Bugatti Divo – Hypercar kurz vor Auslieferung

Bugatti Divo

Die Qualitätssicherung für jeden einzelnen, der insgesamt 40 gebauten Bugatti Divo ist so gewaltig wie der Preis für dieses Hypercar: 5 Millionen netto kostet eines dieser Prachtstücke.

Zwei Jahre nach seiner Weltpremiere wird es ernst – Der Divo steht kurz vor seinem Auslieferungsstart.

Die Carbon-Karosserie wird von acht Quadratmeter einer speziellen Folie geschützt, Schonbezüge kleiden den kompletten Innenraum aus und der Unterboden wird durch eine spezielle Test-Abdeckung ersetzt, damit kein Kundenfahrzeug etwaige Beschädigungen erleiden muss. Sogar die Räder werden für die Testfahrten durch einen Testradsatz ersetzt.


Jeder Bugatti Divo wird fünf Stunden gefahren

Jedes einzelne Fahrzeug muss den hohen Perfektionsanspruch des französischen Luxusherstellers unter Beweis stellen und daher auf eine aufwändige finale Abnahmefahrt.

Damit wir absolute Qualität bei unseren Hypersportwagen wie dem Divo garantieren können, wird jedes Fahrzeug vor der Auslieferung intensiv getestet und überprüft. Wir wollen uns damit so sehr wie nur möglich der Perfektion nähern. Unsere Kunden erwarten das von uns.

Christophe Piochon, Vorstandsmitglied für Produktion und Logistik bei Bugatti und Leiter des Standorts Molsheim über die Abnahmemaßnahmen des Bugatti Divo.


Bugatti Divo auf Testfahrt
Auf 300 Kilometern wird jeder Bugati Divo auf Herz und Nieren überprüft.



Jeder Divo wird von Hand gefertigt und am Ende von einer Crew aus vier intensiv geschulten Mitarbeitern aus dem Atelier und zwei aus der Qualitätssicherung akribisch getestet. Die Qualitäts-Checkliste für den Divo enthält über 100 Punkte, mit denen nicht nur die Umsetzung aller Kundenwünsche, sondern auch sämtliche elektrische Funktionen überprüft werden.

Erst nachdem jeder dieser 100 Punkte ein Häkchen erhalten hat, startet der gewaltige W16 und der Bugatti Divo geht auf eine 300 Kilometer lange Strecke durchs Elsass, auf der unter anderem Lenkung, das Kurvenverhalten, Schaltpunkte oder Anfahren am Berg überprüft werden.

Am Ende fährt das 1.500 PS starke Hypercar für Beschleunigungs- und Hochgeschwindigkeits-Tests auf die gesperrte Landebahn des Flughafens in Colmar. Anschließend kann der 8.0-Liter W16 bei ruhigerem Tempo über die Autobahn abkühlen.

Nach der Rückkehr ins Atelier erhält der Bugatti Divo neues Getriebeöl und erhält die zum Fahrzeug gehörenden Räder sowie den originalen Unterboden. Danach erfolgt eine abschließende Testfahrt über 50 Kilometer, um die finale dynamische Freigabe zu erteilen.


Der finale optische Check dauert sechs Stunden

Doch erst, nachdem die Techniker den Karosserieschutz einen Tag lang in mühevoller Arbeit entfernt haben und Lackspezialisten in zwei Tagen für das perfekte Lackfinish sorgen, dann übernehmen vier weitere Mitarbeiter mit feinen, weißen Baumwollhandschuhen bei einer mehr als sechsstündigen Audit-Prüfung die Überprüfung aller Oberflächen auf ihre perfekte Verarbeitung.

Ist dies alles absolviert, kontrolliert Christophe Piochon jedes zur Auslieferung fertige Modell final für rund eine Stunde.

Es ist ein immens hoher Aufwand, den wir betreiben, aber so stellen wir sicher, dass nur wirklich einwandfreie Fahrzeuge das Atelier verlassen.

so Christophe Piochon zu den aufwändigen Maßnahmen.


Bugatti Divo Heck
Nur 40 Stück werden gebaut. Alle Einheiten waren vor Produktionsstart verkauft.



Die 40 Hypersportwagen werden in den nächsten Monaten zu einem Nettostückpreis von 5 Millionen Euro an ihre Kunden ausgeliefert.

Text: NewCarz / Fotos: Bugatti

7 comments

Wenn man nicht mehr weiß wohin mit seinem Geld, Dir Dein Steuerberater sagt: Du musst was machen, Deine Familie versorgt ist und Du nach dem Motto lebst „Das letzte Hemd hat keine Taschen……, kann man das machen😉🤩

Ich verstehe nicht warum den bescheuert, wenn man ein 5 Mio. Euro Hyper-car kauft soll es in bester Qualität da her kommen und Bugatti legt halt Wert auf Qualität.

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