Skoda Octavia – Einer der sichersten seiner Klasse

Skoda Octavia Karosseriestruktur

Die vierte Generation des Skoda Octavia gehört zu den sichersten Fahrzeugen seiner Klasse – das bestätigte zuletzt der NCAP-Test, den die tschechische Mittelklasse mit fünf Sternen absolvierte.


Warmgeformter höchstfester Stahl

Aus diesen Spezialstahlen bestehen mehr als 20 Prozent der Karosserie. Dabei werden die Stähle auf 950 Grad Celsius erhitzt und per Pressung in Form gebracht. Anschließend wird der noch in Form befindliche Stahl innerhalb von fünfeinhalb Sekunden auf 180 Grad Celsius abgekühlt.

Die dadurch erzielte Stabilität, die dem Stahl eine bis zu siebenmal höhere Festigkeit verleiht, erlauben auch an Stellen mit Frontal- und Seitenaufprallsensiblen Stellen den Einsatz dünner und leichter Strukturen aus diesem Material.


Tailor Rolled Blank am Skoda Octavia

Diese Methode erlaubt es, Bauteile mit unterschiedlicher Blechdicke herzustellen. Daber werden Stellen mit besonderer Stabilitätsanforderung dicker ausgeführt, als der Rest. Den praktischen Einsatz davon, erfährt der neue Octavia beispielsweise an der A- und der B-Säule.

Diese Technik kam erstmals im Jahre 2004 beim Octavia der zweiten Generation zum Einsatz und kombiniert wurde diese mit dem Warmverformen erstmals beim Octavia III. Vorher gab es die dafür notwendigen technischen Möglichkeiten nicht. Der neue Octavia besitzt nun auch beim Oberflächentail der Heckklappe diese Technologie.

Dabei kommen die ultrahochfesten Stähle und Mehrphasenstähle auf einen Anteil von 14 Prozent am Gewicht der Karosserie. Dadurch wurde auch die dynamische Verdrehsteifigkeit des aktuellen Octavia gegenüber dem Vorgängermodell weiter erhöht, wodurch auch der Fahrkomfort gesteigert wird.

Text: NewCarz / Abbildung: Skoda

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