Seat Leon X-Perience – Der rockige Spanier

Ein neues SUV? So oder so ähnlich soll demnächst der Leon ST X-Perience vom Band rollen. Die Basis dafür bildet der normale Leon Kombi – bei Seat „ST“ genannt. Mit seinem situativ zuschaltenden Allradantrieb, der die Hinterachse über eine Haldex-Kupplung aktiviert, 15mm mehr Bodenfreiheit gegenüber dem ST und einer rauen Offroad-Optik preschen die Spanier in eine Nische, die bislang von den höherklassigen Audi A4 Allroad oder Subaru-Kollegen a la XV besetzt wurde.

Motorenseitig vertraut Seat auf die bekannten Konzernaggregate: Der Kunde hat die Wahl zwischen drei Dieseln mit einem Hubraum von 1,6 oder 2,0 Liter Hubraum, sowie einer Leistungsspanne von 110 bis 184PS oder einem Otto-Motor mit 1,8 Litern Hubraum, Benzin-Direkteinspritzung und 180 Pferden unter der kantigen Haube. Allen Leon X-Perience gemein, ist die Ausstattung mit einer Start-Stopp-Automatik sowie einer Bremsenergie-Rückgewinnung durch Rekuperation, damit bei all der aggressiven Optik auch der Umwelt-Aspekt nicht zu kurz kommt.

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Seitens der Fahrassistenz-Systeme ist auch der X-Perience gut gerüstet: Die extrem hell und augenfreundlich strahlenden LED-Scheinwerfer sind ebenso verfügbar, wie eine adaptive Geschwindigkeitsregelung namens ACC oder aber ein Front-Assistent mit integriertem City-Notbremssystem, der Auffahrunfälle bei niedrigen Geschwindigkeiten verhindern soll. Im Interieur versprechen orange Ziernähte dezente optische Auflockerungen. Geblieben ist das ordentliche Ladevolumen von knapp 1500 Litern, sowie das intuitive und blickgünstig angebrachte Infotainment-System, das mit einer Bedienung ähnlich der eines Smartphones überzeugt.

Schuldig bleibt Seat einzig, wann der SUV-artige Kombi, pardon: ST, im kernigen Look zu bestellen sein wird und was das Vergnügen, den ersten Leon mit Allradantrieb zu fahren, kosten wird.

Bilder: SEAT Deutschland

 

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