Ferrari 296 GTB – Der 830 PS Hybrid-Supersportler

Ferrari 296 GTB

Pressemitteilung: Der Ferrari 296 GTB, die neueste Weiterentwicklung von Maranellos zweisitziger Berlinetta mit Mittelmotor, wurde gestern im Rahmen eines Online-Events vorgestellt.

Der 296 GTB definiert das Konzept von Fahrvergnügen neu und garantiert Emotionen pur nicht nur beim Ausreizen der Grenzen des Autos, sondern auch in alltäglichen Fahrsituationen.


Sechszylinder trifft E-Motor

Der 296 GTB läutet eine echte Revolution für Ferrari ein, führt er doch einen neuen Motortyp ein, der die mehrfach preisgekrönten 8- und 12-Zylinder-Aggregate der Marke flankiert: einen neuen 663 PS 120°-V6 gekoppelt mit einem Elektromotor, der weitere 122 kW (167 PS) liefert.


V6 Ferrari Motor
Der 663 PS starke 3.0-Liter V6 leistet gemeinsam mit dem E-Motor stolze 830 PS.



Dies ist der erste 6-Zylinder-Motor in einem Straßensportwagen des Cavallino Rampante: Er bringt eine gewaltige Gesamtleistung von 830 PS auf die Straße und liefert so bislang undenkbare Leistungswerte und einen innovativen, berauschenden und einzigartigen Soundtrack.

Der Name des Wagens, in bester Ferrari Tradition eine Kombination aus Gesamthubraum (2.992 cm3) und Anzahl der Zylinder sowie dem Kürzel GTB (Gran Turismo Berlinetta), wurde gewählt, um die epochale Bedeutung dieses neuen Motors für Maranello zu unterstreichen: Er ist nicht nur das lebendige, schlagende Herz des 296 GTB, sondern läutet auch eine neue V6-Ära ein, die ihre Wurzeln in der einmaligen, über 70-jährigen Erfahrung im Motorsport hat.


Die Sechszylinder-Historie bei Ferrari

Der allererste V6 von Ferrari hatte eine 65°-Architektur und wurde erstmals 1957 in dem 1500-cm³-Einsitzer Dino 156 F2 eingesetzt. 1958 folgten Versionen mit größerem Hubraum in den Sportprototypen mit Frontmotor – dem 196 S und dem 296 S – und in F1-Autos wie dem 246 F1, mit dem Mike Hawthorn im selben Jahr den Titel in der F1-Fahrerwertung gewann.




Der erste Ferrari mit einem V6-Mittelmotor war 1961 der 246 SP, der unter anderem die Targa Florio im selben Jahr und 1962 gewann. Ebenfalls 1961 sicherte sich Ferrari mit dem 156 F1, der von einem 120°-V6-Motor angetrieben wurde, den ersten Konstrukteurstitel in der Formel-1.

Turbolader zwischen den Zylinderbänken eines Motors installierte Ferrari erstmals 1981 beim 126 CK und 1982 beim 126 C2, der als erstes Auto mit Turbolader den Konstrukteurs-Weltmeistertitel in der Formel 1 gewann. Ein zweiter Titel folgte 1983 mit dem 126 C3. Und seit 2014 wird die V6-Turbo-Hybrid-Architektur bei allen Formel-1-Einsitzern eingesetzt.

 

Der PHEV im Ferrari 296 GTB

Das Plug-in-Hybridsystem (PHEV) des 296 GTB garantiert ein extrem benutzerfreundliches Auto, das die Pedalreaktionszeiten auf Null reduziert und im rein elektrischen eDrive-Modus eine Reichweite von 25 Kilometer bietet.

Die kompakten Abmessungen des Fahrzeugs und die Einführung innovativer dynamischer Regelsysteme sowie eine sorgfältig ausgefeilte Aerodynamik sorgen dafür, dass der Fahrer sofort eine erstaunliche Agilität und ein außergewöhnliches Reaktionsvermögen auf Befehle erlebt.

Das sportliche, geschwungene Design und die Kompaktheit unterstreichen auch optisch die außergewöhnliche Modernität des Fahrzeugs, das in brillanter Weise auf den 250 LM von 1963 verweist – die perfekte Verbindung von Schlichtheit und Funktionalität.


Ferrari 296 GTB Assetto Fiorano
Vollendete Rennstreckenkonformität gibt’s mit dem Assetto Fiorano Paket.



Wie schon der SF90 Stradale ist auch der 296 GTB für Kunden, die die extreme Power und Fahrleistung des Fahrzeugs vor allem auf der Rennstrecke voll ausschöpfen wollen, mit dem Assetto Fiorano-Paket mit seinen Leichtbau- und Aerodynamik-Modifikationen erhältlich.

 

NewCarz meint dazu:

Die Motorisierung des Ferrari 296 GTB ist zweifellos eine Premiere, was den Hybridantrieb angeht. Der Einsatz von Sechszylinder-Motoren in einem Ferrari ist allerdings nicht neu, sondern basiert auf langjährigen Rennsporterfahrungen, was sich mit Sicherheit zusätzlich auf eine entsprechende Performance auswirken dürfte. Optisch ist er ein Leckerbissen und 830 PS Systemleistung sprechen eine klare Sprache, um den Supersportwagen bereits jetzt zweifelsfrei in die Riege ebendieser einzuordnen. Von null auf 100 km/h in 2,9 Sekunden, aus dem Stand bis 200 km/h dauert es nur 7,3 Sekunden und maximal sind 330 km/h möglich – das sind ebenfalls Daten eines Supersportlers. Was er kosten wird, wurde bislang noch nicht kommuniziert, doch man darf sich sicher sein, dass es ganz Ferrari-konform lauten wird: schnell und teuer.

Text: Ferrari/NewCarz – Fotos: Ferrari

 

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