Ferrari 488 Spider – Technische Daten des Traumwagens

Der Ferrari 488 Spider wird auf der IAA in Frankfurt vorgestellt und gilt für viele als unerreichbarer Traumwagen. Als Cabriolet bietet er sich vor allem für warme Gefilde, wie etwa Monaco oder Florida, an. Das wahre Highlight der offenen Version ist der Sound des V8, der ungefiltert genossen werden kann. Damit man als Otto Normal etwas mehr Stoff zum Träumen hat, informieren wir mit den technischen Daten.

Er ist angesiedelt im Umfeld von namhaften Konkurrenten, wie etwa dem Porsche 911 Turbo Cabriolet oder dem McLaren 650S Spider. Aber nur er bietet die italienischen Emotionen und das typische Sportwagen-Flair: der Ferrari 488 Spider. Das Cabrio überzeugt mit einem V8-Motor, doch im Gegensatz zu seinem Vorgänger, dem Ferrari 458, baut er nicht mehr aus das Saug-Motor-Konzept. Hier sorgt ein Turbo-Motor für atemberaubenden Vortrieb.

Das Aggregat im Ferrari 488 Spider holt aus 3,9 Litern Hubraum 492 KW; das sind – um etwas deutlicher zu werden – satte 670 PS. Typisch für die Marke ist, dass der Ferrari 488 Spider diese Leistung bei schwindelerregenden 8.000 Touren erreicht, was eigentlich für einen Sauger spricht. Doch das volle Drehmoment liegt bereits bei 3.000U/min an und beträgt 760 Nm. Mit diesen Daten sollten sich enorm sportliche Fahrleistungen erzielen lassen, die sich gewaschen haben.

En Detail heißt das, dass der Ferrari 488 Spider in exakt drei Sekunden die 100km/h-Marke durchbricht und den Vortrieb erst jenseits der 325 Stundenkilometer bewenden lässt. Dann ist eine Sturmfrisur natürlich garantiert – Cabrio und Friseur in einem. Die 200 km/h erreicht der offene Sportwagen lange vor der magischen 10-Sekunden-Marke und zeigt mit einem Wert von 8,7 Sekunden, dass der 488 sogar als Cabriolet kein Cruiser ist. Hier zählt die Performance genauso, wie bei der geschlossenen Variante.

Die Kraftübertragung übernimmt ein 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe, das mit den typischen Schaltwippen am Lenkrad bedient werden kann. Es schickt die Leistung – wie es sich für einen echten Sportwagen gehört – ausschließlich an die Hinterräder, die im 20-Zoll-Format mit einer 305er Breite daher kommen.

Offizielle Preise sind noch nicht bekannt, aber das ist vielleicht nicht verkehrt. Schließlich wollen wir uns unsere Träume nicht von so etwas unangenehmem wie Geld verderben lassen. Um die Zeit bis zur Vorstellung auf der IAA zu überbrücken, empfehlen wir unseren Fahrbericht zum Ferrari 458 Speciale.

Fotos/Quelle: Ferrari

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