Der Polestar 7 wird in Europa, genauer in der Slowakei gebaut. Wenn Premium auf Pragmatismus trifft, dann steckt oft Polestar dahinter.
Der schwedische Elektroautohersteller mit sportlicher Seele und Designfinesse hat nun offiziell den nächsten Gang eingelegt: Mit der Unterzeichnung einer Absichtserklärung mit Volvo Cars plant Polestar die Fertigung seines neuen Modells Polestar 7 in Europa – genauer gesagt in Košice, Slowakei.
Serienstart: 2028. Und wer jetzt denkt: „Dauert ja noch“, der sollte bedenken – wahre Premium-Kompakt-SUVs brauchen eben ihre Reifezeit.
Strategisch elektrisch – und clever kombiniert
Polestar bleibt seiner im Vorjahr vorgestellten Strategie treu: Statt alles neu zu erfinden, setzt man konsequent auf Synergien innerhalb der Geely-Gruppe. Der Polestar 7 wird deshalb auf einer Technologieplattform von Volvo Cars basieren. Das bedeutet: weniger doppelter Entwicklungsaufwand, mehr Fokus auf das, was Polestar so besonders macht – das Fahrerlebnis, das Design und die berüchtigte Portion Understatement mit Wow-Faktor.
Unter der eleganten Hülle arbeiten künftig Cell-to-Body-Batterien, also direkt in die Karosserie integrierte Akkus, sowie hauseigene E-Motoren der neuen Generation. Mit dieser Technik rückt Polestar näher an den Status eines echten Innovators – ohne die Budgetgrenzen der Ingenieurskunst zu sprengen.
Heimatmarkt, Heimatwerk, Heimvorteil
Für CEO Michael Lohscheller ist das Projekt ein Heimspiel – zumindest gefühlt: „Mit Volvo Cars in Europa zusammenzuarbeiten, ist eine einmalige Chance, unsere Position auf unserem Heimatmarkt zu stärken“, erklärt er. Europa, das ist eben nicht nur ein Absatzmarkt, sondern auch eine Bühne, auf der man zeigen kann, was moderne Elektromobilität heute leisten kann – wenn man es richtig anpackt.
Und was erwartet uns konkret? Ein Premium-Kompakt-SUV, das laut Lohscheller neue Maßstäbe setzen soll – im Design, im Fahrverhalten und bei den inneren Werten. Keine leeren Marketinghülsen, sondern ambitionierte Zielvorgaben mit Substanz.
Košice: Mehr als nur ein Punkt auf der Landkarte
Auch Håkan Samuelsson, CEO von Volvo Cars, sieht in der Kooperation eine logische Fortsetzung der Konzernstrategie: „Unsere Partnerschaft mit Polestar zeigt, wie effizient wir Synergien nutzen können, um großartige Fahrzeuge zu realisieren.“
Der Produktionsstandort Košice ist dabei kein Zufall. Bereits 2023 begann Volvo Cars mit dem Bau des neuen Werks. Die Region bietet nicht nur eine etablierte Zulieferbasis und gute logistische Anbindung – sondern auch viel Potenzial für nachhaltiges Wachstum in der europäischen E-Mobilitätslandschaft.
NewCarz meint dazu:
Der Polestar 7 kündigt sich nicht nur als ein neues Modell an – sondern auch ein neuer Weg, wie Elektroautos künftig entwickelt, gebaut und vermarktet werden können: gemeinsam, intelligent und mit einem klaren Fokus auf Qualität. Košice bekommt damit nicht nur ein neues Werk, sondern auch einen Platz auf der Landkarte der Elektromobilität. Und Polestar? Schickt sich an, ein weiteres Kapitel schwedisch-slowakischer Erfolgskooperation zu schreiben – mit Stil und Strom.
Quelle & Teaser: Polestar / Text: NewCarz

Unser Chefredakteur erstellt seit 2015 schwerpunktmäßig Fahrberichte und testet alle Fahrzeuge akribisch – mit Liebe zum Detail – auf Herz und Nieren. Dabei entgeht ihm nichts. Seine Objektivität bewahrt er dabei kompromisslos. Robertos Spezialgebiete sind neben SUVs und Kombis die alternativen Antriebskonzepte. Sein Herz schlägt aber auch gern im V8-Takt.
