News: Spyker Fusion – Die niederländische Renaissance

Wieder einmal heißt es: Totgeglaubte leben länger. Die niederländische Sportwagen-Schmiede Spyker, bekannt für ihre Exklusivität, ihr außergewöhnliches Design und ihre exorbitante Interieur-Qualität, galt seit Ende 2014 als insolvent. Doch nun fand sich ein amerikanischer Investor, der die Marke mit dem Propeller im Logo wieder auf die Beine stellen möchte. Das Konzept könnte aufgehen.

Es kam aus heiterem Himmel: der insolvente Sportwagenhersteller Spyker kündigte eine Fusion an. Zusammen mit dem US-amerikanischen Unternehmen Volta Volare soll die niederländische Sportwagen-Manufaktur weiterleben.

Die Amerikaner sind für sich im Flugzeugbau beheimatet und bauen elektrisch betriebene Flugzeuge. Wie passend: im Firmenlogo von Spyker findet sich ein Propeller wieder. Die Fusion der beiden Marken könnte in naher Zukunft einen elektrisch betriebenen Sportwagen aus den Niederlanden bedeuten, mit dem Spyker-Firmenchef Victor R. Muller bereits vor der Spyker Fusion schon liebäugelte.

Spyker ist bislang kaum auf dem Markt vertreten. Die Niederländer produzierten bis dato etwa 250 Sportwagen. Das könnte sich durch den Umstieg auf die Elektromobilität ändern. Man denke nur an die Erfolge von Tesla. Bekannt geworden sind die exklusiven Modelle aus unserem Nachbarland unter anderem durch den Thriller „Basic Instinct 2“. Die Spyker Fusion dürfte also spannende Fahrzeuge hervorbringen, die in Zukunft vielleicht nicht mehr die Hilfe eines Blockbusters benötigen, um Bekanntheit zu erlangen.

Quelle/Fotos: Spyker

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