Fenyr Supersport – Extravaganz auf dem Genfer Autosalon

Natürlich dürfen extravagante Supersportler wie ein Fenyr Supersport auf dem Genfer Automobilsalon nicht fehlen.

Genau diese Boliden machen die Würze auf Automessen aus und ziehen die Besucher wie riesige Magneten in ihren Bann – oder besser gesagt an ihren Messestand. Heute ist der letzte Ausstellungstag des 88. Genfer Sutosalons, dann schließen sich die Pforten wieder für ein Jahr.

 

Exklusive Kleinserie

Bereits 2016 stellten wir das Schwestermodell vom Hersteller W Motors, den Lykan Hypersport vor. Daher wird es höchste Zeit, auch einen genaueren Blick auf den Fenyr Supersport zu werfen. Genau 25 Einheiten sollen von diesem Supersportler, den es sowohl als Rechts- als auch Linkslenker geben wird, gefertigt werden. Bei einem Stückpreis von 1,4 Millionen US-Dollar dürfte neben der raren Stückzahl auch die preisliche Exklusivität mehr als gewahrt bleiben.

W Motors – das Unternehmen mit Sitz in Dubai bietet zudem an, auf individuelle Wünsche potenzieller Interessenten eingehen zu können, wodurch der Preis natürlich auch nochmals deutlich individualisiert werden dürfte.

 

Power im Überfluss

Auch im Fenyr Supersport schlägt ein Herz mit deutlichen Porsche-Genen. Denn der von Ruf veredelte 3.8-Liter Sechszylinder-Boxermotor stammt ursprünglich aus dem Porsche-Regal. Dank Optimierung durch den Performancespezialisten aus Pfaffenhausen leistet das Aggregat nun 800 PS bei 7.100 Touren und stemmt ein maximales Drehmoment von 980 Newtonmeter – anliegend bei 4.000 Touren – auf die Kurbelwelle.

Diese Kraft wird ausschließlich auf die Hinterachse verteilt. Allrad gibt es nicht und ist für den Mittelmotor-Sportwagen auch nicht geplant.

Damit katapultiert er den nur 1.350 Kilogramm leichten Fenyr Supersport aus dem Stand in nur 2,7 Sekunden auf Tempo 100. Selbst bis 200 km/h vergehen weniger als zehn Sekunden und der Vortrieb endet erst bei exorbitanten 395 km/h.

 

Übrigens…

… steht das „W“ im Firmennamen für „Wolf“. Genauso erklärt sich der Modellname Fenyr. Fenyr heißt nämlich der monströse Wolfssohn von Loki. Loki wiederum ist nach der Nordischen Mythologie der Gott des Feuers, aber auch des Bösen, der Verwandlung und des Schabernacks. Wer sich jetzt fragt, woher der Name „Lykan“ des Geschwistermodells stammt: Lykaner ist die Bezeichnung der Werwölfe in der Serie Underworld – auch hier bleibt der Bezug zum „W“ als Wolf also bestehen.

…erlangte der Fenyr Supersport internationale Bekanntheit bereits 2015 durch den Kinofilm „Furious 7“, indem die Protagonisten mit dem damals noch als Concept-Car vorhandenen Supersportlers von Wolkenkratzer zu Wolkenkratzer springen und letztendlich – dem Action-Genre angemessen – komplett zerschrotten.

…bewirbt W Motors seine Exklusivität auch damit, dass jeder Käufer seinen Fenyr Supersport direkt bis vor seine Haustür geliefert bekommt. Dies sei im Kaufpreis bereits inklusive. Na dann.

 

Fenyr Supersport schräg hinten
Zerklüftet – das Außenkleid des Fenyr zeigt sich fast martialisch.

Text/Fotos: NewCarz

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