News: Der Volkswagen UP GT – Der Giftzwerg

Als der Up! vorgestellt wurde, zeigte man in Wolfsburg drei weitere Varianten, neben den gewöhnlichen Kleinwagen. Der Cross UP und der E UP sind mittlerweile auf unseren Straßen angekommen, der sportliche Volkswagen UP GT bislang noch nicht. Doch das könnte sich bald ändern. Ein sportlicher Dreizylinder soll dank Turbo-Aufladung etwa 100 PS leisten und dem City-Floh auf die Sprünge helfen.

Das Hauptproblem des kleinen VW UP ist klar: es ist zu wenig Leistung bei Standard-Motorisierungen vorhanden. Die Dreizylinder mit nur einem Liter Hubraum bieten lediglich 60 oder 75 PS. Das mag für Stadtverkehr ausreichend sein, wirklich Fahrspaß kommt so jedoch nicht auf. Mit dieser Leistung erreicht der UP nicht den Ruf eines Premium-Kleinwagens – was aber sein Anspruch ist, besonders im Vergleich zu seinen Konzerngeschwistern Seat Mii und Skoda Citygo.

Ab Sommer soll sich das aber ändern, dann soll ein 1.0 TSI kommen. Problem hierbei: der Turbomotor wird vorerst nur in Brasilien angeboten. Die Käuferschaft in dem südamerikanischen Land legt Wert auf Leistung und sportliche Fahreigenschaften. Dementsprechend soll der aufgeladene EA211-Dreizylinder mit Direkteinspritzung 101 PS leisten. Zumindest sofern man den Direkteinspritzer mit Super-Bleifrei betankt. Befüllt man den sportlichen Volkswagen UP GT aber mit Ethanol, leistet die kleine Maschine sogar 105 PS – Flex-Fuel sei Dank. Ethanol ist in Brasilien schließlich sehr beliebt, da das Land über eine große Zuckerrohr-Industrie verfügt, die die Produktion des 77-prozentigen Alkohols ermöglicht.

Mit dieser Leistung erreicht der Volkswagen UP GT ein Leistungsgewicht, das dem Leistungsgewicht eines Golf I GTI entspricht. Fahrspaß sollte damit fast garantiert sein. Die maximale Leistungsausbeute liegt bei sportlichen 5.000 U/min, das maximale Drehmoment liegt andererseits bei frühen 1.500 Touren an – eine Allrounder-Kombination also. In Fahrleistungen bedeutet das als einen Sprint von 0-100 km/h in 8,4 Sekunden und eine Höchstgeschwindigkeit von 184 km/h. Vergleicht man diese Daten mit der 75 PS-Version, kann man tatsächlich von Sportlichkeit sprechen. Schließlich braucht der kleine Bruder fünf Sekunden länger für 0-100-Sprint und erreicht Spitze von 172 km/h nur mit viel Anlauf.

Allen Aggregaten gemein ist ein schöner, knurriger Sound. Hinzu gesellt sich ein vibrationsarmer Motorlauf, der für einen Dreizylinder recht ungewöhnlich ist. Kombiniert wird das neue Aggregat mit einem 5-Gang-Schaltgetriebe, das lang übersetzt ist, um den Verbrauch gering zu halten. So liegen bei 100km/h im fünften Gang nur 2.300 U/min an.

Natürlich wurden auch die Federn und Dämpfer sportlicher abgestimmt, um die Fahrt über die Landstraße zur Freude zu machen. Serienmäßig verfügt der kleine Flitzer außerdem über eine elektronische Servolenkung und 14- bzw. 15-Zoll-Räder – je nach Ausstattung. In Brasilien soll die Motorisierung in sieben Ausstattungsvarianten angeboten werden. Darunter auch der CrossUp und die neue sportliche Variante namens „SpeedUp“.Für Deutschland ist jedoch noch unklar, ob der sportliche UP kommt. Jedoch heißt es aus Wolfsburg, dass der kleine Sportsfreund auf sein Potential geprüft wird. Wir würden uns freuen.

Wir haben den VW UP schon ausführlich getestet. Fahrberichte dazu finden Sie hier.

[alert alert_type=“info“ ]CrossUp!

E-Up!

Up![/alert]

Fotos: NewCarz

Quelle: Auto-Presse

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