Wer kennt das nicht: Gerne würde man eines seiner Lieblingsstücke auch unterwegs im Auto genießen, doch das Musikangebot auf dem Smartphone oder auf der hastig zusammengestellten Speicherkarte ist mehr als mau, entweder ist der Speicherplatz begrenzt oder man ist schlicht nicht im Besitz aller gewünschter Titel. Oder vielleicht ärgert sich gar der Beifahrer über den schlechten Musikgeschmack des Musikbeauftragten?
Abhilfe ist in Sicht – zumindest wenn man sich demnächst einen brandneuen Mini anschafft oder im Besitz eines aktuellen Modells ist! Der zur BMW Group gehörende Autobauer Mini ist nun mit Deezer, einem Anbieter für On–Demand Music–Streaming, eine Kooperation eingegangen, die optimalen Soundgenuss ohne großen technischen Aufwand in die kleinen Stadtflitzer bringen soll.
Ganz ohne Einschränkungen geht es dann aber leider doch nicht: Das Smartphone, auf den die Deezer App installiert ist, muss mit dem Infotainment des MINI verbunden werden, damit das Angebot von immerhin 25 Millionen Musiktiteln genutzt werden kann. So weit so gut könnte man denken, wären da nicht noch die Kosten für dich zwingend notwendigen Ausstattungsfeatures MINI Visual Boost beziehungsweise dem MINI Navigationssystem und MINI Connected, ohne die der Musikgenuss dann doch leider nicht möglich ist.
Sind diese Voraussetzungen jedoch erfüllt, steht der mobilen Beschallung in Höchstqualität (möglich sind bis zu 320 Kbs) nichts mehr im Weg.
Die Bedienung erfolgt natürlich komfortabel über die Bedienelemente des MINI, zum Beispiel an der Mittelkonsole oder direkt am Lenkrad. Auf dem Display des MINI werden zudem wichtige Detail wie Titel, Artist und natürlich auch das Albumcover angezeigt.
Bei der mobilen Nutzung nicht zu vergessen ist jedoch die Tatsache, dass jedes Streamen von Musik über das Mobilfunknetz erfolgt und somit gerade bei hoher gewählter Musikqualität das Inklusiv-Datenvolumen recht stark strapaziert werden dürfte. Hier sollte darüber nachgedacht werden, ob man nicht lieber vorher die bevorzugte Playlist im WLan auf das Gerät herunterlädt. Dies macht zwar weitere Arbeit, erspart aber den Frust auf GPRS-Geschwindigkeit gedrosselt zu werden.
Quelle/Bilder: BMW
Auch Lars ist der Passion „Automobil“ verfallen und schreibt für NewCarz über neue technische Entwicklungen und Autos.