Audi A4 Allroad Quattro – Ultra ist das neue Quattro

Seit 2009 auf dem Markt, startet nun die Neuauflage des Ingolstädter Offroad-Kombi mit überarbeiteten Motoren und einer Fülle an Sicherheits- und Assistenzsystemen.

In Puncto Design zeigt sich der neue Audi A4 Allroad Quattro von seiner herben Seite. Die breiten, beplankten Radkästen verraten seine Allroad-Zugehörigkeit, während die böse dreinblickenden Scheinwerfer für mehr Ansehen im Rückspiegel des Vordermanns sorgen. Der markentypische Kühlergrill orientiert sich dabei am klassischen A4. Die modellspezifischen Stoßfänger vorne wie hinten unterstreichen in Verbindung mit dem Unterfahrschutz den eigenständigen Charakter des Fahrzeugs. Im wahrsten Sinne des Wortes gibt es „on top“ noch eine erhöhte Dachreling.

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Grazile Linienführung – Trotz Offroad-Look wirkt der Allroad nicht zu hochbeinig

Im Innenraum gibt es hingegen keine großen Überraschungen – jedenfalls keine, die auf den ersten Blick sichtbar werden. Die Kopf- und Beinfreiheit ist auf den vorderen beziehungsweise den hinteren Plätzen um gut zwei Zentimeter gewachsen, was besonders für groß gewachsene Menschen ein Pro-Allroad Argument sein dürfte.

Cockpit
Modern und schick – Das Cockpit des Allroad samt neuem MMI-System

Das Gepäckabteil wartet mit 505, bei umgeklappten Rücksitzen mit bis zu 1.510 Litern auf. Das ist durchaus alles andere als klein, dennoch zieht der Audi A4 Allroad auf dem Datenblatt im Vergleich zum VW Passat Alltrack den Kürzeren. Das konzerneigene Pendant offeriert eine Kapazität von 639 respektive 1.769 Litern.

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Reiseabteil – Bis zu 1.510 Liter schluckt der Offroad-Kombi

 

Technik und Assistenz – Bestens gerüstet

Neben dem neuen Audi Virtual Cockpit kommt im neuen Offroad-A4 auch das neue MMI-Bedienkonzept zum Einsatz. Die Bandbreite der Assistenzsysteme scheint schier unendlich: so bieten die Ingolstädter beispielsweise einen prädikativen Effizienzassistenten an, welcher dem Fahrer auf Basis von Navigations- und GPS-Daten Tipps für ökologisches Fahren anbietet. Ebenfalls neu ist der sogenannte Ausweichassistent, welcher in kritischen Fahrsituationen ein Ausweichmanöver anbietet. Wird diese mittels einer Lenkbewegung angenommen, so bringt sich das Fahrzeug im Anschluss selbständig wieder zurück in die Spur.

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Scharfer Blick – Die dominante Optik steht dem Ingolstädter gut zu Gesicht

Ansonsten stehen noch der ACC genannte adaptive Tempomat samt Stop&Go-Funktion, sowie ein Anhängerassistent, der das Rangieren mit Hänger erleichtern soll, in der Aufpreisliste.

 

Motor und Antrieb – Quattro adé. Willkommen Quattro Ultra

Die wohl grundlegendste Änderung betrifft den von Audi entwickelten und über die Jahre perfektionierten Allradantrieb Quattro. Bis dato permanent, weicht dieser nun aus Spritspargründen einer On-Demand-Variante, welche im normalen Fahrbetrieb nur die Vorderachse antreibt. Bei drohendem Traktionsverlust werden jedoch binnen 250 Millisekunden die Hinterräder zugeschaltet. Realisiert wird dieses Prinzip mit einer Lamellenkupplung, durch welche der komplette Antriebsstrang abgekoppelt werden kann, sowie mit einer Klauenkupplung, welche den Hinterradantrieb freigibt. Dass das System schneller arbeitet als überhaupt nötig, ergibt sich daraus, dass bereits 500 Millisekunden im Voraus berechnet wird, ob die Hinterräder zugeschaltet werden müssen oder nicht.

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Quattro Ultra – Bei normalem Fahrbetrieb werden nur die vorderen Räder angetrieben

Der neue Audi A4 Allroad Quattro rollt im Sommer zu den Händlern und kann zu Preisen ab 44.750 Euro erworben werden.

Text: NewCarz / Fotos: Audi

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