Suzuki SX4 S-Cross – Biedermann reloaded

Mehr Platz und modernerer Look – diese zwei Kernpunkte lagen beim letzten Upgrade des Suzuki SX4 S-Cross wohl im Fokus.

Doch das allein beschreibt das gefaceliftete SUV in zweiter Generation längst nicht vollständig. Schließlich tritt das überarbeitete Modell ein Erbe an, was die Messlatte bereits hoch angelegt hatte und in unserem Test damals mit vielen positiven Aspekten auffiel.

Um alle neuen Details zu erkennen und zu erleben, testeten wir das japanische SUV mit dem 1.4-Liter Boosterjet Turbobenziner mit 140 PS und dem seit der Modellpflege neu im Programm befindlichen 6-Gang-Schaltgetriebe.

 

Exterieur –  Rundungen mit Chromfinish

Bei Suzuki steht man offensichtlich auf rundliche Karosserieformen. Gänzlich anders zu früheren Zeiten, als scharfkantige Abgrenzungen die Blechkleider aus Fernost dominierten, werden nun abgerundete Falze, geschwungene Bögen und deutliche Rundungen zelebriert.

Da andere Hersteller aus dem asiatischen Raum andere Designschwerpunkte verfolgen, kann man hier maximal von einem typisch japanischem Style sprechen. Die Front besteht aus einem alles dominierenden Kühlergrill mit viel Chrom, der irgendwie an ein gut bezahntes Maul erinnern möchte.

 

Suzuki SX4 S-Cross Front
Reptiloid – wie eine urzeitliche Echse wirkt das extrovertierte Antlitz des SX4.

 

Die flankierenden Scheinwerfer positionieren sich dazu in perfekter Augenform und verleihen der Front des Suzuki SX4 S-Cross eine fast erschreckende Ähnlichkeit zu einigen im längst vergangenen Mesozoikum lebenden Riesenreptilien. Dabei wirkt diese Form aber alles andere als alt oder gar vom Aussterben bedroht. Sie hat vielmehr etwas sehr sympathisches, vertrauensförderndes. Im Übrigens steht die Farbe des Außenkleids in Sphere Blue Pearl Metallic unserem Testwagen ausgesprochen gut.

 

Suzuki SX4 S-Cross Seite
Angriffsstellung – vorn geduckt zeigt sich der Crossover in Seitenansicht.

 

Angedeutete Unterfahrschutzabdeckungen suggerieren den erhobenen Anspruch für den Einsatz im Off und die deutlich keilförmig verlaufende Silhouette der Seitenansicht verströmt Dynamik und jugendlichen Charme. Rundum mit Kunststoff beplankt will der Japaner zeigen, dass er den unbefestigten Routen die Stirn bieten möchte und sich nicht ziert, auch mal losen Untergrund zu bezwingen.

 

Suzuki SX4 S-Cross Heck
Dachspoiler und Unterfahrschutz bringen Pep in die Heckansicht.

 

Das Heck findet im aufregend geformten Dachheckspoiler sein sportives Finish und die überarbeiteten Heckleuchten lockern mit ihrer leicht geschwungenen Trapezform den Gesamteindruck gekonnt auf. Ganz und gar japanisch wirkt auch das eher zweckdienlich als optisch ansprechend nach unten abgebogene Abgasendrohr.

Zum Seitenanfang

 

Interieur – sympathisch, funktionell, bequem

Im aufgeräumt wirkenden Innenraum des Suzuki SX4 S-Cross herrscht eine nüchterne Solidität. Es gibt keine Überraschungen, man findet alles, wo es hingehört und liebevolle Details, wie die immer wiederkehrende Wabenoptik, beispielsweise auf den Zifferblättern der Instrumente, finden beim Betrachter auf Anhieb Gefallen.

 

Suzuki SX4 S-Cross Instrumententafel
Bewährtes erhalten – Zum Vorgänger gibts wenige Änderungen.

 

Vergleicht man den Innenraum allerdings direkt mit dem des Vorgängers, entdeckt man weder auf dem ersten, noch auf dem zweiten Blick nennenswerte Updates und Veränderungen. Immerhin findet sich auch hier zierender Chromglanz, der einen gewissen Akzent setzt, aber niemals mit dem spektakulären Auftritt konkurrieren kann, den uns die Front offeriert.

Die Sitze mit einem lederähnlichen Bezug erweisen sich als recht bequem und in unserem Test obendrein als überaus langzeittauglich.

 

Suzuki SX4 S-Cross Interieur
Sitzplatzreservierung – Im SX4 machen auch lange Strecken Laune.

 

Eine angenehm hohe Sitzposition und ein optisch wie haptisch noch angenehmeres Lenkrad bringen zusätzliche Punkte zum allumfassenden Wohlfühlfaktor für den Fahrer. Ein großes Panoramadach sorgt für einen lichtdurchfluteten Innenraum. Schade, dass die Öffnungsmechanik des Daches unverkleidet blieb und den ungehinderten Blick der Insassen aufs Innenleben gewährt.

Überraschend waren zudem wieder einmal die vorherrschenden, in dieser Klasse sehr großzügigen Platzverhältnisse – sowohl auf den Plätzen als auch im Kofferraum. Von 430 Liter bis zu 1.269 Liter, bei flachgelegten Rückenlehnen, lassen beim Zuladen kaum Wünsche offen.

 

 

Geärgert haben wir uns dagegen über die schlecht schließende Heckklappe. Manchmal benötigten wir vier Versuche, bis die Arretierungen vollends ins Schloss eingerastet waren. Besonders nervend ist dies, wenn man das unvollständige Schließen nicht gleich bemerkt und erst beim Antritt der Fahrt auf die nicht korrekt geschlossene Heckklappe aufmerksam gemacht wird.

Zum Seitenanfang

 

Motor & Fahreigenschaften – ambitioniert und flott

Als kleine Überraschung erwies sich der 1.4-Liter Boosterjet Turbovierzylinder im Test, der mit seinen 140 PS und 220 Newtonmetern maximalen Drehmoment erstaunlich spritzig und agil zu Werke ging. Wie ein kleiner Wirbelwind wartete er auf jeden Gasbefehl und setzte diesen blitzschnell und ohne Reaktionsverzögerungen um. Das macht Spaß und bringt Fahrdynamik ins Geschehen.

 

Suzuki SX4 S-Cross Motor
Kleiner Filou – der Boosterjet macht Spaß und erfreut durch Agilität.

 

Das 6-Gang-Schaltgetriebe zeigte eine perfekt auf diesen Motor abgestimmte Abstufung und lies die Gänge knackig auf überschaubaren Schaltwegen einrasten.

Das Fahrwerk legte durch großzügigen Federungskomfort eine deutliche Prise Komfort an den Tag und filterte Unebenheiten gekonnt heraus. Die Lenkung arbeitet direkt und je nach Geschwindigkeit ist sie beim Rangieren leichtgängig, oder bei Tempo 150 angenehm straff.

 

Suzuki SX4 S-Cross Schalthebel
Klack! – Das von Aisin zugelieferte Getriebe schaltet sich exzellent.

 

Damit gelingen auch schnell gefahrene Kurven auf freigegebener Autobahn, ohne dabei schwitzende Handflächen zu bekommen. Selbst schnelle Lastwechsel lassen sich mit dem Suzuki SX4 S-Cross gut beherrschen, auch wenn er dabei spürbare Wankbewegungen absolviert.

Da es sich dank Allgrip um ein SUV mit Allradantrieb handelt, darf man sich mit dem Japaner auch den einen oder anderen Abstecher ins Offroadgelände leisten. Übertreiben sollte man es aber dennoch nicht. Der Hang-on Allradantrieb ist bei der Zuschaltung der Hinterachse mitunter ein bisschen träge und fehlende Sperren sowie keine allzu große Bodenfreiheit verhindern Einsätze im Hardcore-Off.

 

Suzuki SX4 S-Cross schräg hinten
Asphalt muss nicht sein – der SX4 kommt auch abseits der Zivilisation voran.

 

Verschlammte Wege oder verschneite Strecken sind jedoch kein Problem, denn dank passendem Fahrmodus „Snow/Mod“ marschiert das japanische SUV ohne Murren durch diese Unpässlichkeiten hindurch. Ansonsten wurde der Fahrmodus „Sport“ sehr schnell zum „Daueraktiv“, da sich die nochmals geschärften Kennlinien hervorragend für den gesamten Charakter des Crossover erwiesen.

Beim Thema Fahrgeräusche müssen wir etwas ausholen. Auf völliges Unverständnis trafen die unsauberen Passungen der vorderen Seitenscheiben, insbesondere die der Beifahrerseite, welche sofort nach dem Schließen per Fensterheber immer einen kleinen Spalt nach unten sackt und dadurch die Windgeräusche bei der Fahrt signifikant verstärken.

Betätigt man den Fensterheber, verwindet sich die gesamte Türverkleidung sichtbar, schiebt die Scheibe nach oben und lässt sie, nach Loslassen des Fensterheberschalters, wieder sichtbar (!) nach unten sacken. Auch in Anbetracht des relativ günstigen Preises ist dies nicht hinnehmbar. Hier besteht definitiv Optimierungsbedarf.

Ein ebenso großer Geräuschgenerator stellt das ansonsten sehr schöne, weil großflächige Panoramaglasdach dar. Im geöffneten Zustand ist allerdings bei spätestens 70 km/h Schluss mit der Freude, da ab dieser Geschwindigkeit die Windgeräusche derart zunehmen, dass eine Unterhaltung der Insassen nur noch durch Schreien möglich wäre.

 

Suzuki SX4 S-Cross Fahrmodi
Fahrmodi im Dreh – Der Wahlschalter im SX4.

 

Im Verbrauchsverhalten zeigte sich der Suzuki SX4 S-Cross erwartungsgemäß etwas weniger bescheiden als es die Werksangabe suggeriert. Im Drittelmix bei etwa 70 Prozent Zuladung, verbrauchte das SUV etwas über sieben Liter auf 100 Kilometer. Die über 1.000 Kilometer absolvierte Teststrecke bestand dabei aus prozentualen Anteilen von Autobahn/Landstraße/Stadt zu 60/30/20.

Bei extrem zurückhaltender Fahrweise über 100 Kilometern auf Landstraßen, schafften wir einen Durchschnittsverbrauch von 5,4 Litern. Transformiert man hingegen seinen rechten Fuß in Schwermetall namens Plumbum, genehmigt sich der agile Turbobenziner auch mal knapp über zehn Liter.

Zum Seitenanfang

 

Assistenz, Komfort, Sicherheit

Das Bedienkonzept im Suzuki SX4 S-Cross kann man als intuitiv und übersichtlich bezeichnen. Eine praktische viergeteilte Ansicht zeigt die vier Menüs, mit denen man in aller Regel zu tun hat und erweisen sich beim Austesten als selbsterklärend und einfach. Da uns dies auch schon im Suzuki Vitara positiv auffiel, war das im Test keine Überraschung, sondern vielmehr eine anerkennende Bestätigung.

 

Suzuki SX4 S-Cross Bildschirm
Durch vier – jedes Viertel des Startbildschirms für ein Thema.

 

Einziger Kritikpunkt hier, sind die etwas klein geratenen Buttons auf dem Bildschirm, welche während der Fahrt mitunter schwierig zu treffen sind.

Beim Soundsystem fiel im Test auf, dass das FM-Radio trotz aktivierter „AF“ – alternative Frequenz – die Sendefrequenz beim Verlassen des Sendbereichs nie gewechselt hat. Hier mussten wir immer manuell Abhilfe schaffen. Der Klang des Systems genügt darüber hinaus nur einfachen Anforderungen, spielt sämtliche Wiedergabequellen aber auch bei hohen Lautstärken verzerrungsfrei.

 

Suzuki SX4 S-Cross Navi
Klare Symbole, gut detaillierte Kartenansicht – Die Navi im SX4 S-Cross.

 

Das Navigationssystem leistete sich im Test keinerlei Schwächen, überzeugte mit einer guten Kartendarstellung und besonders gut funktionierte die Zieleingabe per Sprachbefehl. Auch wenn hier noch alle Details wie Stadt, Straße, Hausnummer extra abgefragt werden, so gab es keinerlei Fehlinterpretationen oder Missverständnisse. Somit bietet sich die Sprachsteuerung als Nonplusultra für die Bedienung während der Fahrt an.

Genau wie im hochbeinigen Minipendant Suzuki Ignis gibt bei der akustischen Routenführung auch hier eine etwas blechern-stumpf klingende Navigationsstimme einer Dame gehoben Alters den Ton an. Dies passt unserer Meinung nach nicht mehr zum Charakter eines solches jungdynamischen Crossovers.

Bei Apple CarPlay oder Android Auto fiel im Test auf, dass die Verbindung zum jeweiligen Gerät beim Neustart des Autos verlorengeht und es sehr lange dauert, bis er sich erneut verbunden hat. Unterbricht man also oft die Fahrt, wird diese Art von Konnektivität nicht viel Freude bereiten.

 

Suzuki SX4 S-Cross Radarsensor
Auf dem Schirm – Der Radarsensor an der Front für den ACC und den Bremsassistenten.

 

Sehr schön gefiel uns der adaptive Tempomat ACC, der die Abstände zum jeweiligen Vordermann in Eigenregie hält. Wenngleich etwas mehr Gleichmäßigkeit und Gelassenheit im Ausführen der Fahrbefehle wünschenswert gewesen wären. Aber nichtsdestotrotz erwies sich dieser Assistent in allen Testszenarien als willkommene und gern genutzte Unterstützung, welche in einem Geschwindigkeitsbereich von 40 bis 160 km/h aktiviert werden konnte.

Sehr gut: Der ACC bleibt auch bei betätigter Kupplung aktiv, wodurch auch ein Gangwechsel während aktiver Geschwindigkeitsregelung möglich ist, ohne selbigen dabei auszuschalten.

 

Suzuki SX4 S-Cross Scheinwerfer
Ganz außen angeordnet – die LEDs überzeugten im Test gänzlich.

 

Das Highlight: Die LED-Scheinwerfer überzeugten unsere Redakteure im Test mit Bravour. Mit einer messerscharfen Hell-Dunkel-Grenze nehmen die Dioden das Erbe der einstigen Bi-Xenon-Scheinwerfer des Vorgängers an und konnten bereits bei der ersten Nachtfahrt überzeugen.

Auch wenn es keine Ausblend- oder Kurvenlichtfunktion beinhaltet, so glänzt es mit einem exzellent homogenen und überaus hellen Lichtkegel. Die Reichweite des Fernlichts setzte dem Ganzen die Krone auf und ließ so manchen Wow-Effekt beim Praxistest zu.

 

Suzuki SX4 S-Cross Sitzheizung
Einfach wie praktisch – Kippschalter für die Sitzheizung in der Mittelkonsole.

 

Vermisst haben wir einen Totwinkelassistenten, der ebenso wie ein Spurhalteassistent leider nicht an Bord war. Dafür gibt es einen radarunterstützten Bremsassistenten, der Kollisionen vermeiden oder zumindest abschwächen kann.

Zur Bedienung des Bordcomputers haben wir zunächst gesucht und uns dann an andere Suzukimodelle erinnert. Der Bedienknopf hierfür liegt rechts am Rande des Cockpitinstruments, der für den Fahrer durch den Lenkradkranz auch noch verdeckt wird.

 

Suzuki SX4 S-Cross Klima
Ob kalt oder warm – die Klimaautomatik spendiert beides ohne Zugluft.

 

Die Sitzheizungen der Vordersitze erwärmen in zwei Stufen, benötigen etwas Zeit, bis sie spürbar Wärme an den Sitzapparat bringen, aber lassen sich durch die Abstufung gut variieren.

Auch bei der Rumklimatisierung gibt es keinen Anlass zur Kritik. Frieren oder Schwitzen muss man im Suzuki SX4 S-Cross nicht.

 

Suzuki SX4 S-Cross Rückfahrkamera
Nützliches Gimmick mit hochaufgelöstem Bild – Rückfahrkamera.

 

Einparken gelingt dank einer hochauflösenden Rückfahrkamera problemlos, wenngleich der versierte Fahrer aufgrund der Rundumsicht auch auf diese verzichten könnte. Aber wer hat, der kann.

Zum Seitenanfang

 

Varianten und Preise des Suzuki SX4 S-Cross

Drei Motoren stehen für den Suzuki SX4 S-Cross bereit – ein Diesel 1.6-Liter mit 120 PS und zwei Benziner, 1.0 mit 111 PS und den getesteten 1.4-Liter mit 140 PS.

Der kleine Benziner wird grundsätzlich als Fronttriebler und wahlweise mit manuellem Fünfgang- oder 6-Gang-Automatikgetriebe angeboten.

Der große Benziner erhält wahlweise Front- oder Allradantrieb, der Diesel immer den Allradantrieb Allgrip. Die Übersetzung übernimmt wahlweise ein manuelles 6-Ganggetriebe oder beim Benziner eine 6-Gang-Automatik sowie beim Diesel ein 6-Gang-Doppelkupplungsgetriebe.

Drei Ausstattungslinien erleichtern die Wahl des entsprechenden Ausstattungslevels.

  • Mit Club als Namen startet das Basispaket ab 19.790 Euro mit serienmäßiger Klimaanlage, Tempomat, elektrische Fensterheber, Berganfahrhilfe und mehr.
  • In der Linie Comfort gesellen sich LED-Scheinwerfer, 2-Zonen-Klimaautomatik, Sitzheizung, Keyless, Nebelscheinwerfer und vieles mehr zur Serienausstattung; der Einstiegspreis hier ab 22.490Euro.
  • Comfort+ benennt Suzuki die Topausstattungsvariante, die nur für die Allradmodelle erhältlich ist und zusätzlich den adaptiven Tempomat, den radargestützte Bremsunterstützung und das Panoramadach beinhaltet. Ab 28.790 Euro.

 

Suzuki SX4 S-Cross schräg vorn
Unser Testfahrzeug war ein Comfort+ Level.

 

Für den Suzuki SX4 S-Cross gibt es zudem eine schier endlos erscheinende Zubehörliste. Von Schutzleisten über Kofferraummatten, von Sportpedale bis Unterfahrschutzleisten, sogar Lackstifte und Lautsprecherrahmen umfasst das 116-teilige Sortiment.

Zum Seitenanfang

 

Fazit – Universal-Crossover

Der neue Suzuki SX4 S-Cross überzeugt – und das wieder einmal. Die Schwächen des Vorfacelifts wurden größtenteils bereinigt und so erwartet den Kunden eine gelungene Mischung aus Soft-Offroader, Kompakt-SUV und souveränem On-Road-Begleiter. Es scheint, als sei der SX4 im Hause Suzuki eine Art eierlegende Wollmilchsau – im positiven Sinne, versteht sich.

 

Suzuki SX4 S-Cross hinten
Gut bewährt – schon wieder. Den SX4 S-Cross sprechen wir eine Empfehlung aus.

 

Die angesprochene Zielgruppe ist nicht vollends dem Pragmatismus verfallen, reagiert in Anbetracht der Masse an Fahrzeugen und vielem unnötigen Schnickschnack per se eher preissensibel. Dem Umstand geschuldet, dass es für verhältnismäßig wenig Aufpreis eine Vollausstattung gibt, dürfte die meisten SX4 S-Cross als Comfort, als Allradvariante als Comfort+ vom Band rollen lassen.

Es gibt zwar ein paar Kritikpunkte, wie die nicht gut fixierten Seitenscheiben oder das unverkleidete Panoramadach, aber dennoch: Hält man sich den Testwagenpreis von etwa 30.000 Euro vor Augen, so ergibt dies in Summe einen soliden Begleiter für die nächsten Jahre, der seinem künftigen Besitzer wohl jeden Euro wert sein dürfte.

 

Text / Fotos: NewCarz

Kamera: Canon EOS 6D

Zum Seitenanfang

 

 

 

Konkurrenz:
Mitsubishi ASX, Opel Mokka X, Ford EcoSport

 

 

Technische Daten: Suzuki SX4 S-Cross

Farbe: Sphere Blue Pearl Metallic

Länge x Breite x Höhe (m): 4,30 x 1,79 x 1,58

Radstand in mm: 2.600

Motor: Reihenvierzylinder Turbobenzinmotor

Leistung: 103 kW (140 PS) bei 5.500 rpm

Hubraum: 1.373 ccm

Max. Drehmoment: 220 Nm bei 1.500 – 4.000 rpm

Getriebe: manuelles 6-Gang-Getriebe

Antrieb: Allrad „Allgrip“

Verbrauch kombiniert (NEFZ-Norm): 5,6 L/100 km

Durchschnittsverbrauch (NewCarz): 7,2 L/100 km

CO2-Emissionen (Herstellerangabe): 127 g/km

Abgasnorm: Euro 6

Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h

Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 10,2 Sekunden

Leergewicht: 1.215 kg

maximale Anhängelast: 400/1.200 (ungebremst/gebremst bis 12 Prozent Steigung)

Laderaumvolumen: 430 Liter (1.269 Liter bei umgeklappten Rücksitzlehnen)

Kraftstofftank: 47 Liter

Neupreis des Testwagens: ca. 31.000 Euro

 

Zum Seitenanfang

Schreibe einen Kommentar

Ich akzeptiere die Datenschutzhinweise