Bentley schickt in Detroit ein Cabrio ins Rennen

Weihnachten ist zwar einige Tage her, aber vermutlich würde dieses Cabrio beinahe jeden Weihnachtsgeschenk-Rahmen sprengen: Die Rede ist vom Bentley Continental GT Speed, der als schnellstes viersitziges Cabriolet beworben wird.bentley2

325 km/h Höchstgeschwindigkeit, 625PS auf 12 Zylinder, 800 Nm, ein Hubraum von 6 Litern und ein 8-Gang-Getriebe sind Werte, die nach dem Gaspedal schreien. Wenn jenes Paket noch gehüllt wird in ein luxuriöses Kleid, dann wird die Kreditkartenabrechnung ganz schnell sechsstellig. Glücklicherweise können da die 21-Zoll-Leichtmetallräder, das dunkelgetönte Gittergrill sowie die veredelten Auspuffrohe in der Auspuffanlage Trost spenden.

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Bei der Fahrt dieses Geschosses braucht man auch gar kein schlechtes Gewissen zu haben, denn der Verbrauch wurde um 15% gesenkt, was unter anderem dadurch realisiert wurde, dass nun ein Quickshift-Getriebe verbaut und am Motor etliche Modifizierungen vorgenommen wurden. Dieser kommt jetzt doppelt aufgeladen daher. Leider liegt der Vebrauch nach wie vor kombiniert bei 15 Litern / 100km.

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Der Vorgänger kam „lediglich“ mit 575 PS daher und war um 10mm höher. Durch die Tieferlegung des Cabrios erhofft Bentley sich, dass höhere Geschwindigkeiten realisiert werden. Die Rahmenbedingungen dafür sind hervorragend, jedoch sollte man im Hinterkopf behalten, dass man hier schließlich 2,5 Tonnen lenkt. Da haben sich die Ingenieure bei Bentley etwas einfallen lassen, damit der Bolide sauber um die Kurven gleitet. Die Karosserie ist nun extrem verwindugssteif (22.000 Nm/Grad) und auch die verstärkten Querstabilisatoren sorgen für einen guten Halt  auf der Straße. Auffällig ist bei diesem Fahrzeug jedoch, dass ein Spoiler ganz fehlt im Gegensatz zu Supersportwagen. Lediglich eine kleine Abrisskante ragt im Heck des Fahrzeuges über dem Kofferraum. Trotzdem schafft dieses Fahrzeug den Sprit von 0-100 in nur 4,4 Sekunden (bzw. 4,2 Sekunden als Coupé).

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Auf der NAIAS (ab 14.01.2013) sehen wir mehr vom Briten. Dann erfahren wir hoffentlich auch, was man dafür auf den Tisch legen muss.

Fotos: Bentley

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