Ford C-Max – Ende einer Van-Ära

Ford C-Max

Nun ist es amtlich: Das Produktionsende für den Ford C-Max ist offiziell vom Hersteller bestätigt worden.

Dabei blickt der kompakte Van auf eine nicht unbeträchtliche Historie zurück. Im Mai 2003 rollten die ersten Ford C-Max im Ford Werk in Saarlouis vom Band. Rund ein Jahr später erhielt das Fahrzeug als erstes Modell weltweit das Gütesiegel „Allergiegetesteter Innenraum“ .

Ende 2010 folgte die zweite Generation des nicht unbeliebten Familien-Vans, der fortan parallel auch als Grand C-Max angeboten wurde. Anfangs in der Nähe des spanischen Valencia produziert, übernahm seit 2014 wieder das Ford Werk in Saarlouis die Produktion des Fahrzeugs. Vor genau drei Jahren bekamen Ford C-Max und Grand C-Max ein Facelift spendiert, welches vor allem die inneren Werte betraf. Beide Modelle erhielten beim Euro-NCAP-Crashtest die Höchstwertung von fünf Sternen.

 

Sinkende Nachfrage führte zum Produktionsstopp

Im Ford Werk in Saarlouis rollen nun auch Ende Juni 2019 die letzten Modelle vom Band. Als Grund gab Ford die sinkende Nachfrage nach Vans an. Außerdem wolle man die Profitabilität von Ford in Europa stärken und sich folglich auf andere Modelle konzentrieren.

Ein cleverer Schachzug? Dies wird sich zeigen. Insbesondere der neue Ford Focus steht nun im Mittelpunkt. Gleiches gilt für die nach und nach Einzug haltenden, elektrifizierten Modelle der Marke.

Mit dem Produktionsstopp einher geht auch der Wegfall der Nachtschicht und der Übergang in den Zwei-Schicht-Betrieb im Werk in Saarlouis. Der Abbau von insgesamt 5.000 Arbeitsplätzen in Köln und Saarlouis erfolgt nach Angaben des Unternehmens demographisch und freiwillig.

Neben dem Ford C-Max wird auch dessen großer Bruder Grand C-Max eingestellt.

Text: NewCarz

Fotos: Ford

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