Mercedes-Benz CLS-Facelift: Der Beau wurde gemopft.  

Mercedes renoviert den CLS. Oder, wie es die Stuttgarter nennen: Der CLS bekommt die MoPf, was schlicht und ergreifend für Modellpflege steht. Auffälligstes Merkmal sind die großen Lufteinlässe an der Front, die den dynamischen Mercedes zwar anders und neuer erscheinen lassen, aber nicht gerade dezent wirken.

Hinzu gesellen sich die neuen Multibeam-LED-Scheinwerfer, die aus einer Matrix mit 24 Hochleistungs-LEDs bestehen. Diese können individuell angesteuert werden und ermöglichen so das situationsgerechte Ausleuchten der Straße. Erkennt der kamerabasierte Fernlichtassistent beispielsweise ein vorrausfahrendes Fahrzeug, wird es sofort aus dem Lichtkegel genommen, während der Rest der Umgebung maximal ausgeleuchtet wird.

Von der technischen Seite wird im gelifteten CLS eine 9-Stufen-Automatik mit hydrodynamischem Drehmomentwendler kommen. Die Stuttgarter versprechen sinkende Verbräuche bei gleichzeitig gesteigerter Dynamik. Angeboten wird dieses Automatikgetriebe für nahezu alle Motorisierungen, ausgenommen des 220 CDI. Dieser Diesel verfügt über 170 PS und wartet mit bärigen 400NM Drehmoment auf. Darüber rangieren der 250 CDI mit 204 PS und 500 Nm sowie der 350CDI mit 258PS und 620Nm.

Auch spannend: So fährt der Vorgänger als 250er CDI Shooting Brake

Bei den Benzinern stehen der 400er und 500er bereit, die Leitungen von 333PS mit 480NM respektive 408PS und 600NM bieten. Verbräuche nennt Daimler noch nicht; einzig, dass alle Motorisierungen die Euro 6-Norm erfüllen steht fest.

Das Topmodell markiert erneut der CLS 63 AMG: Der Biturbo Achtzylinder mit 5,5 Litern Hubraum wird 557 PS leisten und das viertürige Coupé gewohnt sportlich und mit sonorem Sound gen Horizont katapultieren. Noch schneller wird es mit dem Performance Package gehen: Hier leistet der Achtender sogar 585 Pferdestärken. Alle Motorisierungen, wieder mit Ausnahme des kleinen Diesel, werden auch mit dem 4Matic genannten Allradsystem verfügbar sein.

Innen erwarten die Passagiere neue Lederfarben und Ausführungen, die je nach Geldbeutel variiert werden können. Zusätzlich kommt ein 8-Zoll großer Bildschirm im oberen Bereich des Armaturenbretts zum Einsatz. Er lässt sich entweder mit dem normalen CD-Radio oder aber dem Command Online kombinieren.

Bild: Mercedes-Benz

Schreibe einen Kommentar