Renault Koleos Dauertest – Die erste Inspektion

Renault Koleos Dauertest – Der 100.000 Kilometer-Dauertestlauf

 

04.03.2019 – km-Stand 32.086 | Die erste Inspektion

Vorheriger Bordbucheintrag

 

Renault Koleos Dauertest km-Stand erste Inspektion
Schon wieder über 2.000 Kilometer her – die erste Inspektion des Koleos.

 

Nach knapp 30.000 Kilometern musste unser Dauertestkandidat, der Renault Koleos, erstmals zur Inspektion. Die Informationen hierzu sind wir noch schuldig. Dabei handelte es sich um einen Werkstattaufenthalt, der laut Wartungs- und Serviceplan durchgeführt werden muss.

 

K(l)eine besonderen Vorkommnisse

Gleich zu Beginn können wir an dieser Stelle zusammenfassen, dass das französische SUV bei diesem Service keine markanten Auffälligkeiten oder Besonderheiten offenbarte. Das ist gut und beruhigend zugleich.

Einziger kleiner Punkt, ist der Hinweis auf den Verschleiß der vorderen Bremsbeläge, die nach Schätzungen des Vertragshändlers nach weiteren 10.000 Kilometern die Verschleißgrenze erreicht haben dürften. Auch in Anbetracht der Größe des Fahrzeugs ist ein Verschleiß nach 40.000 Kilometern Laufleistung etwas überdurchschnittlich früh. Da dies allerdings stark von der jeweiligen Fahrweise abhängt, werden wir dies nicht als Kritikpunkt einordnen.

 

 

Moderater Inspektionspreis

Mit einem Gesamtpreis von 371 Euro bleiben die Kosten im erwarteten Rahmen zwischen 320 und 460 Euro. Preisintensivster Posten auf der Rechnung war wie erwartet das Motorenöl, welches allein mit gut 177 Euro zu Buche schlägt.

 

Reifenverschleiß im grünen Bereich

Die Winterbereifung unseres Dauertestwagens läuft die zweite Saison und besitzt zum Zeitpunkt der Inspektion folgende Profiltiefen:

  • vorn links/rechts in mm: 7/6,5
  • hinten links/rechts in mm: 7,5/7,5

Dies entspricht der normalen Abnutzung entsprechend der Laufleistung – so der Servicepartner.

 

Panoramadach und Außenspiegel

Zwei andere, nicht die Inspektion betreffende Auffälligkeiten beobachteten wir zwei Wochen nach der Inspektion, bei frostigem Wetter mit einer Außentemperatur von minus drei Grad Celsius. Auf einer nächtlichen Fahrt über eine gut ausgebaute Landstraße bei Tempo 80 bis 100, machte das Panoramadach verdächtige, sehr deutlich vernehmbare Knackgeräusche. Wir hatte dabei Angst, dass ein erneuter Platzer des Glases unmittelbar bevorstehen könnte und haben den Sonnenschutz sicherheitshalber verschlossen.

Die Knackgeräusche anhören

Aber es geschah nichts und am nächsten Tag bei fast identischen Temperaturen gab es keine derartigen Geräusche mehr. Und obwohl der Glasplatzer damals ohne Vorankündigung geschah, hatten wir zumindest ein mulmiges Gefühl bei diesen auffälligen Knackgeräuschen.

Die andere Auffälligkeit betraf die Außenspiegel, die während einer Fahrt – wir waren bereits einige Zeit unterwegs – plötzlich die Außenspiegel beschlugen. Dies geschah bei trockenem Wetter, kein Niederschlag, keine hohe Luftfeuchte, eher trockenes, ruhiges Wetter. Eine Ursache konnten wir nicht finden und nach einer guten Stunden waren die Spiegelgläser wieder frei.

 

Renault Koleos Dauertest beschlagener Spiegel
Etwas schlechte Bildqualität, dennoch klar erkennbar: Beschlag auf dem Spiegelglas.

 

Wir werden diese Dinge weiter beobachten und dazu berichten.

 

Überzeugendes Gesamtbild

Von diesen Kleinigkeiten abgesehen, fahren wir bis dato ein zuverlässiges und sehr geräumiges SUV, welches im Langzeitverbrauch mit 8,8 Litern auf 100 Kilometern auskommt. Ebenso überzeugend sind die hervorragenden Reiseeigenschaften auf überaus bequemen Sitzen, die stets moderaten Fahrgeräusche sowie ein sehr zuverlässiger Parkassistent, der von unseren Redakteuren oft erwähnt und gern genutzt wird.

Mindestens ebenso oft wird das exzellente LED-Licht der Hauptscheinwerfer lobenswert erwähnt und garantierte dem Koleos bislang auf jeder Nachtfahrt Bestnoten in seinem Bordbuch.

Text / Bilder: NewCarz

Nächster Bordbucheintrag

Zurück zur Hauptseite

 

 

 

3 comments

Schreibe einen Kommentar

Ich akzeptiere die Datenschutzhinweise