgrade

An der Karosserieform hat sich mit der Modellpflege im Großen und Ganzen nichts geändert. Dennoch fällt eine Änderung sofort und hochgradig signifikant ins Auge: Der Volvo V40 besitzt nun die neuen LED-Scheinwerfer mit dem obligatorischen Thors-Hammer-Tagfahrlicht.

 

Volvo V40 Facelift - schräg vorn
Zeigt, wo der Hammer hängt – Thors Hammer verkündet nun neuste LED-Technologie.

 

Diese spendieren dem Schweden eine gehörige Auffrischung, scheinen ihm neuen Spirit und Jugendlichkeit einhauchen zu können. Kleine Ursache – große Wirkung.

Aufmerksamen Betrachtern fällt außerdem die nun vertikale Verstrebung des Frontgrills auf. Dieses Wasserfalloptik genannte Design wurde von den Geschwistern adaptiert und je nach Ausstattungsvariante in schwarz oder glänzendem Chrom gestaltet.

 

Volvo V40 Facelift Frontgrill
Neu in vertikal – Wasserfalloptik zieht nun auch in Volvos Kompaktklasse ein.

 

Die Testwagenfarbe in Denim-Blue-Metallic wirkt nordisch kühl, fast zurückhaltend.

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Interieur – Vertraute Innenarchitektur

Im Innenraum des Volvo V40 findet man nicht viel Neues. Bewährtes muss man auch nicht unbedingt über den Haufen werfen. Dennoch wirkt vor allem das Cockpit mittlerweile eine Spur altbacken. Die Mittelkonsole mit dem Tastenfeld und der Sitzplatzgrafik könnte man in der heutigen Zeit der Touchscreens mit Gestensteuerung & Co. sogar fast schon als antik anmutend bezeichnen.

 

Volvo V40 Facelift Armaturenträger
Kaum verändert – das Facelift brachte nicht viel Neuerungen im Innenraum.

 

Der Rest ist aus dem vorherigen Fahrbericht bekannt: Übersichtlich, aufgeräumter Innenraum mit bequemen Sitzen und vorne ausreichend, hinten etwas eingeschränktem Platzangebot sowie einem ebenso moderaten Laderaumabteil.

Das im Testwagen verbaute helle Xenium-Paket mit Lederausstattung der Ausstattungslinie Inscription entwickelt im Zusammenspiel mit dem Panoramadach ein wohnliches, angenehm freundliches Flair und wirkt dank tadelloser Verarbeitung hochwertig und schick. Man fühlt sich schnell um eine Fahrzeugklasse gestiegen. Das Dach kann man nicht öffnen, aber es besitzt einen elektrisch bedienbaren Sonnenschutz, der unerwarteter Weise das Glasdach von vorne nach hinten abdeckt. Diverse Chromumrahmungen und kupferrotbraunes Echtholzdekor runden das Gesamtbild ab.

 

Volvo V40 Facelift Vordersitze
Xenium-Luxus – das optionale Paket lässt einen Hauch Oberklasseflair im V40 zu.

 

Ebenso angenehm für Fahrer und Beifahrer: Die per Drehknauf einstellbare Lordosenstütze auf den viel Seitenhalt bietenden, bequemen Gestühlen mit etwas überdimensioniert erscheinenden Kopfstützen.

Das Dreispeichen-Lederlenkrad liegt gut in den Händen. Die beiden Bedienhebel am Lenkrad sind doch etwas sehr klobig, wenn man bedenkt, wie edel die Aufmachung des Lenkrades anmutet.

 

Volvo V40 Facelift Lenkrad
Bicolor – Das zweifarbige Lederlenkrad besticht durch Top-Haptik und Verarbeitung.

 

Eine nur durchschnittliche Rundumsicht ergibt sich aus dem flachen Greenhouse und den opulenten C-Säulen. Eine vollständig in die Rückbank integrierbare mittlere Kopfstütze erhöht die Sicht nach hinten ein wenig.

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Motorisierung und Fahreigenschaften – Kleiner Elch auf Amphetamin

Holla die Waldfee! Dieser 2.0-Liter Turbobenziner holt eine Menge Feuer aus seinen vier Brennräumen. Mit einer Leistungsoptimierung durch Volvos Performanceabteilung Polestar entwickelt der T5 nun 253 PS anstatt 245 PS und stemmt bärige 400 Newtonmeter auf die Kurbelwelle.

 

Volvo V40 Facelift Motorraum
Kraftmeier – Der aufgeladene Zweiliter macht dem V40 ordentlich Beine.

 

Genug der Theorie. In der Praxis benötigt der Turbo eine minimalistische Gedenksekunde nach dem Gasbefehl, fackelt dann aber eine ordentliche Viertaktorgie zugunsten des Vortriebs ab. Der Volvo V40 fühlt sich überaus potent an. Nach einem Satz nach vorne lässt er seine Leistung durch die 8-Gang-Automatik namens Geartronic exakt, schnell und auffallend sanft verteilen.

Bei Nässe kämpft der frontantgetriebene Schwede bei forschem Leistungsabruf emsig um Grip, der in Anbetracht der dann entfachten Leistungen mitunter kurzzeitig verloren gehen kann. Erwähnenswert sei an der Stelle, dass der Volvo V40 ausschließlich mit Frontantrieb erhältlich ist. Allrad bleibt nur den Cross-Country-Modellen vorbehalten. Eigentlich bedauerlich, denn bei diesem Leistungsgaranten mit 253 Pferden wäre ein Vierradantrieb sehr vorteilhaft.

 

Volvo V40 Facelift Polestar
Kleiner Hinweis – große Wirkung: Die Leistungsoptimierung ist jederzeit deutlich spürbar.

 

Das Fahrwerk lässt sich ziemlich genau mit antizyklisch beschreiben. Satt und schwer liegt der Volvo V40 auf der Straße und zeigt dabei auch gerade vorne ein ziemlich hartes Fahrwerk. Die Passagiere des Fonds genießen dagegen gefühlt etwas mehr Federungskomfort. Man merkt zudem vom ersten gerollten Meter an sofort die 1.582 Kilogramm Leergewicht. Doch die ausgesprochen potente Motorisierung relativiert dieses Gefühl mit Leichtigkeit.

Der Kompakte rennt problemlos in Geschwindigkeitsgefilde jenseits der 200 km/h. Die entsprechende Leistung schüttelt er locker aus dem Ärmel, ohne auch nur eine Miene zu verziehen und schaut dabei noch arrogant auf diejenigen herab, die er dank Thors Hammerwurf-LED erfolgreich vertrieben hat.

Diese schauen völlig verdattert zurück und trauen ihren Augen kaum. Überholprestige? Wäre es ein XC90, dann mit Sicherheit. Der V40 muss schon gehörig die LED-Zähne fletschen, wenn der sportlich ambitionierte Volvo-Fahrer vor Wut wegen eines links daher segelnden Mokka fast den Lichthupenhebel abreißt, um endlich vorbeiziehen zu können. Spaß beiseite.

 

Volvo V40 Facelift Front
Nur begrenztes Überholprestige – Der V40 wird oft unterschätzt.

 

Das Fahrgefühl hinterm Steuer bei 200 plus ist wohl einer der 5-Sterne-Aspekte dieses Autos und eines seiner Hauptreviere ist eindeutig die Bahn, wo er mit Begeisterung vorwärts prescht. Wo er in der Stadt mitunter zu viel Charakter an den Tag legt und vor Leistungsüberfluss fast schon ein Stachelhalsband benötigt, wird er auf der Bahn zum Highspeed-Satelliten, bei dem dank satter Straßenlage und präziser Lenkung keine Überraschungen befürchtet werden müssen.

 

Volvo V40 Facelift Schalthebel
Geartronic – die 8-Gang-Automatik zeigte keinerlei Schwächen im Test.

 

Diese erweist sich zudem dank adaptiver Ausführung von angenehm straff und direkt mit 100 Prozent Rückmeldung bis zu butterweich im Segelbetrieb – aber auch hier mit einwandfreiem Feedback.

Der T 5 Motor macht extrem Spaß, präsentiert stolz sein Talent in puncto Beschleunigung auf dem dreispurigen Habitat und beweist hier ein exzellentes Handling. Bei 200 km/h ist er mit um die 3000 Touren beschäftigt, was schon beachtlich wenig ist für einen Kompakten.

Im Verbrauch zeigte sich der leistungsorientierte Schwede nicht knausrig, aber in Anbetracht der Leistungswerte konnte uns der Roundabout-Durchschnitt von gut neun Litern absolut überzeugen. Weit weg von der Werksangabe mit 5,9 Litern, aber übelnehmen kann man dies dem Feuerteufel nicht wirklich.

 

Volvo V40 Facelift Verbrauch
Mit 9,0 bis 9,5 Litern ist man gut dabei. Nicht unbedingt viel bei 253 PS Leistung.

 

Abschließend sei gesagt, dass die Polestar Leistungsoptimierung nicht allein acht PS und 50 Newtonmeter mehr bedeuten. Das Auto wirkt durch die Modifizierung deutlich agiler, ohne dabei mehr Kraftstoff zu verbrauchen. Mit 1.190 Euro Aufpreis – zuzüglich Einbaukosten – liegt das in einer guten Range. Bei der Konkurrenz kosten derartige Upgrades gerne ein Vielfaches davon.

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Ausstattung, Sicherheit und Komfort

Die Begriffe Sicherheit und Volvo stehen ja seit Anbeginn im trauten Einklang. So ist es auch bei diesem Volvo V40 der Fall. Wie in den vorhergehenden Tests ausführlich beschrieben, sorgen auch in diesem Kompaktwagen eine Armada an Assistenzsystemen für ein höchstmögliches Maß an Sicherheit.

 

Volvo V40 Facelift Assistenzen
Wichtige Assistenten per Knopfdruck in der oberen Mittelkonsole.

 

Nochmals hervorzuheben wäre der Fußgängerairbag, der sich im Fall der Fälle schützend dem jeweilig Verunfallten zwischen Frontscheibe und Motorhaube annimmt.

Sehr schön gefällt auch nach wie vor die Positionierung des Totwinkelwarners im Spiegelgehäuse statt im Spiegelglas, was die Sichtbarkeit deutlich verbessert.

Es gibt kein Headup-Display im V40, welches man auch nicht vermisst in Anbetracht der großen Zahlen im digitalen Cockpit – insbesondere im Sportmodus. Dafür wird an die Windschutzscheibe eine LED-Leiste projiziert, welche bei zu dichtem Auffahren den Zeigefinger in unverkennbar visueller Manier und beachtlicher Intensität erhebt. Dabei erkennt das System verlässlich alles – von parkenden Autos über Radfahrer, Fußgänger und vorausfahrende Fahrzeuge. So werden potentielle Gefahren erkannt und bei grober Fahrlässigkeit wird sogleich die Warn-Nutzfläche des Cockpits mitverwendet.

 

Volvo V40 Facelift Tacho
Bewährtes Anzeigekonzept – Das wichtigste auch ohne HUD gut im Blick.

 

Und man bekommt in einem Volvo den Beweis, gewissermaßen unterzeichnet und gestempelt in roter Signalfarbe, dass man viel zu oft viel zu dicht auffährt. Das wiederum liegt sicherlich auch daran, dass der gedopte V40 seine Leistung immerzu wie auf einem Tablett darreicht, von dem man sich viel zu häufig bedient – auch in der Stadt.

Apropos Tablet(t) – dieses fehlt auch bei dieser Generation des V40, was mit Sicherheit dem Nachfolger, der 2019 erwartet wird, vorbehalten bleibt.

Die Anmutung von Tasten mit Buchstaben in Dreierformation kennt man noch aus vergangenen Handy-Generationen und löste Erinnerungen an SMS-Tipp-Geschwindigkeitswettbewerbe aus.

 

Volvo V40 Facelift Tastatur
Nostalgisch anmutend – die Telefontasten mit Textfunktion.

 

Beim Soundsystem von Harman Kardon kann man sich das Aufdrehen der Bässe getrost sparen, denn das von Haus aus basslastige System überschlägt sich ansonsten bei der Darbietung von schwedischem Heavy Metal schnell. Ansonsten gefällt der voluminöse Klang recht gut, wenn auch die Höhen ein bisschen zu dünn ausfallen. Ein gutes Raumgefühl stellt sich dank aktivierbarem Surround-Klangspektrum ein.

 

Volvo V40 Facelift Harman Kardon
Von Haus aus tiefgründig – das Harman Kardon System zeigt eine Vorliebe für Bässe.

 

Das optionale DAB beglückte leider nicht immer, denn es zeigt Aussetzer. Die Bedienung über das Drehrädchen löste mitunter kleine Verstimmungen aus, denn hier mangelt es an Intuitivität und Schnelligkeit. Beim Senderwechsel dreht man entsprechend schnell und muss aufs Feedback des Systems warten, welches die Sender erst in einem langwierigen Procedere empfangstechnisch zu sortieren scheint.

 

Volvo V40 Facelift Rückfahrkamera
Blicksicher – die Rückfahrkamera erleichtert das Rangieren deutlich.

 

Sofern man das Navigationssystem nutzt, kann man nicht parallel durch die Radiosender zappen – man zoomt hier durch das Drehen am Rädchen nur ins Bild rein und raus. An diesen Stellen spürt man schon, dass die Technik und deren Bedienung etwas in die Jahre gekommen ist. Nichtsdestotrotz funktioniert es, man benötigt nur ein bisschen mehr Geduld. Die Menüs kennt man nach kurzer Eingewöhnung und weiß die entsprechenden Hürden dann auch zu nehmen.

 

Volvo V40 Facelift Touchscreen
Relativ kleiner Bildschirm, aber dennoch ausreichend für alle Darstellungen.

 

Sehr angenehm fanden wir die Möglichkeit der Keyless-Bedienungen an allen vier Türen und das selbständige Umklappen der Kopfstützen an der Rückwand der Rücksitzbank, wenn man die Lehnen umklappt.

Die bereits optisch mit am deutlichsten hervorstechende Neuerung in Form von LED-Hauptscheinwerfern mit den mittlerweile CI-tragenden Thors Hammer Tagfahrleuchten bringen auch funktional einiges an Plus in puncto Licht und Sicherheit. Neben einer sehr guten Ausleuchtung befindet sich auch ein dynamisches Kurvenlicht sowie ein erweitertes Fernlicht mit an Bord.

Als ein nicht zu unterschätzendes Sicherheitsplus erwiesen sich im Test die optionalen wasserabweisenden Seitenfenster vorne, die bei Schmuddelwetter dank zuverlässiger Abperlung von Wasser und Gischt für einen stetigen Durchblick sorgten.

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Varianten und Preise des Volvo V40 Facelift

Neu hinzugekommen ist beim Facelift der Benzinmotor T4 mit 190 PS, der das Gleichgewicht aus vorher drei Diesel und drei Benzinern zugunsten der Benzinaggregate verschiebt.

Der kleinste Volvo V40 startet in der KINETIC Ausführung nun bei 24.850 Euro. Daneben gibt es noch die Ausstattungslevel MOMENTUM, R-DESIGN und INSCRIPTION als Topvariante.

 

Volvo V40 Facelift Einstiegsleiste
Chromglänzender Gruß beim Einstieg – Testwagen als Inscription-Version.

 

Mit entsprechender Ausstattung der letztgenannten Variante kann man den Preis exorbitant erhöhen.

Den Volvo V40 bekommt man als Cross Country ab 28.800 Euro.

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Warten auf das neue Modell, oder nicht?

Es dauert noch etwas über zwei Jahre, bevor der neue Volvo V40 zu den Händlern rollen wird. Dieser wird – so wie die Modellgeschwister – auf der skalierbaren SPA-Plattform stehen, wodurch er unter anderem eine deutliche Gewichtseinsparung erfahren wird.

Als sicher gilt auch ein vollumfassendes Upgrade der Bedienungs- und Anzeigeeinheiten. Ein großer Touchscreen wird dann ebenso wie ein dynamisches Kombiinstrument zu finden sein, um nur einige Aspekte zu nennen

 

Volvo V40 Facelift Seitenansicht
Kurze Überhänge und eleganter Karosserieverlauf – der V40 ist kein Langweiler.

 

Auch bei den Motoren wird es Neuerungen geben: Einige Vierzylinder werden durch neue Dreizylinder ersetzt. Für manchen Interessenten sicher Grund genug, um sich das aktuelle Modell noch einmal genau anzuschauen.

Einen Fehler macht man ganz sicher nicht mit dem aktuellen V40. Er gilt als ausgereift, von jeglichen Kinderkrankheiten und Wehwehchen vollkommen befreit sowie immer noch Benchmarks verteilend in puncto Sicherheit.

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Fazit – Nordischer Fahrspaß mit Schutzschild per excellence

Die Krone für maximale Sicherheit in der Kompaktklasse ist diesem Schweden nach wie vor sicher. Mit einem Fußgängerairbag und einem Heer an hervorragend agierenden Assistenzsystemen zeigt der Volvo V40 wiederholt eindrucksvoll, wie sicher ein heutiges Auto in diesem Segment sein kann und sollte.

First Adopter und Technikfreaks, die grundsätzlich immer das Neuste vom Neuen ihr Eigen nennen möchten, werden naserümpfend abwinken, wenn sie das in die Jahre gekommene Bedien – und Infotainmentkonzept begutachten. Abbruch tut es dennoch kaum, denn alles funktioniert und ist aufeinander abgestimmt.

 

Volvo V40 Facelift schräg hinten
Underdog – außer den zwei Endrohren sieht man dem V40 die Power nicht sofort an.

 

Als T5 mit Polestar-Leistungszuwachs zeigte dieser Kompakte eine sportliche Seite, die man ihm in dieser Art gar nicht zutrauen wollte. Mit einem omnipräsenten Fahrspaßfaktor verwandelte dieser Kraftzwerg jede Tour zum Erlebnis. Wer einen Fünftürer in der Kompaktklasse mit sportlich ambitioniertem Charakter sucht, sollte diesen Schweden keinesfalls außer Acht lassen. Sonst könnte die Reue durchaus mit den Augen am überholenden und sich schnell entfernenden V40-Heck haften bleiben.

 

Text/Fotos: NewCarz

Kamera: Canon EOS 6D

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Technische Daten: Volvo V40 T5 Inscription

Farbe: Denim Blue Metallic

Länge x Breite x Höhe (m): 4,37 x 1,78 (2,04 mit Außenspiegeln) x 1,42

Radstand in mm: 2.647

Motor: Reihenvierzylinder mit Monoturbolader mit Polestar Leistungsoptimierung

Leistung: 186 kW (253 PS) bei 5.500 rpm

Hubraum: 1.969 ccm

Max. Drehmoment: 400 Nm bei 2.000 – 3.500 rpm

Getriebe: 8-Gang-Automatik Geartronic

Antrieb: Front

Verbrauch kombiniert (NEFZ-Norm): 5,9 L/100 km

Durchschnittsverbrauch (NewCarz): 9,6 L/100 km

CO2-Emissionen (Herstellerangabe): 137 g/km

Abgasnorm: Euro 6

Höchstgeschwindigkeit: 240 km/h

Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 6,2 Sekunden
Leergewicht: 1.582 kg
Laderaumvolumen: 324 Liter

Kraftstofftank: 62 Liter

Neupreis des Testwagens: 51.499 Euro

 

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