Suzuki Vitara – Nach der Erfrischungskur

Suzuki Vitara

Gut drei Jahre nach unserem letzten Test des Suzuki Vitara ist es an der Zeit, das mittlerweile aktualisierte Modell einer Prüfung zu unterziehen.

Dabei geht es neben den optischen Auffrischungen auch um Dinge, die den Ansprüchen in puncto Komfort und Sicherheit sowie auch den Antrieb betreffen.

Lang, sehr lang ist es her, als ein Vitara noch – durchaus auch abwertend – als Förster-Auto deklariert wurde. Spätestens seit dem letzten Generationswechsel ist dies bereits Geschichte und der Vitara ein echtes SUV mit Allroundeigenschaften. Auch als Facelift? Wir fuhren zum Zwecke eines Tests den aufgehübschten Suzuki Vitara mit dem 140 PS starken 1.4-Liter Benziner und Allradantrieb in der Ausstattung Comfort+.


Exterieur –  Farbgebung hoch zwei

Unser Testkandidat kam in einer Zweifarben-Lackierung vorgefahren: Das leuchtende Solar Yellow Pearl Metallic – ein intensives Orange-Gelb – trifft hier auf Cosmic Black Pearl Metallic und steht dem SUV ausgesprochen gut. Kein Wunder, so sind wir uns einig, dass dies auch die Kommunikationsfarbe dieses Modells darstellt. Denn so ins Auge fällt man sonst nur mit einer Signalfarbe. Hier allerdings fehlt die damit einhergehende Penetranz, die eher durch Stil ersetzt wird.


Front Vitara 2019
An der Front findet sich in Form des neuen Grills eine markante Äußerung des Facelifts.



Obendrein hat das Facelift einige Neuigkeiten mit sich gebracht. Die Front wurde abgeändert, der Grill wirkt nun mit seinen markant ausgeführten Vertikalstreben eigenständiger. Der angedeutete Unterfahrschutz wurde ebenso etwas modifiziert. Die Ringe um die Scheinwerferlinsen wurden nun blau anstatt rot ausgeführt. Das Tagfahrlicht blieb dagegen unverändert als vertikales LED-Strebenpaar im Stoßfänger positioniert.


Tagfahrlicht LED
Wie gehabt – Die LED-Leisten des Tagfahrlichts bleiben unverändert an ihrer Position.



Am Heck fallen sogleich die veränderten, deutlich größer ausfallenden Rückleuchten ins Auge. Durchgehend rot getönt besitzen sie nun teilweise LED-Technik. Dass die Gehäuse seitlich ein ganzes Stück über das Blechkleid hinausragen, ist sogar im Rückspiegel sichtbar.


Heckleuchte Vitara 2019
Facelift-Wachstum – Die Heckleuchten wurden größer und teilweise mit LED-Technik bestückt.



Durch den recht zeitig endenden Heckabschluss wirkt der Suzuki Vitara hochbeinig und versteckt weder Endschalldämpfer noch Achsantrieb vor den Blicken des nachfolgenden Verkehrsteilnehmers. Eine Offroad-Allür der burschikosen Art.


Heck Suzuki Vitara
Der relativ hohe Heckabschluss lässt den Vitara ziemlich hochbeinig wirken.

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Interieur – Veränderung ist eine zarte Blüte

Der Zustieg zum Innenraum gelingt vorne wie hinten einfach und die Platzverhältnisse bleiben unverändert auf einem guten Niveau. Innen kann man einige wenige Anpassungen feststellen, die den Qualitätseindruck anheben sollen.


Interieur Vitara 2019
Erst auf den zweiten Blick erkennt man die Veränderungen und Aufhübschungen im Vitara.



So ist beispielsweise die Instrumententafel mit einer Softtouch-Oberfläche versehen, was nicht nur hochwertiger aussieht, sondern sich auch angenehmer anfassen lässt. An anderen Stellen wie den Türverkleidungen blieb es dagegen bei dem einfachen Kunststoff, der nicht unbedingt zum Gesamteindruck passt.


Türverkleidung Vitara
Sitzenbleiber – Einfaches Plastik findet sich immer noch im Vitara, wie hier die Türverkleidungen.



Dafür wurden die Sitze mit einem Leder-Alcantara-Mix versehen, was mit einer auffallenden Steppung als gelungener Materialeinsatz gewertet werden kann. Die Ringe um die Cockpitinstrumente, den Lüftungsdüsen und der zentral positionierten Analoguhr strahlen im Chromglanz und die beim Vorgänger zu beobachtenden japanischen Schriftzeichen auf dem Ziffernblatt des Zeitmessers fehlen nun. Genau das finden wir allerdings schade. Die analoge Uhr ist übrigens allein der Top-Ausstattung Comfort+ vorbehalten. Die anderen Modelle zeigen an der Stelle einen Blindkreis.


Sitzbezug im Suzuki SUV
Sieht gut aus und ist angenehm – Die Kombi aus Mikrofaser und Leder auf den Sitzen.



Die Dashbord-Blende vor dem Beifahrerplatz wurde hier im wertig aussehenden Metall-Look ausgeführt und trägt weiterhin die Allgrip-Intarsie.

Ein gut gepolstertes Lederlenkrad liegt griffig in den Fahrerhänden und die Sitze bieten eine stattliche Portion Seitenhalt. Für einen reichhaltigen Lichtdurchsatz des Innenraums sorgt ein großes Panoramaglasdach, welches nach außen sehr weit öffnet und einen halbtransparenten, elektrisch betriebenen Lichtschutz besitzt.




Der Testwagen besaß einen variablen Laderaumboden, wodurch man bei komplett umgeklappten Rückenlehnen eine ebene Ladefläche schaffen konnte. Das Volumen blieb im Vergleich zum Vorfacelift unverändert. Erfreulicherweise konnten wir aber feststellen, dass die hakelige Schließung der Heckklappe der Vergangenheit angehören zu scheint. Dieses beim letzten Test aufgefallene schlechte Schließverhalten war hier nicht mehr festzustellen.


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Motor und Fahreigenschaften – Alter Freund und neue Regeln

Ein gut in Erinnerung gebliebener Bekannter ist der 1.4-Liter Turbobenziner, der bereits im Vitara S eine gute Figur machen konnte. Hier wird der Boosterjet-Vierzylinder allerdings mit einem 6-Stufen-Automatikgetriebe kombiniert und erfüllt dank Euro-6d-Temp-Norm nun auch die aktuellen Regelvorschriften.


Motorraum Vitara
Positive Erinnerung – Der Boosterjet Benziner ist ein alter Bekannter.



Im Praxistest verwaltet die Automatik die einzelnen Stufen schnell und zu so gut wie allen Gegebenheiten absolut passend. Zudem hat man als Fahrer die Wahl, die Gänge auch manuell per Schaltwippen zu wählen. Die Schaltgeschwindigkeit mit diesen leider in einfacher Plastik ausgeführten Wippen ist trotz kleiner Verzögerung akzeptabel und im Alltag auch gut praktizierbar.


Schaltkulisse Vitara 2019
Nach D folgt noch M – Mit zu viel Schwung ist man sofort im manuellen Schaltmodus.



Bei Benutzung des Wahlhebels sollte man Obacht geben, denn wenn man zum Losfahren wie gewohnt den Hebel ganz nach hinten zieht, landet man hier in der „M“-Fahrstufe, die das manuelle Schalten erlaubt. Dann wundert man sich, warum das Getriebe nicht hochschaltet, bis man die falsch gewählte Hebelstellung bemerkt. Der Lerneffekt stellt sich allerdings sehr schnell ein.


Suzuki Vitara onroad
Gute Straßenlage und nicht wenig Federungskomfort machen den Vitara zum Allrounder.



Dafür gibt es keinerlei Anfahrschwächen, auch nicht bei Lastwechsel. Das ist beachtenswert, denn auch heute noch kann man ebendiese Pausen bis zum wiederhergestellten Vortrieb bei einigen europäischen Konkurrenzmodellen mit DSG beobachten. Mit den 140 PS und den 220 Newtonmetern hat der Benziner keine Probleme, dem Suzuki Vitara adäquaten Vortrieb zu verschaffen. Kraftvoll schiebt der Motor auch unterhalb von 2.000 Touren – das maximale Drehmoment liegt bereits ab 1.500 Umdrehungen pro Minute an – und lässt die Automatik im normalen Modus „Auto“ die meisten Strecken untertourig absolvieren.




Apropos Modus. Neben beschriebenem Auto-Modus gibt es noch die Fahrprogramme „Sport“ mit höher ausdrehenden Gängen und leicht geschärftem Kennfeld sowie „Snow“ für mehr Grip, falls es mal glatt wird. Zusätzlich lässt sich in diesem Fahrprogramm das permanente Allradsystem auch per Lock-Funktion fest im Verhältnis 50:50 auf die beiden Achsen verteilen. Traktion ist zu keinem Zeitpunkt des Tests ein Problem gewesen. Das permanente Allradsystem arbeitet mustergültig.


Seitenansicht Vitara 2019
Dezente Rundum-Planken sollen die Offroadtauglichkeit unterstreichen.



Das Fahrverhalten ist erwartungsgemäß auch hier sehr handlich, angenehm entspannt, mit leichter Komfortbetonung. Unebenheiten werden gut kompensiert und dafür leichte Wank- und Nickbewegungen bei schnellen Lastwechseln in Kauf genommen. Auch die etwas zu leichtgängige Lenkung ist weiterhin im Spiel und bildet im urbanen Bereich einen Vorteil, kann auf der Bahn bei höheren Geschwindigkeiten allerdings mitunter Sehnsüchte zu mehr Feedback wecken.

Der Sprint von null auf 100 km/h ist in 10,2 Sekunden erledigt – genau wie damals der gleichstark motorisierte Vitara S mit Schaltgetriebe. Auch bei der Höchstgeschwindigkeit ist der überarbeitete Suzuki Vitara den Werten treu geblieben: 200 km/h sind möglich. Ab Tempo 180 dauert es allerdings etwas, bis man das Maximum erreicht hat. Dafür bewahrt das kleine SUV auch so schnell unterwegs seine ruhige Art.


Allgrip Plakette
Leichtes Gelände sind mit dem permanenten Allradantrieb kein Problem im Vitara.



Die Bremsen werden der Leistung mehr als gerecht und konnten neben einer feinfühligen Dosierungsmöglichkeit auch mit Standfestigkeit punkten.

Beim Thema Verbrauch gibt es ebenso viele Parallelen zum getesteten Vitara S. Im echten Drittelmix sind es erfreuliche 6,6 Liter geworden, was ein sehr guter Wert ist, wenn man das Gebotene berücksichtigt. Der Motor erfüllt nun die Euro-6d-Temp-Norm und ist definitiv – wie die meisten anderen Antriebe auch – teillastoptimiert.


Verbrauch Vitara 1.4
Ein Durchschnitt von 6,6 Litern ist der Suzuki Vitara einer der sparsamen Vertreter der Zunft.



Das spürt man, wenn man schnelle Autobahnetappen fährt, oder dem Motor eine Strecke durchgängig Vollgas zumutet, denn dann giert er nach dem Superbenzin auch in direkter Nähe des zweistelligen Bereichs und überschreitet ihn sogar. Doch das ist die Rückseite der Medaille, weil man im Alltag selten, oder so gut wie nie in dieser Art unterwegs sein dürfte. Die Sparrunde absolvierte das SUV übrigens mit vorbildlichen 5,5 Litern.

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Ausstattung, Komfort, Sicherheit

An der Comfort+ Variante dieses SUVs vermisst man so gut wie nichts an Ausstattung und Annehmlichkeiten.

Das Suzuki Multimediasystem besitzt ein Bedienkonzept, welches keine längere Gewöhnungszeit benötigt. Vier Felder zeigen den direkten Einstieg in die verschiedenen Möglichkeiten. Vom DAB-Radio über eine Bluetooth-Freisprechfunktion bis zu Apple-CarPlay und Android Auto ist alles an Bord. Vermisst haben wir nur einen „Zurück“-Button, der uns aus den Tiefen der Menü-Struktur wieder zurückführen könnte. Stattdessen landete man zwangsläufig immer wieder auf der Startseite.


Zentralbildschirm Vitara
Clever gelöst: Die je nach Rubrik viergeteilte Menüführung des Multimediasystems.



Das Navigationssystem berechnet Routen fix und gibt bei der Kartendarstellung keinerlei Rätsel auf. Doch die Berücksichtigung von Verkehrsstörungen erwiesen sich im Test als oft zu spät, wodurch wir einige Male im Stau standen, obwohl das System freie Fahrt prophezeite.

Auch gab es mitunter Synchronisationsprobleme, wobei Sprachbefehl und visuelle Routenführung nicht dasselbe ankündigten. Das bekamen wir unter anderem im Berliner Großstadtdschungel unangenehm zu spüren.


Navi Suzuki
Manchmal uneinig: Akustisch heißt es links fahren, auf der Karte soll rechts abgebogen werden.



Dafür erledigte die Sprachsteuerung einen erstklassigen Job und glänzte durch komplexes Verständnis und Ausführung aller getesteten Befehle, ohne Fehlinterpretationen. Das überflügelte selbst Spracherkennungssysteme, die man ein oder auch zwei Klassen höher findet.


Sprachsteuerung im Vitara Comfort+
Vorbildlich: Die Sprachsteuerung entpuppte sich im Vitara als erstklassig.



Ein Soundsystem ohne gängige Markenzugehörigkeit lässt natürlich keine Wunder erwarten. Dennoch waren wir hier nicht enttäuscht. Der Klang zeigte sich leicht bassbetont, mit angenehm temperierten Höhen, aber auch recht intensiven Mitten. Für nicht allzu anspruchsvolle Hörer vollkommen ausreichend und bis gut dreiviertel der möglichen Lautstärke auch weitestgehend verzerrungsfrei. DAB+ ist in der Ausstattung Comfort+ serienmäßig.


USB Slot
USB-Geräte werden nun schneller eingelesen.



Es wäre allerdings wünschenswert, wenn Suzuki hier eine optionale Möglichkeit für ein Upgrade schaffen würde. Denn wer ein wenig audiophil veranlagt ist, bei dem manifestiert sich sehr schnell der Wunsch nach mehr.

Externe Tonträger wie USB-Sticks wurden derweil schnell eingelesen. Minutenlange Pausen, wie beim Test des Vorfacelift-Modells blieben hier glücklicherweise aus.


Sensoren Frontscheibe
Überwachung – Mittels Kamera und Laser arbeitet der Frontkollisionswarner nun genauer.



Diverse Assistenzen vervollständigen das Sicherheitskonzept des Suzuki Vitara. Einige davon erhielten auch ein technologisches Upgrade, wie der Frontkollisionswarner. Dieser nutzt nun nicht mehr den Radarsensor des Abstandstempomaten, sondern überwacht per Kamera und Laser den Fahrweg.

Dadurch ist das System nun auch in der Lage, Fußgänger zu erkennen. Im Praxistest erschien uns dieser Assistent dennoch etwas hibbelig und warnte sehr frühzeitig vor etwaigen Kollisionsgefahren. An der Stelle belassen wir es bei einer Erwähnung dieses Umstands, denn lieber einmal zu viel gewarnt, als zu spät beziehungsweise gar nicht.


Resetknopf BC Suzuki
Wie früher – Einstellung und Reset des BC führt man mit einem quietschenden Plastikstab durch.



Bei der Verkehrszeichenerkennung mussten wir feststellen, dass diese bei Tageslicht alles fehlerfrei und zuverlässig erkannte. Anders sah dies bei Dunkelheit aus. Da wurden oftmals Schilder übersehen – ganz besonders Aufhebungszeichen wurden permanent ignoriert.

Auch dem Spurhalteassistenten können wir nur eine moderate Trefferquote bescheinigen. Zudem greift er einfach zu stark in die Lenkung ein und das in so vielen Situationen, in denen dies absolut unberechtigt war. Aus diesem Grund wurde dieser Assistent nicht lange nach dem jeweiligen Fahrtantritt deaktivert, was das System mit einem Dauerleuchten einer entsprechenden Warnlampe quittierte.


Assistenzbedienung im Vitara
Gewohnte Stelle – Einige Assistenten werden links vom Steuer aus bedient.



Eine solche Dauerwarnung gab es dann auch für das Deaktiveren des Start/Stopp-Systems. Liebe Suzuki-Ingenieure, es ist sicher begrüßenswert, wenn die Sicherheit der Insassen ernstgenommen wird. Doch die Entscheidung des Fahrers sollte an dieser Stelle nicht derart verwarnt werden.


Radarsensor
Auf dem Radar – Der Sensor für den Abstandstempomaten sitz tief unten in der Frontschürze.



Eine sehr gute Hilfe stellte der Abstandstempomat dar, der mit einfach von der Hand gehender Justierung und Konfiguration den Suzuki Vitara jederzeit flüssig im Verkehr mitschwimmen ließ. Erfreulicherweise, weil es diesen bei einem Vitara S damals einfach nicht gab, ist nun ein Totwinkelassistent an Bord. Dieser machte im Test einen fehlerlosen Dienst.


Abblendlicht Vitara
Keine Beanstandung – Das Licht des Vitara ist sowohl als Abblendlicht…



Das LED-Scheinwerferlicht machte auch hier eine sehr gute Figur. Trotz der Fernlichtunterstützung durch Halogenlampen, wodurch das Lichtbild etwas inhomogen wirkte, konnte sich das gebotene Licht sowohl in Reichweite als auch bei der Ausleuchtung absolut sehen lassen.


Fernlicht Vitara
…als auch als Fernlicht als sehr gut einzustufen.



Die zweistufigen Sitzheizungen erwärmten die Flächen teilweise ungleichmäßig und die zweite Stufe könnte gern etwas intensiver Wärme erzeugen. Doch unterm Strich ist es bei diesem Punkt so: Besser überhaupt eines Sitzheizung an Bord, als keine.


Sitzheizung
Die Kippschalter für die Sitzheizung sind nun etwas abgerundet und haptisch „softiger“.

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Varianten und Preise für den Suzuki Vitara

Das Kompakt-SUV wird aktuell mit zwei Motorisierungen und in drei Ausstattungen angeboten:

  • Club – Die Basisvariante beginnt bei 18.650 Euro mit dem Dreizylinder Benziner mit 111 PS, 5-Gang-Schaltgetriebe und Frontantrieb. Allrad kostet knapp 5.000 Euro mehr, Automatikgetriebe gut 4.000 Euro. Der Aufpreis ist so hoch, weil die beiden Optionen mit den höheren Ausstattungslinien gekoppelt werden. Aus diesem Grunde hat man als Kunde wenig Möglichkeiten, eine individuelle Ausstattung zu wählen.
  • Comfort – Diese Variante kostet mindestens 21.250 Euro.
  • Comfort+ steht als Topversion ab 28.840 Euro zur Verfügung und ist stets an den 1.4-Liter Motor und den AllGrip-Allradantrieb gebunden.



Suzuki Vitara Comfort+
Als Comfort+ besitzt der Vitara eine nahezu komplette Vollausstattung.



Aufgrund der regulierten und exakt nach Ausstattungslevel zugeteilten Ausstattungen, hat man als Beispiel bei dem hier getesteten Modell als Comfort+ einzig die Möglichkeit, eine Sonderfarbe hinzuzubuchen. Die hier konfigurierte Farbkombination kostet 950 Euro Aufpreis. Alles andere ist bereits Bestandteil dieses Ausstattungslevels. Davon unberührt bleiben Zubehör und Garantieerweiterungen.


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Fazit – Auch in Runde zwei mit dabei

Mit dem dezenten Facelift des Suzuki Vitara wurden kleine Designdetails retuschiert und als Resultat ist der Japaner wieder – oder immer noch – ein zeitlos wirkendes SUV, welches erwachsen und modern erscheint. Seine Stärken kommen besonders dann zur Geltung, wenn man den Anschaffungspreis in Relation zum Gebotenen setzt. Sicher gibt es Kleinigkeiten, die eventuell stören. Dennoch wird mit dem aufgehübschten Vitara ein grundsolides Fahrzeug angeboten, das in seinen wesentlichen Eigenschaften kaum Kritik für sich verbuchen kann und dem immensen Konkurrenzdurck nach wie vor Paroli bieten kann.


Vitara 2019
Mit Facelift weiterhin stylisch und vielseitig: Der Suzuki Vitara.



Fans des Vitara werden auch das neue Modelljahr lieben und bekommen zum attraktiven Preis ein SUV mit permanentem Allrad, Euro-6d-Temp-Einstufung und überschaubaren Unterhaltskosten. Wir finden die wenig individualisierbare Ausstattungsphilosophie allerdings etwas einschränkend.

Die wenigen Kritikpunkte, die teilweise auch reine Geschmackssache sind, positionieren den Vitara recht weit vorn in der Riege der kompakten Allrad-SUVs. Summa summarum ein gelungenes Fahrzeug mit breiter Zielgruppe, weit mehr im Fokus als Förster & Co.




Text / Fotos: NewCarz

Kamera: Canon EOS 6D

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Technische Daten: Suzuki Vitara 1.4 BoosterJet AllGrip AT Comfort+

  • Farbe: Solar Yellow Pearl Metallic und Cosmic Black Pearl Metallic
  • Länge x Breite x Höhe (m): 4,17 x 1,78 (2,03 inkl. Außenspiegel) x 1,60
  • Radstand (mm): 2.500
  • Antrieb: Reihenvierzylinder Ottomotor mit Abgasturbolader
  • Leistung: 103 kW (140 PS) bei 5.500 rpm
  • Hubraum: 1.373 ccm
  • Max. Drehmoment: 220 Nm bei 1.500 bis 4.000 rpm
  • Getriebe: 6-Gang-Automatik
  • Antrieb: Allrad permanent
  • Durchschnittsverbrauch (NEFZ): 6,1 L/100 km
  • Durchschnittsverbrauch (NewCarz): 6,6 L/100 km
  • CO2-Emissionen (Herstellerangabe): 139 g/km
  • Abgasnorm: Euro 6d-Temp
  • Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h
  • Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 10,2 Sekunden
  • Wendekreis (m): 10,4
  • Max. Bodenfreiheit (mm): 175
  • Leergewicht (kg): 1.270
  • Zuladung (kg): 460
  • Kofferraumvolumen (l): 375 bis 1.120
  • Anhängelast ungebremst/gebremst bis 12 % (kg): 400/1.200
  • Stützlast (kg): 75
  • Dachlast (kg): 75
  • Kraftstofftank (l): 47
  • Kraftstoffart: Super E5/E10
  • Neupreis des Testwagens: ca. 31.500 Euro (Einstiegspreis 18.650 Euro)

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