Ratgeber: Beschriftungen von Autoreifen aufschlüsseln

Es ist Ende September und man erinnert sich an die Zeit in der Fahrschule zurück, als der Fahrlehrer sagte: „Winterreifen müssen von O bis O, also von Oktober bis Ostern aufgezogen werden.“ Und weil man es mal wieder auf den letzten Drücker macht, muss man zunächst durch den Dschungel der verschiedenen Reifen durchsteigen. Was bedeuten die ganzen Beschriftungen von Autoreifen? Wir klären auf!

Zunächst einmal befindet sich eine Reifendimension auf der Seitenwand des Reifens. Diese gibt die Reifenbreite (zum Beispiel 195), den Reifenquerschnitt in Prozent (zum Beispiel 65) und einen Durchmesser von 15 Zoll an. Der Buchstabe in der Mitte steht für die Reifenkonstruktion, zum Beispiel R für Radialreifen. Zusätzlich ist eine Kennziffer für den Tragfähigkeits- und Geschwindigkeitsindex eingetragen. Unweit davon befindet sich eine DOT-Nummer, womit sich das Alter eines Reifens bestimmen lässt; die ersten beiden Ziffern stehen für die Woche und die letzte für das Jahr.

Gerade wenn Sie eine Urlaubsfahrt nach Österreich oder die Schweiz planen, sollten Sie die dort geltenden Regelungen für Winterreifen beachten. Doch auch in Deutschland gilt die „situative Winterreifenpflicht“. Bei Glatteis, Schneeglätte und Schneematsch dürfen im öffentlichen Straßenverkehr nur Fahrzeuge unterwegs sein, die ein M+S (steht für „mud and snow“ oder „Matsch und Schnee“) auf dem Reifen stehen haben. Sonst drohen empfindliche Bußgelder, die ab diesem Jahr erneut erhöht wurden.

Ungeachtet dessen, ob Sie mit Sommer- oder Winterreifen unterwegs sind, sollten Sie eine gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 Milimetern beachten. Es ist jedoch statistisch erwiesen, dass ab 4 Milimetern Profiltiefe die Grenze der Fahrsicherheit abnimmt, weshalb man sich frühzeitig nach neuem Pneu umsehen sollte.

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