Honda CR-V Hybrid – ionisiertes SUV

Als traditionell erfolgreichstes SUV der Marke zeigt sich der Honda CR-V Hybrid auf dem Genfer Automobilsalon nun auch als Prototyp mit dem Doppelantrieb dem Publikum.

Als Europapremiere setzt Honda nun auch im SUV auf die Kraft des effizienten Antriebskonzepts, welches sich in den Staaten bereits im Honda Accord bewährt hat.

Bereits als aktuelles Modell bewies das Comfortable Runabout Vehicle in einem NewCarz-Test seine Vielseitigkeit und geizte nicht mit Vorzügen.

 

Länger, breiter, höher, jünger

In nunmehr fünfter Generation fällt beim Honda CR-V im ersten Augenkontakt die hinzugewonnene Größe des neuen Modells deutlich auf. Dies bedeutet, der Zuwachs an Größe ist auch optisch klar erkennbar.

Auch das attraktive Make-up lässt das neue Modell wirkungsvoll frischer und jünger aussehen. Breiter ausgestellte Radläufe und scharf konturierte Linienführungen vermitteln ganz nebenbei auch die CI-gerechte Designsprache von Honda.

 

Honda CR-V Hybrid Front
Breit – die optisch markante Verbreiterung der Front ist bei Honda mittlerweile Programm.

 

Doch auch im Innenraum setzte die Modellpflege neue frische Akzente. Neben der neu gestalteten Instrumententafel dient ein Touchscreen im 7-Zoll-Format als Info- und Kommandozentrale. Auch die Platzverhältnisse im Innenraum profitieren deutlich vom Größenzuwachs – auch der Radstand wurde verlängert. Daher wird der neue Honda CR-V erstmals optional auch als Siebensitzer angeboten.

 

Antriebsupdate für den Honda CR-V

Zuallererst ist der benannte Hybrid die Neuheit schlechthin. Dabei arbeiten ein Benzinmotor und ein Elektromotor als Team, welches Honda  als i-MMD Hybridsystem – Intelligent Multi-Mode Drive – tituliert. Der 2.0-Liter-Vierzylinder-Benziner i-VTEC beherrscht den Atkinson-Zyklus, womit er sich für den kooperativen Einsatz mit dem E-Motor prädestiniert.

 

Honda CR-V Hybrid Radlauf
Voluminöse Radhäuser nehmen auch größere Radkonfektionen mühelos auf.

 

Als Vollhybrid bleibt die Wahl und Entscheidung über den Einsatz der Antriebe allein der Automatik des Systems vorbehalten. Ein manueller Eingriff ist nicht möglich. Das dürfte sich bei der später folgenden Plugin-Hybrid-Variante noch ändern.

Ein herkömmliches Getriebe mit abgestuften Fahrstufen gibt es in der Hybridversion nicht. Die direkte Verbindung des Antriebs fungiert wie nur eine Fahrstufe und genügt hier für alle Fahrgegebenheiten sowie für höchstmögliche Effizienz durch die Minimierung von Reibungsverlusten.

Neben dem Hybridmodell wird auch ein Modell mit einem 1.5-Liter-Turbobenzinmotor angeboten, dessen Leistungswerte – wie auch die für das Hybridmodell – noch nicht kommuniziert wurden. Einen Dieselantrieb gibt es nicht mehr im Portfolio des Honda CR-V.

 

Modelleinführung und Preis

Da es den Honda CR-V Hybrid bereits seit 2017 in den USA gibt, muss man sich hierzulande nicht allzu lang gedulden. Der Hybrid soll ab Herbst dieses Jahres auf europäische Straßen rollen.

Das Einstiegsmodell mit dem 1.5-Liter-Benzinmotor und Frontntrieb kostet mindestens knapp 24.000 Euro. Als Allradversion werden ungefähr 2.000 Euro mehr fällig.

 

Text/Fotos: NewCarz

 

 

 

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