Ford Mustang Mach-E – Ionisiertes Pony

Ford Mustang Mach-E

Noch bis zum 1. Dezember kann man den neuen Ford Mustang Mach-E, die erste vollelektrische Limousine der Marke, auf der Los Angeles Auto Show einer ersten Inaugenscheinnahme unterziehen.

 

Modernste E-Technik

Das neue vollelektrische Modell, welches Ende 2020 auf den Markt kommen soll, besitzt eine Reichweite von bis zu 600 Kilometer und beschleunigt in unter fünf Sekunden auf Tempo 100 – jeweils in der höchsten Ausbaustufe.

Weiterhin besitzt der neue Ford ein aktives Klimatisierungssystem, um selbst bei extremen Temperaturverhältnissen wie beispielsweise minus 40 Grad Celsius einen ausgeglichenen Wärmehaushalt sicherstellen zu können. Die Akkus wurden tief in den Fahrzeugboden platziert – optimal für einen tiefen Schwerpunkt und eine platzsparende Architektur.

 

Ford Mustang Mach-E schräg hinten
Verwendet einige bekannte Stilelemente des Ur-Mustangs, wie das Design der Rückleuchten.

 

Mit dem Mach-E können HPC-Ladepunkte mit einer Ladeleistung von bis zu 150 kW genutzt werden, wodurch die Ladezeiten deutlich gesenkt werden. Besitzt der Ford Mustang Mach-E die optional erhältliche 99 kWh starke Extended-Range-Batterie, kann er innerhalb von zehn Minuten genügend Strom für bis zu 93 weitere Kilometer Reichweite laden. Die Standardbatterie benötigt 40 Minuten, um den Ladezustand des 75-kWh-Akkus wieder von zehn auf 80 Prozent zu bringen.

Drei Fahrprogramme mit individuellen Anpassungsmöglichkeiten bieten neben der Verstellmöglichkeit der Fahrcharakteristik auch eine Anpassung der Farbe des Ambientelichts sowie des vom Infotainment generierten Fahrsounds, welcher laut Ford authentische Fahrgeräusche simulieren soll.

Damit die Fahreigenschaften entsprechend weit gespreizt werden können, besitzt der Ford Mustang Mach-E ein Magne-Ride-Hochleistungsfahrwerk.

 

Interieur Mach-E
Volldigital mit Screens in Laptop-Größe – Das Cockpit des Mustang Mach-E.

 

Ebenfalls neu sind ein volldigitales Cockpit mit 10.2-Zoll Diagonale und ein großer 15.5-Zoll-Zentralbildschirm. Das neue Sync-Innfotainmentsystem besitzt eine doppelt so hohe Rechnergeschwindigkeit gegenüber dem aktuellen System und passt sich automatisch den Vorlieben des jeweiligen Fahrers an.

Die Entriegelung geschieht nicht mehr durch Türgriffe, sondern via Bluetooth, indem das Fahrzeug das vorher vom Fahrer legitimierte Mobilgerät erkennt und den Ford Mustang Mach-E öffnet.

 

Kofferraum hoch zwei

Die neue Elektrolimousine besitzt neben dem 402 Liter großen Kofferraum, den man per Umklappen der Lehnen auf 1.420 Liter vergrößern kann, einen zweiten Kofferraum vorne. Dieser fasst 100 Liter Stauraum und ist als Megabox ausgeführt, die analog zum Ford Puma ein Wasserabflussventil besitzt.

 

Einstieg mit First Edition

Die ersten Kunden, die sich den neuen Mustang Mach-E reservieren, erhalten das neue Modell als „First Edition“ mit großer 99 kWh-Extended-Range-Batterie und 338-PS-Dual-Elektromotor mit Allradantrieb – das herkömmliche Modell besitzt Heckantrieb. Das limitierte Sondermodell wird in der Sonderlackierung Atoll-Blau Metallic angeboten.

 

Ford Mustang Mach-E Seite
Limousine mit Coupé-Form – Der neue Mustang Mach-E zeigt sich extrem dynamisch.



Wer eine Reservierung des Mustang Mach-E in Betracht zieht, muss in diesem Rahmen auch eine Anzahlung tätigen. Zeitgleich kann der Kunde dann bereits die gewünschte Fahrzeugspezifikation vorwählen und auf der Ford-Website ein eigenes Konto eröffnen sowie den bevorzugten Händler auswählen.

 

Was kostet der Ford Mustang Mach-E?

Der Preis des neuen E-Mustangs beginnt ab 46.900 Euro, für die Allradvariante sind ab 54.000 Euro fällig und die First Edition soll ungefähr 67.000 Euro kosten. Alle Preise sind als Richtpreise zu verstehen. Verbindliche Preise will Ford im Frühjahr 2020 kommunizieren.

 

Ford Mustang Mach-E ist kein Pony Car

Fans des echten Mustangs, die ihre Traditionen und Emotionen soeben den ökologischen Bach hinuntergehen sehen, dürfen sich entspannen – zumindest vorerst. Der Mustang Mach-E wird als Limousine angeboten und ersetzt nicht das Sport-Coupé beziehungsweise Sport-Cabriolet, auch, wenn es sich einigen Stilelementen des Klassikers bedient.

Text: NewCarz / Fotos: Ford

 

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