Ssang Yong Korando – Die SUV-Metamorphose

Mit dem neuen Ssang Yong Korando zeigen die Koreaner weiterhin die einer Metamorphose gleichenden Änderung mit jedem Modellupgrade.

Anfang der Achtziger erstmals als reiner Geländewagen mit deutlichen Jeep-Genen vorgestellt, modifizierten die Koreaner mit jedem neuen Modell den Korando derart signifikant, dass es jedes Mal fast einer kleinen Revolution gleich kam.

 

Mehr SUV als je zuvor

Spätestens in Generation sechs ist der Ssang Yong Korando endgültig in der Riege moderner SUVs angekommen. Mit charakteristischer Linienführung, die durch eine Vielzahl von Kanten und Knicken unterstrichen wird, wirkt der Koreaner vital, modern und absolut dem „Hier und Heute“ entsprechend.

 

Innere und äußere Werte

Die Türen verlaufen nun über den Seitenschwellern, wodurch die Hosenbeine beim Aussteigen sauber bleiben. Insgesamt ist der Ssang Yong Korando in jeder Hinsicht gewachsen. Auch sein Radstand wurde vergrößert, wodurch die Platzverhältnisse deutlich verbessert wurden – insbesondere auf der Rückbank geht es platztechnisch großzügiger zu.

 

Ssang Yong Korando Front
Äußerst europäisch – Das Design des Korando dürfte hierzulande auf viele Interessenten stoßen.

 

Auch der Kofferraum profitiert vom Größenzuwachs und wuchs auf 551 Liter. Der Innenraum wirkt frisch, modern und wurde ausgezeichnet verarbeitet. Die Materialien wirken wertig und unterstreichen die erfrischend moderne Note des Koreaners.

 

Antriebsvarianten des Ssang Yong Korando

Zwei Motoren – ein Ottomotor und ein Diesel – stehen für das Modell der sechsten Generation bereit. Eine komplette Neuentwicklung ist der 1.5-Liter-Reihenvierzylinder Benzinmotor mit Turboaufladung und Direkteinspritzung, der 163 PS sowie 280 Newtonmeter maximales Drehmoment leistet.

Als Diesel steht ein 1.6-Liter Vierzylinder zur Verfügung, der 136 PS und 324 Newtonmeter Drehmoment bereitstellen kann. Der Verbrauch soll bei gut vier Liter auf 100 Kilometer liegen. Der Benziner kommt mit gut sechs Litern aus.

 

Ssang Yong Korando Rad
Die Kunststoffplanken ziehen sich ringsum und stehen für den Einsatz abseits des Asphalts.

 

Die Kraftübertragung übernimmt wahlweise ein manuelles Sechsgang-Schaltgetriebe oder eine 6-Stufen-Automatik und leitet die Antriebskraft entweder auf die Vorderachse oder optional auf alle vier Räder. Der Allradantrieb besitzt kein Start/Stopp-System, nur die Variante mit Frontantrieb erhält dieses.

Übrigens ist eine rein elektrische Variante des Korando für später in Planung.

 

Assistenz und Komfort

Viele neue Assistenzsysteme sind in das neue Modell des Ssang Yong Korando eingezogen. Um nur einige zu erwähnen, sind Totwinkelassistent, Spurhalte- und verlassensassistent, ein Kollisionsverhinderer, Abstandstempomat, Abstandswarner, eine Müdigkeitsüberwachung und ein Querverkehrswarner mit an Bord.

Auch die Zeit der klassischen Rundinstrumente im Cockpit sind nun Geschichte. Der Ssang Yong Korando erhält ein volldynamisches 10.25-Zoll-Display als virtuelles Cockpit. Der zentrale Touchscreen besitzt nun eine 8-Zoll-Diagonale und zeigt neben der TomTom-Navigation auch die Inhalte von Apple Car Play oder Android Auto in hoher Auflösung.

 

 

Das neue Modell kommt im Sommer 2019 auf den Markt. Die Preise werden noch bekannt gegeben. Wenn man sich am Vorgängermodell orientiert, sollte der bei gut 20.000 Euro beginnen.

Text / Fotos: NewCarz

 

 

 

 

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