Fiat 500 wird erstes vollelektrisches Modell der Marke

Fiat 500 La Prima
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Als erstes Elektroauto des italienischen Konzerns stellt der neue Fiat 500 einen Meilenstein in der Unternehmensphilosophie dar und läutet gleichzeitig eine neue Ära ein.

Neue Plattform für den Fiat 500

Das elektrisch betriebene Derivat ist der erste der 500er-Baureihe, der auf einer neuen Plattform steht. Dennoch sieht er seinen bisherigen Modellen zum Verwechseln ähnlich. Und doch gewinnt der Neue jeweils sechs Zentimeter in der Breite und der Länge. Der Radstand wuchs um 20 Millimeter. Die Türgriffe verschwinden nun in der Karosserie und werden elektrisch betätigt.

Erkennungszeichen für das vollelektrische Modell ist  außerdem das neue Logo am Heck, bei dem die zweite Null der „500“ durch einen zusätzlichen Querstrich zum „e“ umgestaltet wurde.


Fiat 500 La Prima
Das Heckansicht des neuen vollelektrischen Fiat 500 im geöffneten Zustand.



Komplett verändert hat sich der Innenraum und durch den Wegfall der Schaltkonsole gibt’s hier nun mehr Platz für Ablagen. Besonders erfreulich ist der Umstand, dass trotz der Batterie das Kofferraumvolumen des Fiat 500 vollumfänglich erhalten bleibt.

Die entscheidenden Unterschiede zeigen sich selbstredend in antriebstechnischer Hinsicht.


Bis zu 320 Kilometer im elektrischen Fiat 500

Mit einem Lithium-Ionen-Akku, der 42 kWh Kapazität vorweist, soll der Kleine nach WLTP gemessen bis zu 320 Kilometer mit einer Akkuladung schaffen. Der E-Motor leistet bis zu 118 PS und beschleunigt den Fiat 500 in neun Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100. Die 50 km/h sind bereits nach 3,1 Sekunden erreicht und bei beachtlichen 150 km/h ist Schluss – damit ist der Italiener schneller als viele seiner vollelektrischen Wettbewerber im Klein- und Kleinstwagensegment.


Logo Fiat 500 neu
Ein Querstrich im Logo macht den Unterschied und soll ein „e“ darstellen.



Mit kraftvollem Ladesystem

Das Schnell-Ladesystem im Fiat 500 ermöglicht einen Ladestrom mit beeindruckenden 85 kW, wodurch der Kleine binnen 30 Minuten auf 80 Prozent der Akkukapazität gebracht werden kann. Voraussetzung hierfür, ist eine entsprechende DC-Ladesäule mit Kabel Mode 4. Damit reichen sogar nur fünf Minuten Nachladen, um für weitere 50 Kilometer ausreichend Energie im Akku vorrätig zu haben.


Olivier Francois
Olivier Francois, Präsident Brand Global bei der Weltpremiere des Fiat 500 am 4. März 2020.



Mit dem CCS2-Anschluss – auch Combo 2 genannt – kann der Fiat 500 sowohl mit Gleich- als auch mit Wechselstrom geladen werden. Das zusätzlich serienmäßig an Bord befindliche Mode-3-Kabel ermöglicht zudem das Laden an öffentlichen 11-kW-Säulen.


La Prima zum Start

Die Startserie des Fiat 500 nennt der Automobilhersteller „La Prima“ und diese wird zusammen mit einer Wallbox verkauft, die an eine haushaltsüblichen 230-Volt-Steckdose angeschlossen werden kann.


La Prima Edition
500 durchnummerierte „La Prima“ Sondermodelle werden pro Land zum Start ausgeliefert.



Via Bluetoth kann hier der Ladevorgang mit mit bis zu 3,0 kW gesteuert werden. Die sogenannte „Easy Wallbox“ wird durch Fiat’s Zubehörmarke Mopar vermarktet.


Technik und Multimedia im neuen Fiat 500

Das Elektroauto kann in drei Fahrmodi bewegt werden:

  • Normal – Der Name suggeriert es bereits, denn in diesem Fahrmodus lässt sich der Fiat 500 fast wie ein herkömmlicher Verbrenner fahren.
  • Range – Hier wird das Gaspedal in E-Pedal-Manier charakterisiert. Das heißt, es geht nur voran, wenn das Pedal betätigt wird. Geht man vom Gas, wird die Bewegungsenergie sofort rekuperiert und als gewonnene Bremsenergie dem Akku zugeführt. Hier benötigt man die Bremse nur noch, um den Fiat zum vollständigen Stillstand zu bringen.
  • Sherpa – In diesem Modus ist das System so konfiguriert, die größtmögliche Reichweite zu erzielen. Beschleunigung und Ansprechverhalten werden gedrosselt und die Höchstgeschwindigkeit auf 80 km/h begrenzt. Klimatisierung und Sitzheizung werden automatisch reduziert beziehungsweise abgeschaltet.

Eine Heerschar an Assistenten wie unter anderem ein Totwinkel- und Müdigkeitswarner, ein 360-Grad-Kamerasystem mit Drone-View als Sicht auf das Fahrzeug in Vogelperspektive bis hin zum neuen Uconnect 5 Infotainmentsystem inklusive 10.25-Zoll-Centerscreen, welches im Fiat 500 seine Premiere feiert, ist der Kleine technologisch up to date.


Uconnect 5
Der neue Fiat 500 ist das erste Fahrzeug im FCA-Konzern mit dem neuen Uconnect 5.



Auch ein adaptiver Tempomat wird an Bord sein, der neben Autos auch Fußgänger und Radfahrer erkennt und einbezieht. Ein Spurhalteassistent ist ebenso dabei.

In Kürze wird das Sicherheitskonzept durch das AVAS  – Acoustic Vehicle Alert System – ergänzt. Dieses System warnt unterhalb von 20 km/h herannahende Fußgänger durch ein unverwechselbares akustisches Signal vor dem flüsterleisen E-Mobil.


Verfügbarkeit und Preise

Das Sondermodell zur Modellpremiere „La Prima“ wird als erstes emissionsfreies Cabriolet mit vier Sitzen beworben und kann ab sofort bestellt werden. Pro ausgeliefertem Land werden die ersten 500 Fahrzeuge als nummerierte Auflage aufgelegt. Inklusive Wallbox kostet der Fiat 500 La Prima ab 37.900 Euro.

Text: NewCarz / Fotos: FCA

 

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