Mitsubishi Outlander – Facelift für das SUV

Auf der IAA in Frankfurt hat Mitsubishi den neuen Outlander vorgestellt. Das SUV-Modell wurde einer durch einschneidende Maßnahmen überarbeitet und wirkt jetzt außen dynamischer und innen wertiger.

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Duckmäuser – Der Outlander ist flacher und wirkt dynamischer.

Der Mitsubishi Outlander steht seit seiner Markteinführung im Jahr 2001 ein reisetauglicher SUV-Kombi, der mit reichlich Platzangebot und einem ausgewogenen Preis-Leistungs-Verhältnis auftrumpft. Ein Bestandteil des Facelifts ist die „Dynamic Shield“ genannte neue Markenidentität. Der Riese wirkt durch das neu platzierte Drei-Diamanten-Markenlogo und dreidimensionalen Chromspangen zwischen Scheinwerfern und Frontschürze nicht mehr so klobig wie das Ur-Modell. Dieses erstmals auf dem Pariser Autosalon 2014 vorgestellte „Markengesicht“ soll Schritt für Schritt bei allen Modellen zur Anwendung kommen.

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Fesche Schnute – Das SUV macht auch in der Stadt was her

Des Weiteren wurde der Outlander flacher und ein etwas breiter und duckt sich nun mehr auf die Straße. Insgesamt wirken die Proportionen besser verteilt und das Auto gewinnt an Dynamik. In Puncto Qualitätsanmutung zeigt sich das SUV von seiner besten Seite. Die Ingenieure bei Mitsubishi haben sich wahrlich ins Zeug gelegt und es geschafft, die Verarbeitungsqualität zu steigern, ohne signifikante Änderungen im gesamten Interieur zu veranlassen. Die wesentlichen Veränderungen sind neben stärker konturierten Sitzen vor allem das technisch aufgewertete Navigationssystem mit intuitiver Menüführung und haptisch verbessertem Touchscreen. Ein Brillenfach im Dachhimmel ist nun ebenso an Bord wie ein automatisch abblendender Innenspiegel. Bei den „Top“-Modellen ist eine Lederausstattung Serie.

Kombi oder SUV? - Beides!
Kombi oder SUV? – Sowohl als auch

Leisetreter aus Fernost

Optimierungsbedürftig war nach Ansicht der Mitsubishi Ingenieure auch die Geräuschdämmung. Insgesamt 40 Teilbereiche des Fahrzeugs wurden untersucht und unter Einsatz dynamischer Dämpfungselemente sowie hochfester Stähle verbessert. Der Outlander soll seine Passagiere nun auch auf langen Strecken bei höheren Geschwindigkeiten in sanfte Ruhe wiegen. Erschütterungen und Vibrationen gehören nun der Vergangenheit an.

Angetrieben wird der Mitsubishi Outlander wahlweise von einem 2,0-Liter-Benzinmotor mit 150 PS oder von einem 2,2-Liter-Dieselmotor, welcher ebenfalls 150 Pferdchen entweder an die Vorderachse oder an alle vier Räder schickt. Der Benziner wird in der Allradversion ausschließlich mit dem CVT-Automatikgetriebe angeboten. Frontangetriebene Modelle kommen serienmäßig mit einer Fünfgang-Schaltung. Dieselfahrer dürfen auf Wunsch auf eine Sechsgang-Handschaltung oder auf das bereits angesprochene Automatikgetriebe zurückgreifen.

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Der Outlander verfügt über eine umfangreiche Sicherheitsausstattung mit sieben Airbags

Viel Platz, mehr Sicherheit, fünf Jahre Garantie

Neu ist ebenfalls die umfangreiche Sicherheitsausstattung des Mitsubishi Outlander. So gibt es ihn nun mit sieben Airbags serienmäßig. Für die Modelle „Plus“ und „Top“ gibt es optional ein Abstandsregeltempomat inklusive Auffahrwarnsystem mit automatischem Bremseingriff. Unter 30 km/h bremst der Riese sogar bis zum völligen Stillstand. Des Weiteren sind ein Spurhalteassistent und eine Berabfahrhilfe verfügbar.

Der Outlander wird in verschiedenen Konfigurationen angeboten. Vom 7-Sitzer bis zum Transporter mit großer Ladefläche, hat der Kunde die Qual der Wahl. Wird der 7-Sitzer gewählt, freuen sich die Passagiere der dritten Reihe, die durch eine Einstiegshilfe komfortabler ihren Platz erreichen können.

Mitsubishi bietet bei allen Modellen eine auf fünf Jahre erweiterte Garantie an, die auf 100.000 Kilometer Laufleistung begrenzt ist.

Die Preise des Mitsubishi Outlander beginnen bei 23.990 Euro für die Basisversion mit Benzinmotor und Frontantrieb.

Text: NewCarz / Fotos: Mitsubishi

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